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aspern Die Seestadt Wiens ist das größte Stadtentwicklungsprojekt Europas. Zwischen September und Dezember haben dort die ersten Bewohner ihr neues Zuhause gefunden.

Christine Spiess, Projektleitung Seestadt aspern: „Der aktuelle Stand ist derzeit so, dass 420 Wohnungen bereits bezogen wurden. Das heißt, es sind 800 Personen vor Ort, die hier eingezogen sind, den Schlüssel vom Bauträger bekommen haben. Und Mitte, Ende nächsten Jahres werden es 6.000 Bewohner sein.“

Eine davon ist Susanna Brauner. Seit Ende des Jahres lebt sie am Hannah-Arendt-Platz 9. Als Teil der Baugruppe B.R.O.T. Aspern war sie von Beginn an an der Gestaltung des Niedrigstenergiehauses beteiligt.

Susanna Brauner, Bewohnerin Baugruppe B.R.O.T.: „Ich habe nach einem Wohnprojekt gesucht, nach einer Möglichkeit, in Gemeinschaft zu leben. Hab dann das Projekt gefunden und mich sehr wohlgefühlt dabei. Und dieses Projekt hat einfach einen Baugrund in der Seestadt aspern bekommen.“

Entstanden sind 41 Wohneinheiten, ein Drittel davon sind Gemeinschaftsflächen.

Susanna Brauner, Bewohnerin Baugruppe B.R.O.T.: „Wir haben natürlich einen großen Gemeinschaftsraum mit einer Küche. Wir haben auch einen Schwerpunkt auf Spiritualität, das heißt wir haben einen spirituellen Raum, der sehr unterschiedlich genutzt werden kann. Und wir haben auch Therapieräume. Ich bin selber Physiotherapeutin und möchte auch dort von Nutzen sein. Wir haben einen Mehrzweckraum, der über zwei Geschoße geht, also ein bisschen Turnsaal-ähnlich.“

Bei B.R.O.T. Aspern steht vor allem das Miteinander im Vordergrund.

Susanna Brauner, Bewohnerin Baugruppe B.R.O.T.: „Ich genieße es sehr. Ich fühle mich sehr wohl in der Wohnung, im Haus, mit den Leuten hier. Dadurch, dass ich mich so sehr mit der Seestadt beschäftig habe, freue ich mich jetzt, dass ich das wachsen sehe. Ich gehe da durch und sehe zwar, das ist noch Baustelle, aber ich sehe, da gibt’s schon Fortschritte. Ich hoffe zwar, dass das noch mehr wird, dass wir noch mehr Infrastruktur bekommen. Wir haben jetzt einen Glascontainer, eine Bushaltestelle, über diese Dinge freut man sich dann.“

Wohnen, leben und arbeiten in Aspern: Ziel ist eine Stadt der kurzen Wege. Sechs Sammelgaragen reduzieren den Verkehr – statt Parkplätzen entstehen Spiel- und Kommunikationsflächen.

Christine Spiess, Projektleitung Seestadt aspern: „Einerseits werden die Gehäuse fertiggestellt, die Straßen, es werden drei wunderschöne Parks eröffnet, es wird die Geschäftsstraße eröffnet, es wird ein Bildungscampus eröffnet. Das heißt, es wird voll dafür gesorgt, dass sich die Bewohner hier wohlfühlen werden.“

Auf 20 Baufeldern wachsen 60 Gebäude. Weitere Bauarbeiten im Osten werden in Angriff genommen:

Christine Spiess, Projektleitung Seestadt aspern: „Das nächste Quartier, das entwickelt wird, ist das Seeparkquartier. Dort ist ein Hotel geplant, sind Eigentumswohnungen geplant. Es sind Verwaltungs- und Dienstleistungsgebäude geplant, auch Restaurants und so weiter.“

Ein lebendiger Mix für ein großes Projekt. Die Stadt wächst.

Neues Zuhause in aspern Die Seestadt Wiens

aspern Die Seestadt Wiens ist das größte Stadtentwicklungsprojekt Europas. Zwischen September und Dezember haben dort die ersten BewohnerInnen ihr neues Zuhause gefunden. Eine davon ist Susanna Brauner. Wir haben sie besucht.

Länge: 2 Min. 59 Sek.
Produktionsdatum: 2015
Copyright: Stadt Wien/Bohmann Verlag

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Länge: 2 Min. 03 Sek. | © Stadt Wien/W24

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