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Mitschrift

Pneumocell
Thomas Herzig, Erfinder von Pneumocell: "Ja, ich wollte am Anfang nach eigenem Entwurf eine große Couch für mein Wohnzimmer machen lassen. Das hätte zuerst noch aus Leder sein sollen, nur mit einem pneumatischen Kern, damit man die Luft rauslassen kann, und damit ich es dann irgendwo bei der Türe so vorbei biegen kann."
Pneumocell ist so ähnlich wie ein Legostein-Set, nur dass diese Zellen riesengroß und federleicht sind. So wie beim Legospiel können aus einem Bausatz aufblasbarer Elemente unterschiedlichste Gebäudehüllen entstehen. Gefällt dem Spieler sein Werk nicht mehr, kann er es wieder auseinander nehmen und neu gestalten.
Thomas Herzig, Erfinder von Pneumocell: "Der Vorteil ist eben, es ist total leicht, es gibt eigentlich keine Baumethode, wo man mit weniger Material und weniger Gewicht mehr bauen kann als pneumatische Sachen. Bei mir gibt es sechs Grundelemente, die man beliebig kombinieren kann."
Die Anwendungsgebiete von Pneumocell sind vielfältig.
Thomas Herzig, Erfinder von Pneumocell: "Man kann für Messestände verschiedene Sachen zusammen bauen, oder es ist auch toll zum Hinterleuchten, das heißt, man kann mit Licht und Farben sehr viel arbeiten. Nächster Anwendungszweck wird dann sein - Hilfsorganisationen, das heißt also Rotes Kreuz, wenn die zum Beispiel irgendwo ein mobiles Sanitätszelt brauchen, können die dann die Pakete irgendwo mit dem Hubschrauber abwerfen. Und dann haben wir auch gedacht an schwimmende Luftburgen an Badestränden. Also ich könnte mir vorstellen so kleine Pavillons, die irgendwo in der Neuen Donau schwimmen."
Bereits im vergangenen Jahr hat "INiTS", der universitäre Gründerservice, Pneumocell und damit Thomas Herzig und sein Team als bestes Start-up-Projekt ausgezeichnet und gefördert. Jetzt macht das Jungunternehmen am Life-Ball bei einer Show auf sich aufmerksam.
Thomas Herzig, Erfinder von Pneumocell: "Der halbe Arkadenhof im Rathaus wird damit überdacht werden, und dann wird ein schwebendes Ufo sein, das teilweise aus diesen Elementen besteht. Am Vorplatz des Rathauses ist eine Bühne, da kommt irgendeine Show und da schwebt das Ufo. Es ist ein Ring aus einem Stahlgerüst und es sind dann praktisch zwei Halbkugelschalen oben und unten, die sind aus den Pneus. Und aus der oberen Schale, das wird wahrscheinlich dann noch innen irgendwie toll ausgeleuchtet, schwebt dann auf einmal so eine Schauspielerin, die als quasi Außerirdische verkleidet ist, weil das Thema ist nämlich Außerirdische beim Life Ball, und wird dann rausschweben, aber ich will jetzt, darf jetzt, glaub ich, nicht zu viel verraten."
Die Idee zu Pneumocell hat Thomas Herzig übrigens geklaut.
Thomas Herzig, Erfinder von Pneumocell: "Dieses Bauprinzip ist ein Bauprinzip, das in der Natur schon seit vielen Millionen Jahren angewandt wird. Nämlich das Zellprinzip, das heißt, jede Zelle ist im Grunde auch ein Pneu, eine flexible Membran, die von einem flexiblen Medium ausgefüllt ist und durch diese Druckdifferenz zwischen Innen und Außen ergibt sich dann die Stabilität in der Form. Ich habe eigentlich das Prinzip der Natur nur aufgegriffen."

Pneumocell

Pneumocell ist so ähnlich wie ein Legostein-Set, nur dass diese Zellen riesengroß und federleicht sind. So wie beim Legospiel können aus einem Bausatz aufblasbarer Elemente unterschiedlichste Gebäudehüllen entstehen.

Länge: 2 Min. 27 Sek.
Produktionsdatum: 2008
Erstausstrahlung: 02.05.2008
Copyright: Stadt Wien

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Länge: 2 Min. 03 Sek. | © Stadt Wien/W24

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