Ihre aktuelle Position:
  1. wien.at
  2. Video

Mitschrift

Ein Jahrhundertprojekt ist vollendet. Im Hauptbahnhof Wien ist der Alltag eingezogen. Fahrgäste begeben sich auf die Bahnsteige, um eine Reise zu unternehmen. AnrainerInnen erledigen notwendige Einkäufe bei einem der vielen Händler, die hier miteingezogen sind. Trotz regen Betriebs wirken die Menschen hier entspannt und zufrieden. Das neue Bauwerk scheint gut anzukommen.

Passant: "Ja, das ganze Ambiente ist ja schön."

Passant: "Ich bin ziemlich beeindruckt. In den letzten drei Jahren während des Baus war hier nichts los. Aber jetzt hat es sich zu einem tollen Standort entwickelt."

Passant: "Ich finde ihn sehr schön gelungen. Es gibt viele Geschäfte und viele schöne Restaurants. Und man kann auch, sich einfach hinsetzen. Also ich finde es sehr gelungen."

Passant: "Ich bin für das Moderne. Man hat lange gebraucht, aber es ist sehr schön, dass man wieder was Modernes gemacht hat."

Passant: "Die Architektur ist mal was Besonderes. Sieht man selten so was."

Ab Sonntag wird hier noch mehr los sein. Dann werden nämlich auch Fernverkehrszüge halten. So kann man beispielsweise alle zwei Stunden den Zug nach Prag nehmen. Außerdem wird es einen ICE-Zug geben, der direkt zum Flughafen fährt. Mit dem neuen Hauptbahnhof sind aber nicht nur viel mehr Destinationen erreichbar.

Silvia Kaupa, Leiterin ÖBB Fernverkehr: "Sie sind vor allem einfach erreichbar. Wir haben hier eine ganz neue Mobilitätsdrehscheibe, die in Österreich geschaffen wurde. Früher sind alle Züge nach Wien gefahren. Jetzt fahren alle Züge nicht nur nach Wien, sondern auch darüber hinaus. Weil wir auch im Sinne der neuen, ich sage jetzt mal europarechtlichen Mobilitätsbewegungen, die wir haben, es fahren auch Leute von St. Pölten nach Budapest und so eine Verbindung können wir künftig anbieten, und nicht nur sozusagen nur noch nach Wien."

Durch die Funktion eines Durchgangsbahnhofs wird Wien zu einem Knotenpunkt des transeuropäischen Schienennetzes und dadurch enorm wichtig für den internationalen Bahnverkehr. Für die Reisenden bedeutet das schnellere Zugverbindungen, mehr Reisekomfort durch einfaches Umsteigen und optimale Anbindungen.

Michael Braun, Pressesprecher ÖBB: "Der Wiener Hauptbahnhof wird Bahnfahren in einer Art ermöglichen, wie es bisher einfach die letzten Dekaden nicht möglich war. Es werden neue Verbindungen auf der Schiene möglich sein und die Menschen werden das erst erfahren müssen im wahrsten Sinne des Wortes. Das heißt, wir sind gefordert in der Kommunikation. Und auch dann, wenn die Menschen das erstmals ausprobieren, dass wir auch wirklich das Versprechen einlösen und sagen: 'Ja, auf der Schiene bist du zeitsparend unterwegs, du bist angenehm unterwegs - bleib auf der Schiene."

Die Fahrplanänderungen, die am 14. Dezember aktiv werden, sind der erste Schritt. Ein Jahr später erfolgt dann die volle Inbetriebnahme des Bahnhofs. Ab dann wird das Reisen auf Schienen noch einfacher. Denn alle Fernreisezüge werden von hier aus in alle Himmelsrichtungen fahren. Und alle Züge werden sowohl am Hauptbahnhof als auch am Bahnhof Wien-Meidling halten.

Archiv-Video vom 10.12.2014:
Bitte beachten Sie, dass die Inhalte (Termine, Kontaktmöglichkeiten,...) möglicherweise nicht mehr aktuell sind.

