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Mitschrift

Das KUNST HAUS WIEN widmet den amerikanischen Künstlern Lillian Bassman und Paul Himmel eine umfassende Retrospektive. Über 77 Jahre waren die beiden ein Paar und schufen jeweils parallel einzigartige fotografische Werke.

Ingo Taubhorn, Chefkurator: „Also erst einmal muss man dazu sagen, dass natürlich einfach Lillian Bassman und Paul Himmel zwei der wirklich interessantesten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts sind – Künstlerpersönlichkeiten, die einer breiten Öffentlichkeit noch nicht bekannt sind.“

Während sich Paul Himmel ganz der Bewegung verschreibt, bestechen Lillian Bassmans Modefotografien durch Eleganz und Stilsicherheit. Eine Bildsprache, die auch Bettina Leidl begeistert.

Bettina Leidl, Direktorin KUNST HAUS WIEN: „Eines gefällt mir besonders gut. Wo man auch sieht, wie sie experimentiert hat in der Dunkelkammer mit den Arbeiten. Also, wo sie sehr retuschiert hat und wo die Person, also das Model, in den Hintergrund tritt, also nur mehr ganz verschwommen sichtbar ist, und wo sie den Fokus auf die Accessoires legt. Und in diesem Fall ist es diese wunderbare Kette.“

Veröffentlicht wurden ihre Fotos im Harper’s Bazaar, für dessen Junior-Ausgaben sie als künstlerische Leiterin arbeitete. Paul Himmels Langzeitbelichtungen wurden hingegen immer radikaler, bis er keine kommerziellen Auftraggeber mehr fand.

Eric Himmel, Sohn der Künstler: „My parents had what I would call complementary personalities. My father was intense and neurotic and often in troubles and very passionate and my mother was calm and focused and I would say professional in some way. And together they formed a kind of unity, because my mother was able to develope a creative and experimental prospective on the world and I think in part from my fathers examples. And my father was more productive and focused because of my mothers support. So it was a terrific marriage that made them both better artists.“

Eric Himmel, Sohn der Künstler: „Die Persönlichkeiten meiner Eltern haben sich gut ergänzt. Mein Vater war angespannt, neurotisch und ein leidenschaftlicher Mensch und meine Mutter war ruhig, konzentriert und ich würde sagen in gewisser Weise professionell. Zusammen bildeten sie eine Art von Einheit. Meine Mutter war, durch das Vorbild meines Vaters, in der Lage ein kreatives und experimentelles Weltbild zu entwickeln. Und mein Vater war durch die Unterstützung meiner Mutter produktiver und konzentrierter. Es war eine tolle Ehe, die sie beide zu besseren Künstlern machte.“

Lillian Bassman & Paul Himmel. Zwei Leben – eine außergewöhnliche künstlerische Symbiose. Zu sehen bis 8. Februar 2015 im KUNST HAUS WIEN.

Archiv-Video vom 20.10.2014:
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Kunst Haus Wien: Lillian Bassman und Paul Himmel

Das KUNST HAUS WIEN widmet den amerikanischen Künstlern Lillian Bassman und Paul Himmel eine umfassende Retrospektive. Zu sehen bis 8. Februar 2015.

Länge: 2 Min. 42 Sek.
Produktionsdatum: 2014
Erstausstrahlung: 20.10.2014
Copyright: Stadt Wien/Bohmann Verlag

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