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Vienna Open Lab lädt zum Experimentieren ein
Wer immer schon einmal Forschungsluft schnuppern wollte, hat im Vienna Open Lab die Möglichkeit dazu. Jung und Alt können hier einen Blick hinter die Kulissen eines Forschungslabors wagen und unter fachkundiger Anleitung selbst Hand anlegen und experimentieren.
Karin Garber, Projektleiterin Vienna Open Lab: "Ein Einsteiger-Praktikum ist das DNA-Atelier. Da geht es um unser Erbgut. Und je nach Altersgruppe geht man da in die Tiefe der DNA und hat dann selbst Gelegenheit, seine eigene DNA sichtbar zu machen. Das funktioniert eigentlich relativ einfach, mit Mitteln die auch jeder zu Hause hat, in der Küche. Mit Spülmittel, mit Salz, mit Wasser und mit mixen. Ein langer Kurs, ein sechsstündiger Kurs, der sehr beliebt ist, ist die Untersuchung von Nahrungsmitteln, weil das auch in den Medien ein Thema ist. Gibt es gentechnisch veränderte Nahrungsmittel in unseren Supermarktregalen? Also die Besucher/-innen untersuchen verschiedenste Nahrungsmittel und sollen dann zum Schluss herausfinden: 'Sind die gentechnisch verändert oder nicht?'"
Mit dem Open Lab will die Stadt einen Ort der Begegnung und des Dialogs zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft in Gang setzen.
Karin Garber, Projektleiterin Vienna Open Lab: "Also wir bezwecken damit, dass jeder Zugang zu einem Labor hat, dort auch einmal selbst experimentieren kann und dadurch Themen, die sonst immer nur gelesen werden können oder die man erzählt bekommt in der Schule in der Theorie, auch einmal in der Praxis ausprobieren kann. Weitere Ziele werden speziell. Wenn es in die Zielgruppe Jugendliche hineingeht - ihnen einen Einblick in einen Arbeitsalltag in einem Labor geben, dass da im Hinblick auf vielleicht spätere Berufswahl schon die Weichen gestellt werden. Dass man das schmackhaft macht, den Beruf Forscher/-in."
Insgesamt 13 Kurse stehen auf dem Programm. In Kürze kommt noch ein 14. dazu. Hier können die Teilnehmer CSI spielen.
Karin Garber, Projektleiterin Vienna Open Lab: "Ab November werden wir einen neuen Kurs anbieten, der heißt DNA-Fingerprint. "Kein Tatort ohne DNA" ist eigentlich der genaue Titel. Da geht es darum, dass die Besucher/-innen einen fiktiven Kriminalfall lösen müssen und dabei auch gleichzeitig die Methoden kennenlernen, die in einem Kriminallabor durchgeführt werden. Also das ist die Erstellung eines DNA-Fingerprints, der vielleicht über Serien wie CSI ein Begriff ist jetzt in der Öffentlichkeit. Zuerst muss man die DNA extrahieren, also herausholen aus den Zellen, und dann gibt es eine ganz eigene Methode, die PCR. Das wird jetzt vielleicht nicht so viel sagen. Wenn man zu uns kommt, weiß man dann, was eine PCR ist. Dadurch sieht man genau die individuellen Unterschiede auf der DNA, die jede Person hat."
Das aktuelle Kursprogramm und alle Informationen zur Anmeldung finden Sie unter www.viennaopenlab.at.

Vienna Open Lab lädt zum Experimentieren ein

Wer immer schon einmal Forschungsluft schnuppern wollte, hat im Vienna Open Lab die Möglichkeit dazu. Jung und Alt können hier einen Blick hinter die Kulissen eines Forschungslabors wagen und unter fachkundiger Anleitung selbst Hand anlegen und experimentieren.

Länge: 2 Min. 52 Sek.
Produktionsdatum: 2008
Erstausstrahlung: 24.10.2008
Copyright: Stadt Wien

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