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Mitschrift

Eine rumänische Delegation war kürzlich bei Bürgermeister Michael Häupl, um sich zu bedanken. Im Dezember 1989, als in Temeswar, nur etwas über 500 Kilometer von Wien entfernt, mit Demonstrationen, Unruhen und blutigen Kämpfen die rumänische Revolution gegen die Ceaușescu-Diktatur losbrach, stellten Einsatzorganisationen der Stadt Wien und Hilfsorganisationen kurzfristig Personal und Hilfsgüter zur Verfügung. Bürgermeister Michael Häupl war damals auch schon für Wien tätig.

Michael Häupl, Wiener Bürgermeister: "Ich war damals schon in der Stadtregierung und habe vor allem Helmut Zilk hier erlebt. Was ich tun konnte, etwa mit der Organisation von Fahrzeugen, da habe ich natürlich mitgeholfen, weil ich habe das für eine fantastische Idee befunden."

Ein rund 700 Meter langer Hilfszug fuhr am 25. Dezember 1989 mit rund 15 Tonnen medizinischem Material und 50 Tonnen Lebensmitteln nach Rumänien.

Professor Johannes Poigenfürst - damals Leiter der Unfallchirurgie am Lorenz-Böhler-Krankenhaus - war in diesem ersten Zug.

Johannes Poigenfürst, Arzt: "Bürgermeister Zilk hat fragen lassen, ob wir von meinem Spital, dem Lorenz-Böhler-Krankenhaus, mit einem Zug mitfahren dürfen. Und das ist in der Nacht noch entschieden worden. Zwei Tage später ist der Zug weggefahren."

Archiv-Video vom 30.06.2015:
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Rumänische Delegation bei Bürgermeister Michael Häupl

Im Dezember 1989, als in Temeswar mit Demonstrationen, Unruhen und blutigen Kämpfen die rumänische Revolution gegen die Ceaușescu-Diktatur los brach, stellten Einsatzorganisationen der Stadt Wien und Hilfsorganisationen kurzfristig Personal und Hilfsgüter zur Verfügung.

Länge: 1 Min. 33 Sek.
Produktionsdatum: 2015
Erstausstrahlung: 30.06.2015
Copyright: Stadt Wien

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