2.21 Schulwegsicherung 2025
Ausgangslage, Kommunikationsziel und Informationsbedürfnis
Die Stadt Wien hatte in den vergangenen Jahren viele Maßnahmen gesetzt, um die Bereiche vor und um die Wiener Schulen sicherer für Schulkinder zu gestalten. Durch Verkehrsberuhigung rund um die Schulstandorte, die Neugestaltung von Schulvorplätzen, die Einrichtung von Schulstraßen und die Anbindung der Schulen an das Wiener Radwegenetz wurden für die jungen Verkehrsteilnehmer*innen komfortable Wege geschaffen, damit sie sicher zur Schule kommen – sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad. Seit 2022 gestaltete die Stadt 21 Schulvorplätze um und errichtete 13 Schulvorplätze neu. Insgesamt gibt es in Wien 93 Kfz-freie Schulvorplätze. 222 Schulvorplätze sind an das Wiener Radnetz angebunden. Laut VCÖ lag Wien im Spitzenfeld bei Schulstraßen und Verkehrsberuhigung im Schulumfeld. Ein sicherer Weg zur Schule für alle Schüler*innen ist der Stadt Wien ein zentrales Anliegen, das gilt auch für die Radweganbindung.
Ziel der Kampagne war es, die Schulkinder sowie Eltern und Erziehungsberechtigte auf diese baulichen Maßnahmen der Stadt für mehr Verkehrssicherheit auf dem Schulweg ihrer Kinder aufmerksam zu machen und sie zur aktiven Nutzung der sicher gestalteten Schulwege zu Fuß wie per Fahrrad zu animieren bzw. ihnen Tipps für eine sichere Teilnahme im Straßenverkehr mitzugeben. Kurz vor und um den Schulstart im September sowie darüber hinaus wurden die Informationen in reichweitenstarken Medien verbreitet.
Zielgruppe(n)
Familien und Erziehungsberechtigte von Taferlklassler*innen und Volksschüler*innen, die in Wien leben.
Kreativ-Ansatz
In einer kreativen Advertorial-Kampagne wurden Eltern bzw. Erziehungsberechtigte über wichtige infrastrukturelle Maßnahmen aufgeklärt, die die Stadt Wien vor Volksschulen und im Schulumfeld setzte, um die Verkehrssicherheit für die Schüler*innen auf dem Schulweg zu erhöhen. Die Advertorials erschienen in auflagenstarken Tageszeitungen sowie in Fachmagazinen. Beispielhaft vorgestellt wurden diese Maßnahmen anhand einzelner Projekte zur Verkehrsberuhigung und Neugestaltungen im Schulumfeld in verschiedenen Bezirken. Der Call-to-Action war auf die gezielte Nutzung der sicheren Schulwege in Wien gerichtet. Ergänzend dazu wurden den Zielgruppen wertvolle Tipps zur Hand gegeben, wie Schulkinder auf eine sichere Teilnahme im Straßenverkehr vorbereitet werden konnten, etwa durch leicht umsetzbare Schulwegtrainings oder das Angebot von Schulwegplänen, die im Vorfeld heruntergeladen werden konnten, um die Kinder schrittweise an ein verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr heranzuführen. Ein besonderer Fokus lag auf der Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Ein Reflektorsticker wurde als innovative Sonderwerbeform über eine Tageszeitung verteilt und sollte das Bewusstsein dafür stärken, dass auffällige Kleidung – besonders in der dunklen Jahreszeit – wichtig ist, um bei schlechten Sichtverhältnissen besser gesehen zu werden.
Kreativagentur
Stadt Wien – Kommunikation und Medien (in-house)
Durchführende Organisationseinheit(en) und externe Dienstleister*innen
Stadt Wien – Kommunikation und Medien
Kampagnenlaufzeit
August bis Oktober
Landingpage
schulweg.wien.gv.at
Mediengattung(en) der Kampagne
- Online
Gesamt-Budget (Stadt Wien – Kommunikation und Medien)
- Kosten für Kreativagenturen, Produktionsdienstleister sowie Rechte: 50.202,36 EUR inkl. USt
- Kosten für Werbeleistungen: 293.332,06 EUR inkl. WA und USt
Nähere Informationen und Sujets finden Sie unter: https://visualisierung.medientransparenz.rtr.at
Zielerreichung, Schlussfolgerungen, Wirkung und Erkenntnisgewinn (Stadt Wien – Kommunikation und Medien)
Zur Zielerreichung liegen folgende Daten vor:
- Landingpage: 877 Aufrufe
- Tageszeitungen: 182.660 Brutto-Nutzer*innenkontakte in ZG
- Magazine: 122.625 Brutto-Nutzer*innenkontakte in ZG
- Internet: 1.138.262 Ad Impressions
Laut der empirisch erhobenen Daten der Mediendiskursstudie Wien konnten mit dem gewählten Mediamix bis zu 95,1 % der als relevant identifizierten Zielgruppe erreicht werden.