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Mitschrift

Kaum sinken die Temperaturen, sind sie wieder an allen belebten Ecken anzutreffen, die Maroni-BraterInnen. Über eine Million Tonnen der dunklen Frucht werden weltweit produziert, in Europa sind über 100 Sorten bekannt. Zur Zeit Karls des Großen zählte die Edelkastanie zu einem wichtigen Bestandteile der Ernährung.

Alexander Hengl, Wiener Marktamt (Wiener Marktamt (MA 59): "Ich kann auf alle Fälle schauen: Wie schaut diese Schale aus? Glänzt diese Schale? Das ist ganz, ganz wichtig. Das ist auf alle Fälle für Frische wichtig. Und natürlich, im Supermarkt kann ich versuchen, ob ich die Maroni eindrücken kann oder nicht. Wenn sie nachgibt bei Druck, dann ist sie auf alle Fälle kaputt und überlagert. Und ansonsten kann ich sie kaufen."

Mona Müller, wien.at-TV: "Schauen wir mal hinein in ihren Ofen. Was sehen wir da? Woran erkennen Sie, dass diese Maroni alle schon gut und fertig sind?"

Dragan Pejic, Maronimann Landstraße: "Wenn die Maroni so offen ist circa 15 bis 20 Minuten bei circa 200 Grad, wenn sie so offen ist und sie ist weich, dann ist sie fertig."

Und damit die Maroni daheim auch gut wird, muss man sie zunächst in Wasser einweichen, oder?

Alexander Hengl, Wiener Marktamt (MA 59): "Also, natürlich wird immer gesagt, man muss sie einweichen in Wasser, damit die Schale leicht lösbar ist. Ja, nur das wird eh normalerweise schon vorher gemacht. Das heißt, das könnte ich mir normalerweise ersparen, das muss ich nicht machen. Ich muss sie auf alle Fälle einschneiden vor dem Ofen, weil sie ansonsten aufplatzen. Das ist eine ordentliche Sauerei dann im Ofen und da hat niemand eine Freude und außerdem kann man sie schwer schälen. Das heißt, ich muss sie auf alle Fälle - wie man es eben gewohnt ist - an der Breitseite komplett einschneiden. Nicht zu tief, sonst trocknet die Frucht selbst im Ofen dann aus. Das heißt so, dass ich sie gut schälen kann. Wenn ich will, kann ich sie zusätzlich noch ins Wasser legen, aber das ist, wie gesagt, das ist normalerweise nicht notwendig. Und dann eben ab in den Ofen bei 200 Grad und je nach Größe der Frucht und dann kann ich sie schon essen."

Dragan Pejic, Maronimann Landstraße: "Die oben ist zum Warmhalten. Unten wird gebraten und wenn sie fertig sind, dann immer schnell nach oben auf den Warmhalter."

Mona Müller, wien.at-TV: "Welche ist gut?"

Dragan Pejic, Maronimann Landstraße: "Soll ich sie aufmachen."

Mona Müller, wien.at-TV: "Ja."

Dragan Pejic, Maronimann Landstraße: "Bitte schön."

Mona Müller, wien.at-TV: "Sehr gut. Die sind süß."

Dragan Pejic, Maronimann Landstraße: "Süß und gut."

Winter ist Maronizeit

Winterzeit ist auch Maronizeit. Derzeit verkaufen 171 StandlerInnen in Wien frische Maroni. Im heißen Kohleofen gebraten haben die Früchte ein süßes, nussartiges Aroma und sind oft genau das Richtige für zwischendurch.

Länge: 3 Min. 43 Sek.
Produktionsdatum: 2013
Erstausstrahlung: 29.11.2013
Copyright: Stadt Wien

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Länge: 2 Min. 03 Sek. | © Stadt Wien/W24

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