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Mitschrift

Wer kennt sie nicht, die grünen Tonnen mit dem braunen Deckel?

Bereits 1986 begann die Stadt Wien mit dem Aufstellen von mittlerweile über 80.000 Biotonnen. Zusammen mit den Mistplätzen werden insgesamt 100.000 Tonnen Grünmaterial gesammelt. Dieses bildet das wertvolle Ausgangsmaterial für den Wiener Kompost und daher auch für die torffreie Blumenerde "Guter Grund".

Nach dem Zerkleinern und Abscheiden von Verunreinigungen, Durchmischen und Befeuchten landet das Kompostrohmaterial vorerst hier: im Kompostwerk Lobau.

Von dort kommt er in die Zeilenmieten. Sie ermöglichen die logistische Kontrolle während der gesamten Rottedauer. Das sogenannte Umsetzen sorgt für die notwendige Sauerstoffzufuhr und befeuchtet den Kompost für einen optimalen Wassergehalt.

Nach vier bis sechs Wochen wird das Rottegut gesiebt und zur Weiterverarbeitung abtransportiert.

Die Abmischung der Erde "Guter Grund" passiert im Erdenwerk der Firma terrasan auf dem MA 48-Betriebsgelände Schafflerhof. Die torffreie Erde besteht aus drei Hauptkomponenten: Rindenhumus, Holzfasern und natürlich Wiener Kompost aus der Biotonne.

Im richtigen Verhältnis wird es in die Werkshalle transportiert, gesiebt und durchgemischt. Die fertige "Guter Grund"-Erde wird in 18- und 40-Liter-Säcke abgefüllt, verdichtet und verschweißt.

So wurden in den letzten vier Jahren über sechs Millionen Säcke produziert. Die "Guter Grund"-Erde ist mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet und kann auf allen Mistplätzen in Wien gekauft werden.

Der biologische Kreislauf der Natur wird vollständig geschlossen und unterstützt die Bildung von neuem Leben. Und am Anfang dieses Kreislaufs steht: die Biotonne.

Archiv-Video vom 23.02.2016:
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Guter Grund

Bereits 1986 begann die Stadt Wien mit dem Aufstellen von mittlerweile über 80.000 Biotonnen. Das gesammelte Grünmaterial ist Ausgangsmaterial für den Wiener Kompost und daher auch für die torffreie Blumenerde "Guter Grund".

Länge: 2 Min. 12 Sek.
Produktionsdatum: 2016
Erstausstrahlung: 09.03.2016
Copyright: Stadt Wien/Bohmann Verlag

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