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Mitschrift

Eine Stadt der Zukunft bindet alle Menschen auf allen Ebenen des Lebens ein. Das wurde auch bei der Neugestaltung der Mariahilfer Straße berücksichtigt: Hier passiert Barrierefreiheit auf verschiedenen Ebenen.

Matthias Holzmüller, Öffentlichkeitsarbeit MA 28: "In der Mariahilfer Straße wurde im Bereich der Begegnungszone und im Bereich der Fußgängerzone ein taktiles Blindenleitsystem errichtet. Das taktile Blindenleitsystem ist in einem Bereich situiert, wo es nicht in Konkurrenz steht mit den Schanigärten, die im Bereich der Baumscheiben wieder aufgestellt werden, aber auch nicht in Konkurrenz mit den Warenausräumungen bei den Geschäftslokalen steht. Sprich: Eine blinde Person kann sich hier sicher im Bereich der Mariahilfer Straße bewegen."

Mehr Platz für Menschen, die ihn benötigen, und gleichzeitig den Individualverkehr berücksichtigen. Das gilt auch für Querungen in der Begegnungszone.

Matthias Holzmüller, Öffentlichkeitsarbeit MA 28: "Wir sehen eine sogenannte Bedarfsampel, die in der Mariahilfer Straße in der Begegnungszone geschaffen wurde.
Die Sorge war, dass in der Begegnungszone durch den Autoverkehr ein sicheres Queren nicht möglich ist. Deswegen wurde diese Bedarfsampel realisiert. Sprich: Es können jetzt blinde Personen oder Personen mit einem Rollstuhl mit einem RFID-Chip, der von der MA 33 ausgegeben wird, diese Ampel aktivieren oder die Ampel kann auch mit einem Eurokey-Schlüssel ausgelöst werden."

Gefahrlos fortbewegen bedeutet Hindernisse zu entfernen.

Matthias Holzmüller, Öffentlichkeitsarbeit MA 28: "Hinter mir sieht man eine wunderschöne Gehsteigabsenkung. Die Stadt Wien hat sich zum Ziel gesetzt, alle Gehsteige in Bereich von Querungen auf drei bis ein Zentimeter abzusenken. Das hat den Vorteil, dass blinde Personen mit dem Taststock die Gehsteigkante noch erfühlen können und Rollstuhlfahrer diese Hürde nehmen können."

Rollstuhlfahrer, ältere Menschen oder Eltern mit Kinderwagen – da wird eine Stufe leicht zu einem unüberwindbaren Hindernis.

Matthias Holzmüller, Öffentlichkeitsarbeit MA 28: "Unser Traumziel wäre natürlich Gehsteigbreiten mit mindestens zwei, zweieinhalb Metern, 100 Prozent abgesenkte Gehsteige und mehrere Begegnungszonen."

Barrierefreiheit in Wien, Teil 2

Eine Stadt der Zukunft bindet alle Menschen auf allen Ebenen des Lebens ein. Das wurde auch bei der Neugestaltung der Mariahilfer Straße berücksichtigt: Hier passiert Barrierefreiheit auf verschiedenen Ebenen.

Länge: 2 Min. 16 Sek.
Produktionsdatum: 2016
Erstausstrahlung: 23.02.2016
Copyright: Stadt Wien/Bohmann Verlag

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Das Krankenhaus Nord befindet sich auf der Zielgeraden

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Im 21. Wiener Bezirk Floridsdorf entsteht das Krankenhaus der Zukunft - das Krankenhaus Nord. Auf 111.000 Quadratmetern Grundstücksfläche werden etwa 2.500 Menschen arbeiten und jährlich 250.000 Ambulanzbesuche erwartet. Das Krankenhaus Nord verfügt über 16 OP-Säle und eine modernste Herzchirurgie. In ausschließlich 1- und 2-Bettzimmern, alle mit Blick Richtung Park, können 785 stationäre Patientinnen und Patienten aufgenommen werden. 22.000 Quadratmeter Dachgärten und 47.000 Quadratmeter Parkfläche sollen die Menschen auch im Krankenhaus durchatmen lassen. Im Jahr 2018, wenn das Haus baulich weitgehend fertiggestellt ist, starten die Behördenbegehungen sowie die technischen und medizinischen Probebetriebe.
Länge: 2 Min. 07 Sek. | © Stadt Wien

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