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Mona Müller, wien.at-Wienfluss. 300 Meter natürliches Ufer sollen hier entstehen."

Der Wienfluss ist seit 1891 ein regulierter Fluss. Zahlreiche Hochwasser haben aus diesem zarten Wasserbach bereits einen reißenden und rasenden Fluss gemacht. Dass die Regulierung nicht immer dem schönheitsliebenden Auge entspricht, ist dem vergangenen technischen Know-how zu verdanken.

Gerald Loew, Wiener Gewässer (naturnahe Uferlandschaft in die Stadt hineinbringen."

Pflastersteine und Beton sollen Pflanzen und Steinen Platz machen, während der Hochwasserschutz auch weiterhin unbeeinflusst funktionieren soll.

Gerald Loew, Wiener Gewässer (MA 45): "Man muss sich vorstellen, da soll ein 1000-jähriges Hochwasser durchgehen. Also etwa 400 Kubikmeter pro Sekunde Maximalfall. Wenn man jetzt Ruhezeiten durchführt haben sie etwa einen Kubikmeter. Das heißt, 400 Mal so viel Wasser muss da durch."

Und so kann das aussehen:

Gerald Loew, Wiener Gewässer (MA 45): "Wir reißen die Pflasterung aus, wir verbinden das Grundwasser wieder mit dem Fluss. Wir bilden hier mit Solsubstrat - das heißt das ist Kies, das ist Schotter, das ist Sand - eine Flusslandschaft und sichern dann mit natürlichen Strukturelementen - das heißt mit Pflanzen, Bäumen, Wurzelstöcken - diese Uferzone, um diesen Fließgeschwindigkeiten Halt zu geben. Und das ganze wird naturnah, wird grün. Das Gewässer bildet sich in jedem Hochwasser einen neuen Fluss. Das heißt, es ist nicht mehr so starr, geradlinig, sondern es lebt das Gewässer. Und das wird eine Freude, das wird eine Freude für die Kinder sein, die da herumspielen können und für die Leute, die so etwas als Erholungsgebiet nutzen können. Daher nur einen Gewinn für alle."

Bei Regen gilt es allerdings nach wie vor den Wienfluss zu verlassen.

Gerald Loew, Wiener Gewässer (MA 45): "Wir haben ein ausgeklügeltes Warnsystem, dass innerhalb von einer halben Stunde dieser Wienfluss geräumt werden muss. Denn so schnell kann das Hochwasser kommen. Und daher ist der Wienfluss in diesem Bereich permanent kontrolliert und wird permanent überwacht. Und das ist für Benützer nicht so klar, aber es ist natürlich eine Gefahrenstelle auch und wir schauen drauf, dass nix passieren kann."

In einer Bauzeit von sechs Monaten soll das Projekt fertig sein. Dass das in dieser kurzen Zeit funktioniert, dabei helfen auch Studenten der Boku.

Archiv-Video vom 17.10.2013:
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Renaturierung des Wienflusses

Der Wienfluss ist seit 1891 ein regulierter Fluss. Zahlreiche Hochwasser haben aus diesem zarten Wasserbach bereits einen reißenden und rasenden Fluss gemacht. Auf einem Teilstück zwischen Bräuhausbrücke und Ferdinand-Wolf-Park soll nun die verbaute Flusslandschaft zu einem neuen naturnahen Stück Freizeitoase werden.

Länge: 3 Min. 31 Sek.
Produktionsdatum: 2013
Erstausstrahlung: 18.10.2013
Copyright: Stadt Wien

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