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Mitschrift

In unserer dreiteiligen Serie geht es um Wiens große Leidenschaft: den Kaffee.

Für das Aroma verantwortlich sind die Kaffeeöle. Damit diese nicht verloren gehen, empfiehlt es sich, die Bohnen frisch zu mahlen. Zum Beispiel mit einer Handmühle, denn ...

Silvia Maino, Röstmeisterin und Kaffee-Sommelière: "Die Kaffeebohnen werden in einer Handmühle gebrochen. Es entsteht keine Hitze, was der Kaffeebohne schadet."

Ein traditioneller Klassiker ist die Kniemühle. Diese hat rechts und links Einbuchtungen, um die Mahlung zu erleichtern.  

Silvia Maino, Röstmeisterin und Kaffee-Sommelière: "Früher haben die Damen diese Kaffeemühlen zwischen die Beine gestellt – sie hat genau diese Form – und man konnte mit der Beinkraft die Kaffeemühle festhalten und bequemer mahlen wie am Tisch."

Mahlgrade sind wichtig für die Intensität des Kaffees und den Geschmack. Grundsätzlich gilt: Je feiner der Mahlgrad, desto stärker ist das Aroma.

Silvia Maino, Röstmeisterin und Kaffee-Sommelière: "Für den Kaffee verkehrt benötigen wir als erstes Milch. Die wird zu Beginn geschäumt. Die Milch schäumt man aus diesem Grund als erstes, weil in der Zeit, wo man den Mocca zubereitet, sich die Flüssigmilch vom Milchschaum trennen kann. Nun kommt der kleine Mocca. Man gibt den Kaffee mittig in die Milch."

Ein Kaffee verkehrt ist nie verkehrt!

Archiv-Video vom 16.12.2015:
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Wiener Kaffeespezialitäten: Kaffee verkehrt

Die Liebe der Wienerinnen und Wiener zu edlen Bohnen schlägt sich in einer einmaligen Kaffeehauskultur nieder. Im Laufe der Zeit entwickelten sich ganz besondere Kaffee-Spezialitäten wie zum Beispiel der Kaffee verkehrt.

Länge: 1 Min. 51 Sek.
Produktionsdatum: 2015
Erstausstrahlung: 08.01.2016
Copyright: Stadt Wien/Bohmann Verlag

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Länge: 41 Sek. | © Stadt Wien / KOM

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