Ihre aktuelle Position:
  1. wien.at
  2. Video

Mitschrift

Wer an das Tauschen oder Erneuern von Rohren denkt, der denkt auch oft an große Baustellen, meterlange Grabungen und Straßensperren ohne Ende. Nicht so bei der Rohrerneuerung am Universitätsring, denn hier wird das Relining Verfahren angewendet.

Thomas Sellinger, MA 31 - Wiener Wasser: "Beim Relining Verfahren ziehen wir in größere, bestehende Rohre neue, kleinere Rohre ein."

Die Funktionsweise ist einfach.

Thomas Sellinger, MA 31 - Wiener Wasser: "Das funktioniert so, dass wir auf ungefähr einer Länge von 200 bis 300 Meter anfangs und am Ende je eine Einbring- und eine Zielgrube errichten und hier das Rohr dann durchziehen können."

Bei 220 Grad werden die Rohre zusammengeschweißt und danach weiter eingezogen.

Thomas Sellinger, MA 31 - Wiener Wasser: "Die größten Vorteile des Relining Verfahrens sind eindeutig, dass weniger Aufgrabungsflächen benötigt werden. Dadurch können wir Instandsetzungskosten bei der Wiederherstellung der Oberfläche verringern."

Doch das praktikable und kostengünstige Verfahren hat neben seinen Vorteilen auch Nachteile.

Thomas Sellinger, MA 31 - Wiener Wasser: "Ein offensichtlicher Nachteil könnte sein, dass das neue Rohr kleiner als das alte Rohr ist. Dem Nachteil können wir aber insofern entgegen treten: wir haben neueste Berechnungsmethoden, wo wir die Durchflussmengen eruieren können und dadurch das Rohr so dimensionieren können, dass genug Wasser durchfließt für die Versorgung der Wiener Bevölkerung. Ein weiterer Nachteil ist natürlich im Zuge des Baugeschehens, dass aufgrund des hohen Alters der Rohre nicht genau bekannt ist: die Lage und dadurch es unter Umständen zu weiteren Aufgrabungen kommen kann."

Doch diese Nachteile kommen kaum zum Tragen. Und so dürfen sich vor allem die VerkehrsteilnehmerInnen über das Verfahren freuen, denn weniger Grabungsarbeiten heißt weniger Straßensperren und somit gilt frei Fahrt.

Rohrerneuerung ohne Straßensperren

Am Universitätsring werden die Wasserrohre erneuert - und das ohne große Baustellen, meterlange Grabungen und Straßensperren. Hier wird das Relining Verfahren angewendet.

Länge: 1 Min. 46 Sek.
Produktionsdatum: 2016
Erstausstrahlung: 02.05.2016
Copyright: Stadt Wien

Aktuelle Videos

Wien bekommt einen neuen Fernbus-Terminal

Wien bekommt einen neuen Fernbus-Terminal

Wien ist eines der beliebtesten Tourimusziele Europas. Die Stadt investiert deshalb laufend in den Ausbau der Infrastruktur, um die Anreise zu erleichtern. Weil auch das Reisen mit internationalen Fernbussen an Popularität zunimmt, baut die Stadt nun in der Leopoldstadt einen modernen zentralen Fernbus-Terminal . Details präsentierten Bürgermeister Michael Ludwig, Stadtrat Peter Hanke und Vizebürgermeisterin Maria Vassilkaou am 6. März 2019.
Länge: 2 Min. 18 Sek. | © Stadt Wien
Eine Million Euro für Lkw-Abbiegeassistenten

Eine Million Euro für Lkw-Abbiegeassistenten

Die Stadt Wien hat auf die jüngsten Verkehrsunfälle reagiert und stattet ihren gesamten Lkw-Fuhrpark mit Abbiegeassistenten aus. Nun fordert sie, dass die gesamte Transportbranche nachzieht. Voraussetzung dafür ist eine bundesweite Regelung und Finanzierung. Die Stadt will den Bund dabei mit einer Mio. Euro unterstützen. Das kündigten Vizebügermeisterin Maria Vassilakou, Finanzstadtrat Peter Hanke und WKW-Präsident Walter Ruck am 18. Februar 2019 an.
Länge: 2 Min. 22 Sek.

wien.at TV Kanäle