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Mitschrift

Fred: "Psst. Soll ich euch ein Geheimnis verraten? Babies können nicht sprechen. Ja, und deswegen kann ein Baby auch nicht sagen, was ihm fehlt. Schreien ist die einzige Möglichkeit für Säuglinge, Unwohlsein auszudrücken und somit eine sehr gute Sache. Folgendes ist höchst interessant: Die Äußerung von Unwohlsein beginnt bei Babys so gut wie immer mit dem Quengeln. Gefolgt von Jammern, übergehend in Protest. Schließlich fangen sie zu weinen an und enden im panischen Schreien. Allerspätestens beim Weinen benötigen meine kleinen Freunde eine Bezugsperson. Wichtig ist also, dass ihr schnell Kontakt aufnehmt und eurem Kind das Gefühl vermittelt, nicht alleine zu sein. Sanfte, liebevolle Berührungen oder leichtes Wiegen wirken beruhigend auf Babys ein, ebenso leises Sprechen oder Singen. Weil Säuglinge dazu neigen, die Emotionen der Eltern zu spiegeln, gilt: Je ruhiger die Eltern, desto ruhiger das Kind. Überlegen können Säuglinge bekanntlich ja noch nicht. Deshalb schreien sie auch niemals, um euch zu ärgern. Wenn euer Kind schreit, dann hat das also immer seinen Grund: Hunger, Müdigkeit, Einsamkeit, Langeweile, Angst, Kälte, Überreizung - Auslöser gibt es viele. Es bedarf viel Geduld und Feinfühligkeit, die Ursache für das Unwohlsein eures Kindes zu erkennen. Wenn ihr die Bedürfnisäußerung eures Babys prompt wahrnehmt, richtig deutet und dementsprechend reagiert, dann entwickelt euer Kind ein Vertrauen, dass ihm immer alles gegeben wird, was es benötigt - das sogenannte Urvertrauen. Nur aufgrund dieses Urvertrauens kann es später einmal verzichten oder geduldig warten. Ein Riesenmissverständnis ist die durchaus verbreitete Meinung, dass ein Baby lernen muss, Geduld zu haben bzw. die Angst davor, ein Kind zu verwöhnen: Ein Säugling kann keine logischen Schlüsse ziehen und ist somit einfach nicht in der Lage, seine Bedürfnisse aufzuschieben. Das Beste ist daher, eurem Baby immer die vollste Aufmerksamkeit zu schenken, wenn es euch braucht. Aber was tun, wenn alles zu viel wird? Nun, seid ihr zu zweit, dann teilt euch die Arbeit mit dem Kind so gut als möglich auf. Während sich ein Partner um das Baby kümmert, soll der andere die Zeit nützen, um sich zu entspannen. Auch die Unterstützung von Großeltern oder anderen Vertrauenspersonen kann von Vorteil sein. Solltet ihr aber doch einmal an die Grenzen der Belastbarkeit stoßen, ist es von größter Wichtigkeit, Hilfe aufzusuchen - entweder bei erfahrenen Eltern eures Bekanntenkreises oder in Elternberatungsstellen und Schreiambulanzen. So, und am Ende noch einmal das Wichtigste in aller Kürze: Wenn Babys schreien, gibt es immer einen Grund. Es gilt, die Zeichen richtig zu deuten und prompt zu reagieren. Mit körperlicher Anwesenheit und beruhigendem Sprechen gebt ihr eurem Kind das Gefühl der Sicherheit. Und wenn alle Stricke reißen: Schämt euch nicht, Hilfe anzunehmen. Eigentlich ganz einfach, oder? Bäriges Familienglück wünscht euch, euer Fred."

Archiv-Video vom 20.04.2016:
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Fred, der Exbärte: Über das Weinen.

Wenn’s um Kleinkinder geht, ist Fred ganz klar der Exbärte. Schließlich kann er jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit seinen kleinen Freunden vorweisen. Jetzt öffnet er erstmals seine Schatzkiste an Insider-Wissen und liefert Infos aus erster Tatze.

Länge: 4 Min. 29 Sek.
Produktionsdatum: 2015
Copyright: Stadt Wien

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Länge: 41 Sek. | © Stadt Wien / KOM

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