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Mitschrift

Das Bezirksmuseum Brigittenau - zu finden in der Dresdner Straße 79 - widmet sich unter anderem der Geschichte der Donau.

Ernst Jaritz, Bezirksmuseum Brigittenau: "Die Donau-Regulierung ist auf alle Fälle ganz interessant. Genau dort, wo das Bezirksmuseum heute steht, bis hierher sind früher die Hochwässer gewesen. Teilweise bis zu einem Meter, eineinhalb Meter hoch, je nachdem, wie die Lage war. Und durch die Regulierung der Donau ist zwischen zwei und fünfzehn Meter hoch aufgeschüttet worden."

Das Bezirksmuseum Brigittenau erzählt auch von berühmten Töchtern und Söhnen.

Ernst Jaritz, Bezirksmuseum Brigittenau: "Böhler zum Beispiel, der das Elend aus dem Krieg heraus, des Ersten Weltkrieges, die Schussverletzungen und von den Nahkämpfen die Knochen wieder geradegemacht hat. Und zwar mit Drahtgestellt und dem besonderen Marknagel im Schenkelhals drinnen.

Er ist ein geborener Brigittenauer: Anton Karas. Zum 'Dritten Mann' hat er die Melodie auf einer Zither gespielt. Wir haben hier eine Zither, die angeblich aus diesem Bereich kommt vom Karas. Aber wir wissen nicht, ob er darauf gespielt hat. Der Hintergrund ist ein viel wesentlicher und zwar  es hat also nach dem Krieg den Penizilinmangel gegeben."

Schwerpunktthemen sind Gewerbe und Industrie, Verkehrswesen und das Alltags- und Gesellschaftsleben.

wien.at-TV: "Wenn Sie ein Lieblingsstück benennen müssten im Museum?"

Ernst Jaritz, Bezirksmuseum Brigittenau: "Dieses handgewickelte Modell von Bell. Das so etwas zum Glück noch existiert. Weil es ja aus der Zeit der Nicht-Eisenmetallzeit heraus, also kriegsbedingt, dass es das überlebt hat."

Das Bezirksmuseum in der Brigittenau

Das Bezirksmuseum Brigittenau widmet sich unter anderem der Geschichte der Donau und erzählt von berühmten Töchtern und Söhnen.

Länge: 3 Min. 03 Sek.
Produktionsdatum: 2015
Erstausstrahlung: 27.02.2015
Copyright: Stadt Wien

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Länge: 2 Min. 03 Sek. | © Stadt Wien/W24

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