Fernverkehr am Hauptbahnhof Wien

Am Hauptbahnhof Wien kommen nicht nur Fernverkehrszüge aus allen Richtungen in Wien an, sondern es werden auch alle Richtungen verbunden. Der Hauptbahnhof wird somit zur Mobilitätsdrehscheibe für den internationalen Bahnverkehr.

Länge: 3 Min. 11 Sek.
Produktionsdatum: 2014
Erstausstrahlung: 10.12.2014
Copyright: Stadt Wien

Aktuelle Videos

Tiefengeothermie Aspern

Tiefengeothermie Aspern

Seit Dezember 2024 wird für die neue Tiefengeothermie-Anlage in Aspern mehr als 3.000 Meter in die Tiefe gebohrt. Die 1. Tiefengeothermie-Anlage der Stadt ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung Wiens. Die Anlage im 22. Bezirk soll nach ihrer Fertigstellung in das Fernwärmenetz einspeisen und dann den Bedarf von 20.000 Wiener Haushalten emissionsfrei decken. Gebaut wird die Anlage von deeep, einem Joint Venture von OMV und Wien Energie.
Länge: 1 Min. | © Stadt Wien / KOM
Dr. Georg Psota im Gespräch mit Gesundheitsstadtrat Peter Hacker

Dr. Georg Psota im Gespräch mit Gesundheitsstadtrat Peter Hacker

Mit der Pensionierung von Dr. Georg Psota geht eine Ära bei unseren Psychosozialen Diensten zu Ende. Gesundheitsstadtrat Peter Hacker hat Georg Psota zu diesem Anlass interviewt. Georg Psota war 40 Jahre beim PSD, davon 15 Jahre als Chefarzt. Im Interview spricht er über die Meilensteine seiner beeindruckenden Laufbahn gesprochen, über Entwicklungen in der Psychiatrie allgemein – und auch darüber, was ihm dabei hilft, mit einem fordernden Arbeitsalltag und den andauernden Krisen umzugehen.
Länge: 27 Min. 57 Sek. | © Stadt Wien / KOM
Wiener Frauenwoche in Liesing

Wiener Frauenwoche in Liesing

Von 3. - 8. März findet heuer bereits zum 2. Mal die Wiener Frauenwoche statt. Dabei gibt es auch wieder einige Angebote in Liesing: eine Impfaktion bei uns in der Bezirksvorstehung, eine Ausstellung im Kunstsalon 23, eine Filmvorführung im Haus der Begegnung, eine Diskussionsveranstaltung oder auch Workshops für Mädchen von Wien Kanal und Wiener Wohnen. Alle Infos zu unseren aber auch den wienweiten Aktionen gibt es unter wienerfrauenwoche.at Darüber hinaus gib es am 20. März um 19 Uhr im Festsaal der Bezirksvorstehung eine Lesung "Lass das, das schickt sich nicht oder jetzt erst recht!". Alle Aktionen sind kostenlos!
Länge: 3 Min. 15 Sek. | © Donaukanal TV
ÖBB Doppelstockzüge werden im Eiskanal getestet

ÖBB Doppelstockzüge werden im Eiskanal getestet

Tests bei extremen Wetterbedingungen im weltweit größten Klima-Wind-Kanal, neuer Cityjet Doppelstock ab 2026 in der Ostregion auf Schiene Der neue ÖBB Cityjet Doppelstock wird derzeit in einer der weltweit größten Wettermaschinen auf Herz und Nieren geprüft. Im Klima-Wind-Kanal des Rail Tec Arsenals werden aktuell an den Fahrzeugen Tests bei extremen Wetterbedingungen, wie Temperaturen von - 25 Grad bis + 40 Grad oder Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h, durchgeführt. Der Zug muss den höchsten Ansprüchen in Bezug auf Sicherheit, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit sowie Komfort und Umweltfreundlichkeit gerecht werden - und das bei jeder Witterung.
Länge: 41 Sek. | © Stadt Wien / KOM

wien.at TV Kanäle