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Mitschrift

Nun ist es offiziell. Wir sind Song Contest.

 

Im festlich geschmückten Stadtsenatssitzungssaal - einem der schönsten im ganzen Wiener Rathaus - und unter den Augen seiner Vorgänger hat Bürgermeister Michael Häupl die Insignien des Eurovision Song Contest von einer Delegation aus Kopenhagen übernommen.

 

Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport: "Jetzt wird es wirklich ernst. All das, was jetzt schon seit wochenlang in Vorbereitung ist, rückt immer näher, nämlich dieser große Event mit über 200 Millionen Zusehern. Und ja, jetzt geht es darum, all das, was man so ein bisschen im Kopf hat, was gemeinsam viel besprochen ist, in die Praxis umzusetzen. Und da läuft die Zeit."

 

Niemand zweifelt hier daran, dass die nunmehrige Song Contest-Stadt Wien eine  gute Figur machen wird. Die Vorfreude auf den Event, der die Kultur- und Menschenrechtsstadt Wien in der Welt noch ein bisschen bekannter machen wird, ist spürbar.

 

Sandra Frauenberger, Stadträtin für Integration und Frauenfragen: "Gerade in Wien mit all unseren Möglichkeiten zur amtlichen Buntmachung zeigen wir, dass wir auch Regenbogenhauptstadt sind und dass wir prädestiniert sind dafür, für dieses offene Klima, für ein Klima der Akzeptanz."

 

Andreas Mailath-Pokorny, Stadtrat für Kultur und Wissenschaft: "Und ich glaube, dass die Tatsache, dass jemand wie Conchita Wurst diesen Song Contest gewonnen hat, den letzten, damit ja auch nach außen repräsentiert, was in dieser Stadt schon über die letzten Jahre erfolgreich stattgefunden hat: gelebte Integration, das Miteinander, der Respekt voreinander, vor den unterschiedlichen Lebensformen."

 

Der 60. Eurovision Song Contest möchte die europäische Idee mit dem völkerverbindenden Charakter der Musik vereinen. Wie passend, dass er gerade in Wien, der Welthauptstadt der Musik, im Herzen Europas stattfindet.

 

Für die Stadt und ihre BewohnerInnen hat der diesjährige Songcontest noch eine weiter positive Bedeutung mit Nachhaltigkeitscharakter.

 

Renate Brauner, Vizebürgermeisterin: "Dieser Song Contest ist für Wien sicher sehr wichtig. Abgesehen davon, dass wir stolz sind auch Conchita Wurst, abgesehen davon, dass wir uns freuen, dass Wien ausgewählt wurde für diese Organisation, ist es natürlich auch wirtschaftlich wichtig. Denn Wien hat einen tollen Ruf als Stadt der Geschichte, der Tradition, es ist aber für uns als Tourismusmetropole, als Wirtschaftsmetropole auch wichtig zu zeigen, dass wir eine internationale, eine weltoffene Stadt sind. Genau das passiert mit diesem Song Contest, mit dieser Botschaft, die Conchita Wurst auch in die Welt hinausgesungen und -gesprochen hat. Und insofern ist es ein schönes kulturelles Ereignis, aber wir dürfen nicht übersehen, dass es für die Stadt auch wirtschaftlich positiv ist."

 

Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport: "In erster Linie wissen wir, dass es vor allem eine langfristige Wirkung hat. Dass Wien die Möglichkeit hat an 200 Millionen Menschen heranzukommen und sich als lebendige, moderne Stadt mit Tradition zu präsentieren. Das wird das besondere sein. Und ein großer Ort der Begegnung. Und hier hat Wien eine große Tradition: Der Wiener Kongress, der auch ein Jubiläum gefeiert hat, und jetzt der Song Contest - eine wirklich schöne Brücke, die auch über die Geschichte der Stadt geschlagen wird."

Wir sind Songcontest

Seit August 2014 steht Wien als Host-City des größten TV-Unterhaltungsevents der Welt fest. Nun ist mit der Übergabe der Insignien - einer Kette mit den symbolischen Schlüsseln der Host Cities der vergangenen Jahre - der offizielle internationale Auftakt zum "Eurovision Song Contest 2015" erfolgt.

Länge: 3 Min. 10 Sek.
Copyright: Stadt Wien

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Länge: 2 Min. 03 Sek. | © Stadt Wien/W24

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