Ihre aktuelle Position:
  1. wien.at
  2. Video

Mitschrift

Nach langen Verhandlungen erhöht Wien seinen Beitrag zur Pflege der jüdischen Friedhöfe von 340.000 auf 860.000 Euro pro Jahr. Damit ist die Instandhaltung dieses teilweise Jahrhunderte alten Kulturgutes für die nächsten 20 Jahre gesichert.

Der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien freut sich auch über den Beginn der Sanierungen der fünf jüdischen Friedhöfe in Wien durch den Bund und gibt zu bedenken, dass es hier immerhin um 500.000 Quadratmeter Fläche geht.

Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde: "Der Grund warum das die Kultusgemeine nicht selber machen kann, ist ganz klar: Es sind dort Leute begraben, die zum großen, großen Teil - also ich würde sagen fast 95 Prozent - einfach keine Nachkommen mehr haben. In erster Linie aus den Gründen, die sie sich alle vorstellen können. Und deswegen ist diese Partnerschaft, die wir da gemeinsam mit der Gemeinde Wien haben, so wichtig."

Oskar Deutsch ist auch davon überzeugt, dass das öffentliche Interesse an diesen Friedhöfen sehr groß ist und dass sich nicht nur Wienerinnen und Wiener, sondern auch die Gäste der Stadt für diese Kulturstätten begeistern werden.

Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde: "Sowohl der Friedhof in Währung als auch speziell der Friedhof in der Seegasse sind Unikate in Europa. Wir glauben, dass speziell die Seegasse ähnlich wie der bekannte jüdische Friedhof in Prag eine große Touristenattraktion sein wird."

Die Kultusgemeinde wird sich bemühen, Lösungen zu finden, dass sich eine breite Öffentlichkeit an den alten Steinen, die teilweise aus dem 15. und 16. Jahrhundert stammen, erfreuen kann.

Archiv-Video vom 04.10.2013:
Bitte beachten Sie, dass die Inhalte (Termine, Kontaktmöglichkeiten,...) möglicherweise nicht mehr aktuell sind.

Mehr Geld für die Pflege der jüdischen Friedhöfe

Die Stadt Wien erhöht den Beitrag zur Pflege der jüdischen Friedhöfe von 340.000 Euro pro Jahr auf 860.000 Euro. Damit ist die Instandhaltung dieses teilweise Jahrhunderte alten Kulturgutes für die nächsten 20 Jahre gesichert.

Länge: 2 Min. 13 Sek.
Produktionsdatum: 2013
Erstausstrahlung: 04.10.2013
Copyright: Stadt Wien

Aktuelle Videos

Tiefengeothermie Aspern

Tiefengeothermie Aspern

Seit Dezember 2024 wird für die neue Tiefengeothermie-Anlage in Aspern mehr als 3.000 Meter in die Tiefe gebohrt. Die 1. Tiefengeothermie-Anlage der Stadt ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung Wiens. Die Anlage im 22. Bezirk soll nach ihrer Fertigstellung in das Fernwärmenetz einspeisen und dann den Bedarf von 20.000 Wiener Haushalten emissionsfrei decken. Gebaut wird die Anlage von deeep, einem Joint Venture von OMV und Wien Energie.
Länge: 1 Min. | © Stadt Wien / KOM
Dr. Georg Psota im Gespräch mit Gesundheitsstadtrat Peter Hacker

Dr. Georg Psota im Gespräch mit Gesundheitsstadtrat Peter Hacker

Mit der Pensionierung von Dr. Georg Psota geht eine Ära bei unseren Psychosozialen Diensten zu Ende. Gesundheitsstadtrat Peter Hacker hat Georg Psota zu diesem Anlass interviewt. Georg Psota war 40 Jahre beim PSD, davon 15 Jahre als Chefarzt. Im Interview spricht er über die Meilensteine seiner beeindruckenden Laufbahn gesprochen, über Entwicklungen in der Psychiatrie allgemein – und auch darüber, was ihm dabei hilft, mit einem fordernden Arbeitsalltag und den andauernden Krisen umzugehen.
Länge: 27 Min. 57 Sek. | © Stadt Wien / KOM
Wiener Frauenwoche in Liesing

Wiener Frauenwoche in Liesing

Von 3. - 8. März findet heuer bereits zum 2. Mal die Wiener Frauenwoche statt. Dabei gibt es auch wieder einige Angebote in Liesing: eine Impfaktion bei uns in der Bezirksvorstehung, eine Ausstellung im Kunstsalon 23, eine Filmvorführung im Haus der Begegnung, eine Diskussionsveranstaltung oder auch Workshops für Mädchen von Wien Kanal und Wiener Wohnen. Alle Infos zu unseren aber auch den wienweiten Aktionen gibt es unter wienerfrauenwoche.at Darüber hinaus gib es am 20. März um 19 Uhr im Festsaal der Bezirksvorstehung eine Lesung "Lass das, das schickt sich nicht oder jetzt erst recht!". Alle Aktionen sind kostenlos!
Länge: 3 Min. 15 Sek. | © Donaukanal TV
ÖBB Doppelstockzüge werden im Eiskanal getestet

ÖBB Doppelstockzüge werden im Eiskanal getestet

Tests bei extremen Wetterbedingungen im weltweit größten Klima-Wind-Kanal, neuer Cityjet Doppelstock ab 2026 in der Ostregion auf Schiene Der neue ÖBB Cityjet Doppelstock wird derzeit in einer der weltweit größten Wettermaschinen auf Herz und Nieren geprüft. Im Klima-Wind-Kanal des Rail Tec Arsenals werden aktuell an den Fahrzeugen Tests bei extremen Wetterbedingungen, wie Temperaturen von - 25 Grad bis + 40 Grad oder Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h, durchgeführt. Der Zug muss den höchsten Ansprüchen in Bezug auf Sicherheit, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit sowie Komfort und Umweltfreundlichkeit gerecht werden - und das bei jeder Witterung.
Länge: 41 Sek. | © Stadt Wien / KOM

wien.at TV Kanäle