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Mona Müller, wien.at-monochrom' im . 1993 in Stockerau gegründet, ist 'monochrom' ein Kunst-, Technologie- und Philosophie-Kollektiv, das neben Medien- und Kunstformaten auch die Buch- und Magazinreihe 'monochrom' veröffentlicht. Wir haben zwei der Künstler in ihrer Ausstellung getroffen.

20 Jahre monochrom.

Gesang monochrom: "Liebe Leut', hört die Geschicht', die wirklich einst geschah. Und wenn er sagt, das glaub ich nicht. Ich schwöre, es ist wahr."

Eine Ausstellung in 23 Dioramen.

Johannes Grenzfurthner, monochrom: "Unsere Idee war, die Geschichte von monochrom in 23 Dioramen nachzuerzählen. So wie man das in naturhistorischen Museen und so kennt, so der amerikanische Ureinwohner jagt das Bison mit dem Speer in so Schaukästen. Und wir wollten das mit unserer eigenen Geschichte machen. Also unsere Anekdoten, unsere Geschichten und Aktionen in so Setzkästen und Installationen nachzubauen."

So wie die Geschichte mit den Punks damals.

Johannes Grenzfurthner, monochrom: "Ja, Künstler haben auch Traumen."

Dieses Trauma ist im EKH, einer Punkhochburg entstanden, wo monochrom ein Comic zwischen zwei Punkgruppen zeigen wollte.

Johannes Grenzfurthner, monochrom: "Und die Punks waren so aggressiv, weil sie einfach auf die zweite Punkgruppe gewartet haben und nicht besonders daran interessiert waren, unsere Overhead-Folien-Geschichte zu hören, dass einer von diesen Punks mich im besoffenen Zustand mit einer Bierflasche attackiert hat. Und da habe ich mal gleich gelernt, wie das ist so in der Kunst: Wenn man nicht aufpasst, wenn man nicht weiß, wo man was tut und warum, dann kann man auch sterben. Achtung!"

Günther Friesinger, monochrom: "Und das, was wir machen, ist, wir versuchen, das richtige Medium für die richtige Geschichte zu finden. Wir bezeichnen uns selbst als Kontext-Hacker."

2005 bei ihrer ersten großen USA-Tour hat sich monochrom in Hinterhöfe von Galerien gehackt um Menschen bei lebendigem Leibe zu begraben. Eine Aktion, die großen Anklang gefunden hat.

Günther Friesinger, monochrom: "Das war sehr, sehr erfolgreich. Und die Blogger-Szene war damals sehr aktiv und da gab es eine schöne Anekdote, dass wir dann wirklich auch erkannt worden sind auf der Straße in San Francisco am Schlusspunkt unserer Tour und dass uns die Leute gesagt haben: 'Ihr, ihr seid doch die Wahnsinnigen, die die Leute eingraben?'. Und man liegt da so zehn bis 15 Minuten drinnen und…."

Johannes Grenzfurthner, monochrom: "… lässt es sich gutgehen."

Günther Friesinger, monochrom: "Lässt es sich gutgehen."

"Blutwurst aus Eigenblut", "Die Seele verkaufen" und noch 18 weitere Stationen können bei der Ausstellung im MUSA durchwandert werden. Ein intensives Rahmenprogramm begleitet die Schau.

Günther Friesinger, monochrom: "Ich freue mich, dass wir die Chance gekriegt haben von der Stadt, das mal zu tun. Weil es auch wieder ein neuer Kontext ist, den wir aufbrechen konnten und durchdenken konnten. Und wir haben ja wirklich auch mehr oder minder alle Freiheiten gehabt. Man hat uns diesen Raum überlassen und wir haben daraus gemacht, was wir wollten. Und das war ein schönes, schönes Erlebnis und ich hoffe, dass das uns noch relativ oft in weiterer Folge passiert."

Gesang monochrom: "Die Stadt liegt in Brasilien, wo man viel Urwald hat."

Johannes Grenzfurther, monochrom: "Das reicht."

"20 Jahre monochrom" im MUSA

"Die waren früher auch mal besser" - so nennt sich die Ausstellung anlässlich 20 Jahre "monochrom" im MUSA. 1993 in Stockerau gegründet, ist "monochrom" ein Kunst-, Technologie- und Philosophie-Kollektiv, das neben Medien- und Kunstformaten auch die Buch- und Magazinreihe "monochrom" veröffentlicht.

Länge: 3 Min. 37 Sek.
Produktionsdatum: 2013
Erstausstrahlung: 01.02.2013
Copyright: Stadt Wien

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