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Mitschrift

Das ist Andrea Mann, die Projektleiterin der Gebietsbetreuung für das Nordbahnviertel. Bei dem folgenden Spaziergang mit dem Kamerateam stellt sie das größte innerstädtischen Stadtentwicklungsgebiet Wiens vor.

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Wir sind hier in der Unterführung am Tabor, die das Altbaugebiet – das Volkert- und Alliiertenviertel – mit dem Neubaugebiet – dem Nordbahnviertel – verbindet. Das ist die erste Unterführung, die geöffnet wurde, um die Bahn-Barriere zwischen diesen beiden Gebieten zu unterbrechen. Wir haben hier auch den O-Wagen, die Straßenbahn, die durchfährt. Die auch schon mit einem innerstädtische Rasengleis ausgestattet ist. Und die Unterführung ist auch schon künstlerisch ausgestaltet von einer japanischen Künstlerin, die die Wand hier bemalt hat, damit die Unterführung auch freundlicher wirkt. Und wir gehen jetzt weiter ins Nordbahnviertel.

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Sie sehen hinter mir jetzt die Baustelle fürs Nordbahnviertel. Da entsteht jetzt das erste von sechs Hochhäusern. Das höchste Hochhaus im Nordbahnviertel wird 95 Meter hoch sein. Und sie werden dann bei der Taborstraße errichtet werden.


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Insgesamt ist das Nordbahnviertel das größte innerstädtische Stadtentwicklungsgebiet mit 75 Hektar. Es werden am Ende 10.000 Wohnungen hier errichtet werden. Etwa 2025 soll das ganze Gebiet fertig entwickelt sein. Derzeit ist etwa die Hälfte schon gebaut.

Die Gebietsbetreuung in der Leopoldstadt hat gerade hier viele wichtige Aufgaben.

OT

Die Gebietsbetreuung vom zweiten Bezirk hat im Rahmen des Stadtteilmanagements Nordbahnhof die Aufgabe, die Bevölkerung zu informieren über das Stadtentwicklungsgebiet aber auch das Zusammenwachsen vom Altbaugebiet und dem Neubaugebiet zu fördern.

Die Menschen aus allen Teilen rund um das Nordbahnviertel sollen wissen, was der neue Stadtteil und die Umgebung alles bieten.

OT

Wir haben zum Beispiel im Stuwerviertel den  Vorgartenmarkt, der von vielen im Nordbahnviertel auch gerne besucht wird. Und unsere Aufgabe ist, diese Entwicklung zu begleiten. Also wir sind dieser Kommunikator zwischen den Menschen vor Ort und auch den Planungsabteilungen der Stadt Wien bzw. auch den Bauträgern. Das heißt, die Information geht sozusagen durch uns von der Stadt an die Menschen bzw. umgekehrt – wenn wir hören, dass  hier im Stadtteil irgendwelche Themen ganz wichtig sind, dass wir das auch weitertragen an die Stadt und die Behörden, die dafür zuständig sind. 

Wie sieht es mit freien Wohneinheiten derzeit aus?

OT

Ja das ist von Bauträger zu Bauträger sehr unterschiedlich, wie die Wohnungen bereits belegt sind. Das heißt, manche Bauträger vergeben die Wohnungen erst relativ spät in einem Stadium, wo das Gebäude fast fertig ist. Bei manchen kann man sich vorher schon, bevor das Haus fertig ist, für eine Wohnung anmelden.

Und weiter geht’s auf der Bruno Marek Allee, der Einkaufsmeile im neuen Stadtteil.

Etwa 50 % vom Nordbahnviertel sind schon fertig. Das heißt, die Häuser sind schon bewohnt. Es gibt ganz viele Durchwegungen durch die Häuser durch, man kann in die Höfe gehen. Viele Höfe sind sehr nett und grün ausgestaltet. Also der Spaziergang führt uns jetzt in den Rudolf Pähler Park, der größte Park, der jetzt schon fertig ist im Nordbahnviertel – etwa 3 Hektar groß. Da wo früher die Gleise waren, sind jetzt Wasserbecken, wo das Schilf rauswächst und sich die Wechselkröte niedergelassen hat. Wir sind hier jetzt am Ende des Spazierganges angelangt. Hinter mir ist der größte Bildungscampus im Nordbahnviertel mit etwa 1.700 Schülern. Mit Kindergarten, Volksschule, neuer Mittelschule, Musikschule und sonderpädagogischen Einheiten. Und hinter der Schule, an der Bruno Marek Allee, ist die neue Kirche – eine rumänisch orthodoxe Kirche. Und hier auf der anderen Seite gegenüber der Schule wird dann weiter gebaut.

Grätzelspaziergang im Nordbahnviertel

Das größte innerstädtische Stadtentwicklungsgebiet wird vorgestellt. Rundgang zu den Neubauten, Einkaufsmöglichkeiten, zu Cooling-Zonen, in Naturschutzgebieten in Parks und zum neuen Bildungs-Campus bis zur Kirche für Orthodoxe Glaubensgemeinschaften.

Länge: 4 Min. 06 Sek.
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