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Forschungsfest am Rathausplatz - ein Rückblick

Wir befinden uns hier im “Forschungszelt“, überall gibt es viele "Luftballone“ und ein paar davon hängen auch "am Rathaus.“
Neben den vielen Luftballons gab es beim ersten Wiener Forschungsfest noch ein paar andere Dinge zu erfahren. Das Ergebnis tausender Forscherköpfe war hier am Rathausplatz zusammengefasst und hat gezeigt, welchen Nutzen jeder Einzelne aus diesen Ergebnissen ziehen kann.
Michael Häupl, Wiener Bürgermeister: „Was wir mit dem Forschungsfest machen wollen, ist eigentlich nur, wie durch ein Guckloch ein bissl hineinzuschauen. Was passiert in der Forschungsstadt Wien, wofür werden hier die Steuergelder ausgegeben und was nützt das uns am Ende des Tages? Zum Beispiel Eigenknochenzüchtungen ist eine unglaubliche Geschichte, die nach der langen Zeit jetzt erfolgreich abgeschlossen wurde. Vor ganz kurzer Zeit, ich glaube, vor einer Woche ist die erste Operation weltweit gelungen. Dieser Patient, der zum Beispiel vergangene Woche operiert wurde, hat einen Krebs im Kiefer. Und der ist 33 Jahre und würde sich wahrscheinlich sein ganzes restliches Leben, wenn er es überhaupt überlebt, nur mehr flüssig ernähren können. Und so kann er ein normales Leben führen. Daran kann man schon erkennen, was das heißt, was da gemacht wird. Das hat mittelbar und unmittelbar Auswirkungen auf unser Leben, ganz konkret.“
Wien hat in Sachen Forschung bis 2015 noch Einiges vor. Dann wollen wir nämlich Forschungshauptstadt Mitteleuropas sein.
Renate Brauner, Vizebürgermeisterin und Wirtschaftsstadträtin: "An und für sich bewegen wir uns in Wien in eine sehr gute Richtung. Wir haben das Barcelona-Ziel von drei Prozent Forschungsquote in Wien schon längst überschritten, haben uns ein ganz ehrgeiziges Ziel gesetzt, vier Prozent zu erreichen, wollen Forschungshauptstadt von Zentral- und Mitteleuropa werden. Aber man muss schon auch sagen, dass natürlich die wirtschaftlich schwierigen Zeiten, die auf uns zukommen, auch in diesem Bereich Herausforderungen mit sich bringen. Und wenn wir sagen, gerade jetzt müssen wir die Wirtschaft in Schwung bringen, gerade jetzt müssen wir hier antizyklisch investieren, dann ist Ausbildung, Forschung, Innovation ein ganz zentraler Punkt.“
Schauen wir uns also ein bisschen im Forschungszelt um. Was ist zum Beispiel das?
Sanitäter: „Kühlpads, zur Patientenkühlung. Also im Falle eines Herzstillstandes und erfolgreicher Reanimation werden danach diese Kühlpads auf den Patienten aufgeklebt und der Patient wird für 24 Stunden auf 33 Grad heruntergekühlt. Dadurch wird der Stoffwechsel minimiert und man kann Schäden im Gehirn durch den Sauerstoffmangel und chemische Reaktionen reduzieren. Das heißt, der Patient hat eine höhere Chance, danach wieder ein folgenfreies Leben zu führen.“
Passantin: „Da sieht man erst wirklich, was alles möglich ist. Zum Beispiel, wenn man die Hand verliert, dass man wieder eine funktionsfähige Hand bekommt. Das war für mich faszinierend, ich hab' es ausprobieren dürfen, nur mit der Muskelkraft.“
Kind 1: „Also, ich war bei dem Geschmackstest, und bei dem Riechtest und dann war ich noch, dort da, da hinten, ich weiß jetzt nicht mehr, was da war.“
Aussteller: „Also die Prothesen, die wir da in Wien entwickeln, sind meistens elektronische Prothesen mit Mikroprozessoren. Der Vorteil ist, dass man sich in mehreren Gehsituationen gut bewegen kann, gegenüber einer rein mechanischen Prothese.“
wien.at-TV: „Und was machst du jetzt noch?“
Kind 2: „Rollstuhlfahren“
Wer sich für Forschung interessiert, findet im Magazin „Forschen und Entdecken“ mehr zum Thema.
Claudia Schanza, Chefredakteurin „Forschen und Entdecken“: „Ja, das Magazin "Forschen und Entdecken" erscheint vier Mal im Jahr, ist kostenlos für alle, die es abonnieren wollen und das Schöne an dem Heft ist, man lernt die Produkte und Projekte, die hier vorgestellt werden, auch in diesem Magazin kennen.“
Passant: „Es war ein reichhaltiges Angebot, große Information in der ganzen Forschung, es hat mir sehr gut gefallen, ja.“

Archiv-Video vom 03.12.2009:
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Forschungsfest am Rathausplatz - ein Rückblick 2008

Beim ersten Wiener Forschungsfest gab es viele spannende Dinge zu erfahren. Das Ergebnis tausender Forscherköpfe wurde am Rathausplatz zusammengefasst und hat gezeigt, welchen Nutzen jeder Einzelne aus diesen Ergebnissen ziehen kann.

Länge: 4 Min. 02 Sek.
Produktionsdatum: 2008
Erstausstrahlung: 17.10.2008
Copyright: Stadt Wien

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