Ihre aktuelle Position:
  1. wien.at
  2. Video

Mitschrift

"Wissen hat seinen Ort zwischen zwei Ohren und nicht zwischen zwei Modems" - sagte einst Fredmund Malik. Wissen ist ganz mit den Menschen verbunden. Betriebliches Wissensmanagement ist daher ein Fall für die Personalentwicklung. Um das Bewusstsein für die Wichtigkeit des Themas zu schärfen und die magistratsweite Vorgehensweise näher zu bringen, wurden die Führungskräfte des mittleren Managements zur Wissensenquete geladen.

Erich Hechnter, der Magistratsdirektor, hat die Initiative "Wien mag’s wissen" ins Leben gerufen, um die Kultur des Wissensaustausches zu pushen.

Wissen ist das Betriebskapital einer gut funktionierenden Verwaltung. Das Wissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das wertvollste Gut. Die Dienststellen sollen sich deshalb systematisch und gezielt mit der Ressource Wissen auseinandersetzen. Wichtig ist eine magistratsweite einheitliche Vorgehensweise. Dabei spielt der Self-Check eine große Rolle. Durch ihn gewinnt die Dienststelle einen Überblick, was sie alles bereits zu Wissensmanagement tut. Er zeigt aber auch auf, in welchen Bereichen die Dienststelle noch besser im Umgang mit Wissen werden kann. Die Dienststelle entscheidet selbst, wo sie ansetzt.

Erich Hechtner, Magistratsdirektor: "Mittleres Management ist ganz wichtig, meines Erachtens, weil da ist so der Transmissions-Riemen drinnen, wenn ich das so sagen darf. Einerseits mittleres Management hinauf zum oberen Führungsmanager und eigentlich auch, sozusagen, genau der Kontakt und die Arbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Also, das heißt, hier findet das zusammen, an sich, was auf der einen Seite Steuern ist und auf der anderen Seite, sozusagen, auch Führen und Heranziehen."

Das gemeinsame Ziel ist die Rolle der Führungskräfte zu reflektieren. Der Erfahrungsaustausch und die neuen Kontakte sollen der Vernetzung dienen.

Martina Schmied, Bereichsdirektorin: "Mir ist es wichtig, dass wir im Unternehmen der Stadt Wien das Wissen halten, dass wir einen systematisierten Übergang von Wissen haben und dass der Mensch dabei im Mittelpunkt steht. Wir haben ja sehr viel mit den Abteilungsleitungen gearbeitet. Wichtig ist aber, dass das in die mittleren Führungsebenen hineingeht, weil die sehr nahe bei den Mitarbeitenden sind. Und jetzt als Role Model - hoffentlich inspiriert - aus dieser Veranstaltung hinausgehen und noch stärker dieses Thema propagieren, tragen und zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bringen."

Das Wissensmanagement von "Wien mag’s wissen" schafft eine einheitliche Struktur für die Magistratsabteilungen der Stadt um Wissen auszutauschen, weiterzugeben und Verluste zu vermeiden. Das Wissensmanagement soll die Zukunft von Wissen sichern, denn wie Albert Einstein schon sagte: "Die Zukunft lebt vom Austausch des Wissens".

"Wien mag's wissen" lud zur Wissensmanagementenquete

Um Wissen zu vermehren und sich auszutauschen, trafen sich Führungskräfte aus dem mittleren Management bei der Wissensmanagementenquete. Magistratsdirektor Erich Hechtner hat dazu die Initiative "Wien mag's wissen" ins Leben gerufen, um die Kultur des Wissensaustausches zu fördern.

Länge: 2 Min. 45 Sek.
Produktionsdatum: 2016
Erstausstrahlung: 29.02.2016
Copyright: Stadt Wien

Aktuelle Videos

Wien ist Weltmeister bei der Daseinsvorsorge

Wien ist Weltmeister bei der Daseinsvorsorge

Im Bereich der Wasserversorgung, Abwasser- und Müllentsorgung, der Gesundheits- und soziale Dienstleistungen und des öffentlichen Personen-Nahverkehrs, kurzum der Daseinsvorsorge, ist Wien ein internationaler Vorreiter. Das zeigt eine neue, am Donnerstag, dem 25. April 2019 präsentierten Studie "Rekommunalisierung in Europa – Fakten, Motive, Beispiele", die das Büro für Daseinsvorsorge und Kommunalwirtschaft in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesellschaft für Politikberatung und Politikentwicklung (ÖGPP) erstellte.
Länge: 2 Min. 03 Sek. | © Stadt Wien/W24

wien.at TV Kanäle