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Mitschrift

Vienna Design Week: Österreichs größtes Designfestival geht in die achte Runde. Zehn Tage lang standen bei mehr als 100 Veranstaltungen Produkt-, Möbel- und Industriedesign im Mittelpunkt. Der heurige Fokusbezirk: Landstraße. 

Lilli Hollein, Festivalleitung: 
„Wir sind heuer mit der Vienna Design Week Zentrale im Palais Schwarzenberg angesiedelt. Abgesehen von dem, was wir hier schon gefunden haben hier in diesen Räumen an angewandter Designgeschichte eben, haben wir in den Seitentrakt, in den Gartentrakt in ganz fantastische Räume, die nie öffentlich zugänglich waren, eine Reihe von Beiträgen von österreichischen Designstudios. Das sind Programmpunkte, die wir entwickeln und wo wir Leute einladen, live zu arbeiten vor Publikum.“

In diesem Jahr waren eingeladen: Les Avignons aus Graz. Statt eines fertigen Produkts stand der Arbeitsprozess im Vordergrund.

Martin Reicht, Les Avignons: „Wir haben als Ausgangssituation das Thema Cut&Reset. Gleichzeitig haben wir lediglich weiße und schwarze Materialien zur Verfügung bekommen, mit denen wir bis Sonntag die Möglichkeit haben, zu experimentieren und uns eigentlich in dem Raum in dem wir uns da befinden auszutoben.“

Bereits fertige Produkte lieferten acht österreichische und asiatische Designstudios. Sie nahmen alte Sagen unter die Lupe und schufen daraus ein Objekt. 

Sonja Bäumel, Künstlerin: „Die haben sozusagen festgestellt, dass in den Sagen oder Mythen das Hässliche sozusagen immer zerstört werden muss und das Schöne immer weiterleben darf und haben dann einen Spiegel kreiert, der sozusagen für die Schönheit steht und einen Spiegel für die Hässlichkeit. Jeder Besucher muss die richtige Größe finden und kann dann den Spiegel sich sehr schön sehen und wenn man runter schaut, sieht man das Doppelkinn und somit das Bild der Hässlichkeit.“

Schönes präsentierte das Gastland Ungarn und lieferte einen Einblick in sein gestalterisches Schaffen.
Im Zuge der Vienna Design Week wurde erstmals der Outstanding Artist Award verliehen. Damit zeichnet das Bundeskanzleramtes herausragende Projekte aus.

Lilli Hollein, Festivalleitung: „Eine Insektenzuchtmaschine, die der Proteinknappheit entgegensteuern soll, andere sind eher poetische Installationen, wie diese klingende Hängematte und der sehr performative Beitrag von Breaded Escalope, wo man eben die Bugholztechnik ein bisschen anders als man sie von Tonnet kennt, vorgeführt bekommt.“

Ein internationales Fachpublikum und heimische Interessenten sorgten auch dieses Jahr wieder für Tausende Besucher.

Archiv-Video vom 03.10.2014:
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Vienna Design Week 2014

Österreichs größtes Designfestival ging in die achte Runde. Zehn Tage lang standen Produkt-, Möbel- und Industriedesign im Mittelpunkt.

Länge: 2 Min. 42 Sek.
Produktionsdatum: 2014
Erstausstrahlung: 03.10.2014
Copyright: Stadt Wien/Bohmann Verlag

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