Ihre aktuelle Position:
  1. wien.at
  2. Video

Mitschrift

Fuer irgendwelche schmissigen
Formulierungen bin ich nicht bereit,
Praezision zu opfern.
* ruhige Klaviermusik *
Ich bin ja eigentlich vom Forschen
zum Schreiben gekommen.
Eigentlich ist schreiben jetzt
meine Hauptbeschaeftigung.
Also, journalistisches,
wissenschaftliches Schreiben.
Ich bin keine Schriftstellerin.
Der Ausgangspunkt sind Recherchen.
Sei es Interviews - ich interessiere
mich immer noch sehr fuer Biografien.
Geschichten von Menschen. Ich finde
die Details oft das Interessanteste.
* ruhige Klaviermusik *
Also, das reicht nicht, dass man
erinnert an das, was passiert ist.
Sondern dass man sich immer auch
fragen muss, was passiert heute?
Wie geht man heute mit Minderheiten,
Gefluechteten um?
Wenn der Bezug nicht hergestellt
wird, ist das unbefriedigend.
Ich beschaeftige mich in der Arbeit
mit ernsten, belastenden Themen.
Da ist es, glaub ich, schon wichtig,
dass man im Privatleben drauf achtet,
dass es genussreiche
Augenblicke gibt.
Aber es ist vielleicht schon
so ein Gefuehl einer ...
einer Anerkennung fuer das, was man
ueber viele Jahre gemacht hat.
Oder worum man sich bemueht hat.
Wo man sich manchmal vielleicht
fragt: Wozu mach ich das?
Und irgendwie vermittelt so ein Preis
einem schon das Gefuehl,
dass es irgendwo wahrgenommen wird,
wertgeschaetzt wird.
Das ist schon schoen.
Ueber das freu ich mich auch sehr.
Untertitel: AUDIO2

 

Archiv-Video vom 10.05.2022:
Bitte beachten Sie, dass die Inhalte (Termine, Kontaktmöglichkeiten,...) möglicherweise nicht mehr aktuell sind.

Dr.in Gabriele Anderl

Gabriele Anderl studierte Afrikanistik und Völkerkunde in Wien. Nach dem Studium folgten zahlreiche Forschungsprojekte und Publikationen zu zeitgeschichtlichen Themen, u. a. zur NS-Vertreibungs- und Beraubungspolitik und zum Kunstraub und Kunsthandel während der NS-Zeit, sowie Beiträge für Printmedien im In- und Ausland. Ab 1999 war Anderl Mitarbeiterin der Österreichischen Historikerkommission. Seit 2005 ist sie Mitglied der Kommission für Provenienzforschung und Vizepräsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung.

Länge: 1 Min. 41 Sek.
Produktionsdatum: 2020
Copyright: querstadt / Maximilian Brustbauer / Stadt Wien Kultur

Aktuelle Videos

Tiefengeothermie Aspern

Tiefengeothermie Aspern

Seit Dezember 2024 wird für die neue Tiefengeothermie-Anlage in Aspern mehr als 3.000 Meter in die Tiefe gebohrt. Die 1. Tiefengeothermie-Anlage der Stadt ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung Wiens. Die Anlage im 22. Bezirk soll nach ihrer Fertigstellung in das Fernwärmenetz einspeisen und dann den Bedarf von 20.000 Wiener Haushalten emissionsfrei decken. Gebaut wird die Anlage von deeep, einem Joint Venture von OMV und Wien Energie.
Länge: 1 Min. | © Stadt Wien / KOM
Dr. Georg Psota im Gespräch mit Gesundheitsstadtrat Peter Hacker

Dr. Georg Psota im Gespräch mit Gesundheitsstadtrat Peter Hacker

Mit der Pensionierung von Dr. Georg Psota geht eine Ära bei unseren Psychosozialen Diensten zu Ende. Gesundheitsstadtrat Peter Hacker hat Georg Psota zu diesem Anlass interviewt. Georg Psota war 40 Jahre beim PSD, davon 15 Jahre als Chefarzt. Im Interview spricht er über die Meilensteine seiner beeindruckenden Laufbahn gesprochen, über Entwicklungen in der Psychiatrie allgemein – und auch darüber, was ihm dabei hilft, mit einem fordernden Arbeitsalltag und den andauernden Krisen umzugehen.
Länge: 27 Min. 57 Sek. | © Stadt Wien / KOM
Wiener Frauenwoche in Liesing

Wiener Frauenwoche in Liesing

Von 3. - 8. März findet heuer bereits zum 2. Mal die Wiener Frauenwoche statt. Dabei gibt es auch wieder einige Angebote in Liesing: eine Impfaktion bei uns in der Bezirksvorstehung, eine Ausstellung im Kunstsalon 23, eine Filmvorführung im Haus der Begegnung, eine Diskussionsveranstaltung oder auch Workshops für Mädchen von Wien Kanal und Wiener Wohnen. Alle Infos zu unseren aber auch den wienweiten Aktionen gibt es unter wienerfrauenwoche.at Darüber hinaus gib es am 20. März um 19 Uhr im Festsaal der Bezirksvorstehung eine Lesung "Lass das, das schickt sich nicht oder jetzt erst recht!". Alle Aktionen sind kostenlos!
Länge: 3 Min. 15 Sek. | © Donaukanal TV
ÖBB Doppelstockzüge werden im Eiskanal getestet

ÖBB Doppelstockzüge werden im Eiskanal getestet

Tests bei extremen Wetterbedingungen im weltweit größten Klima-Wind-Kanal, neuer Cityjet Doppelstock ab 2026 in der Ostregion auf Schiene Der neue ÖBB Cityjet Doppelstock wird derzeit in einer der weltweit größten Wettermaschinen auf Herz und Nieren geprüft. Im Klima-Wind-Kanal des Rail Tec Arsenals werden aktuell an den Fahrzeugen Tests bei extremen Wetterbedingungen, wie Temperaturen von - 25 Grad bis + 40 Grad oder Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h, durchgeführt. Der Zug muss den höchsten Ansprüchen in Bezug auf Sicherheit, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit sowie Komfort und Umweltfreundlichkeit gerecht werden - und das bei jeder Witterung.
Länge: 41 Sek. | © Stadt Wien / KOM

wien.at TV Kanäle