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Mitschrift

Heute sind wir in Wien unterwegs.
Wir stehen hier in der Bernardgasse mit unserem Infopoint 
und wir arbeiten gemeinsam mit dem Bezirk daran,
die Meinung der Bevölkerung einzuholen
für die Umgestaltung der Bernardgasse.
Uns ist dabei besonders wichtig, 
dass wir eine breite Vielfalt der Bevölkerung erreichen, 
dass wir einerseits mit digitalen und mit analogen Methoden hier arbeiten.
Herzlich willkommen zur Auftaktveranstaltung
für die Umgestaltung der Bernardgasse. 
Sie alle hier arbeiten oder wohnen in der Nähe der Bernardgasse,
sie kennen die Straße in und auswendig,
dieses Wissen um die Situation in der Bernardgasse ist heute hier gefragt. 
Was das große Ziel ist:
ein gemeinsames Miteinander für uns,
sowohl für Fußgänger,
für Autofahrer, für Hundebesitzer, für Radfahrer,
für Mütter und Väter mit Kinderwägen, etc.
Wir wollen weniger Autos und weniger Parkplätze
also dass es welche geben muss, das ist uns allen bewusst.
Aber auf alle Fälle wollen wir weniger davon und dadurch auch eben auch
weniger Lärm und weniger Verkehrsstreitereien.
Mehr Grünflächen, 
Sitzgelegenheiten, würden wir uns wünschen und
vielleicht eine Begegnungszone bzw. Aufenthaltsraum wo man zusammenkommen kann.
Erstens einmal bin ich schwer begeistert 
wie viele Bewohnerinnen und Bewohner heute da sind
um auf eine ganz wichtige Frage eine Antwort zu finden, nämlich
wie möchte ich dort wo ich wohne,
aber auch dort wo ich arbeite,
wie soll der öffentliche Raum der Gasse in der Zukunft ausschauen.
Und ich als Bezirksvorsteher mache da ein Angebot.
Wir gehen da in einen ganz offenen Prozess hinein, diskutieren unvoreingenommen.
weil die Menschen, die in einer Gasse wohnen, die wissen wo der Schuh drückt,
wo man ansetzen soll und wo wir auch die entsprechenden Entscheidungen treffen sollen als Verantwortliche in der Politik.
Und auf diesen Prozess gemeinsam mit GLARA und dem Team dahinter,
auf den freu ich mich sehr, mit den Bewohnern und Bewohnerinnen in den nächsten Monaten
eine wirklich lebenswerte, zukunftsfähige Bernardgasse
daraus zu planen und dann auch nächstes Jahr umzusetzen.
Was ist GLARA?
GLARA ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt.
Hier arbeiten wir mit vier unterschiedlichen Unternehmen zusammen
für die Entwicklung eines Partizipationsprozesses,
wo wir analoge und digitale Elemente verbinden.
Die GLARA App wird eingesetzt 
um die Wirkung von Pflanzen und Bäumen in der Stadt zu visualisieren.
Mit der GLARA App haben Anrainer:innen und Bewohner:innen
die Möglichkeit, direkt vor Ort zu entdecken,
wie sich an einem heißen Sommertage das Umgebungsklima anfühlt.
Die Bewohner können sich derzeit ein Bild machen von der Situation,
wie sie jetzt gerade herrscht in Bezug auf das Umgebungsklima.
Es kann Oberflächentemperatur, persönlich empfundene Temperatur und die Windverhältnisse betrachtet werden.
Im Frühjahr haben wir dann noch einmal das Angebot,
werden mit den Anrainer:innen und Bewohner:innen in den Austausch gehen.
Es wird Veranstaltungen geben, es wird Info-Points geben in der Bernardgasse,
wir werden Umfragen machen und noch einmal Verbesserungsvorschläge für den vorliegenden Entwurf einholen.
Ich wünsche mir das man in Zukunft irgendwas finden kann,
dass das auch  einen gewissen Aufenthaltsraum
und auch eine Straße wo man gerne durchgeht wird.

Beteiligungsprozess Bernardgasse

Die Bernardgasse wird umgestaltet und dazu macht der Bezirk Neubau einen Beteiligungsprozess. Die Wünsche und Anregungen aus der lokalen Bevölkerung sollen als wichtige Grundlage in die Planung einfließen. Im Oktober und November 2021 fand der erste Teil des Beteiligungsprozesses, unter der Leitung des interdisziplinären Teams von GLARA, statt. GLARA ist ein Forschungsprojekt mit dem Ziel, ein integriertes Beteiligungsservice zu entwickeln, in dessen Zentrum die GLARA-App zur Visualisierung mikroklimatischer Auswirkungen von Planungsvorhaben steht. Mehr Information unter: https://www.glara.info/

Länge: 4 Min. 47 Sek.
Produktionsdatum: 2021
Copyright: superwien urbanism ZT GmbH

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