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Der Wienfluss ist - abgesehen von der Donau - der wohl bekannteste Fluss der Stadt. Bereits im 11. Jahrhundert siedelten sich Mühlen und Holzverarbeitungsbetriebe an seinen Ufern an. Normalerweise führt die Wien nur spärliche 200 Liter Wasser pro Sekunde. Bei Hochwasser steigt dieser Wert innerhalb weniger Stunden auf bis zu 450.000 Liter. Das entspricht einem Verhältnis von 1:2250.

Um die Gefahr von Überschwemmungen zu bannen, wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Wienflussregulierung beschlossen. Sie bildete den Grundstein für eine ganze Reihe von historischen wie neuzeitlichen Maßnahmen.

Wichtigster Bestandteil der Regulierung sind die Rückhaltebecken Auhof im 14. Bezirk. Da die für Wien verheerenden Hochwasserspitzen nur etwa zwei Stunden dauern, wurde das Fassungsvolumen darauf hin dimensioniert.

Neben der eigentlichen Regulierung wurden vorausschauend gleich weitere Vorhaben beschlossen. Dazu zählte auch die Wiener Stadtbahn, die die Wien, nur durch eine Mauer getrennt, begleitet.

Neben den Stationen, Pavillons und Brücken im Jugendstil hatte deren architektonischer Gestalter Otto Wagner noch weit größere Pläne. Zwischen Schloss Schönbrunn und dem Stadtpark wollte er auf dem Wienfluss eine Prunkstraße verwirklichen - die Wienzeile. Die dafür nötige, 6 Kilometer lange Einwölbung wurde allerdings nur auf einer kleinen Strecke verwirklicht.

Nach knapp 3 Kilometern tritt der Wienfluss wieder zutage. Der aufwendig gestaltete Stadtpark ist sein großer und letzter Auftritt. Denn wenige hundert Meter später ist seine Reise zu Ende. Dann mündet er neben der Urania in den Donaukanal.

stadtUNbekannt: Die Wien

Der Wienfluss, kurz auch die Wien genannt, erstreckt sich vom Wienerwald bis zum Donaukanal. Entlang ihres Ufers befinden sich viele schöne Plätze, die einen Besuch wert sind.

Länge: 2 Min. 30 Sek.
Produktionsdatum: 2015
Erstausstrahlung: 24.07.2015
Copyright: Stadt Wien/Bohmann

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