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Mitschrift

Mona Müller, wien.at-TV: "Hallo bei einer neuen Ausgabe von wien.at-TV, dem Programm direkt aus der Stadt. Ich freue mich, dass Sie zusehen und gebe Ihnen gleich einen Themenüberblick:"

Filmpreisverleihung - Österreich vergibt die Spirale

Frauen-Eltern-Mädchen - FEM feiert 20-jähriges Jubiläum

Wintersportort Wien - Eine Stadt zelebriert den Schnee

Mona Müller, wien.at-TV: "Eine kurze Meldung zum Beginn: Ein Kran der Superlative war nämlich vergangene Woche am Hauptbahnhof im Einsatz. Der 84 Tonnen schwere Autokran hat insgesamt neun Stahlbetonträger mit einem Gewicht von jeweils 56 Tonnen für das Dach des künftigen Turnsaals am Bildungscampus verhoben. Solche Bilder sieht man nicht so oft. Sehen Sie jetzt noch ein paar Eindrücke davon."

Fahrgastrekord bei den Wiener Linien

Mona Müller, wien.at-TV: "Und jetzt gleich Aktuelles von den Wiener Linien."

Die Wiener Linien konnten im vergangenen Jahr einen Fahrgastrekord verzeichnen. Über 900 Millionen Fahrgäste haben die Öffis genutzt, das sind um rund 32 Millionen mehr als im Jahr davor. Dafür verantwortlich sind laut Wiener Linien vor allem die günstigeren Tarife.

Mehr als 120.000 zusätzliche Jahreskarten wurden 2012 von den Wiener Linien verkauft. Wien liegt damit im Vergleich zu anderen europäischen Städten im Spitzenfeld.

Um den hohen Standard und die gute Qualität bei den Öffis zu sichern, investiert die Stadt auch heuer wieder in die Modernisierung der Infrastruktur.

Neue U-Bahnen, ULFs und Elektrobusse, der Ausbau der Straßenbahnlinien 25 und 26, der Ausbau der U1 und die Modernisierung der U4 sollen das Angebot ständig verbessern.

Verleihung des Österreichischen Filmpreises 2013

Mona, Müller, wien.at-TV: "Bereits zum dritten Mal hat die Akademie des Österreichischen Films den Österreichischen Filmpreis verliehen. Dass der Österreichische Film einiges zu bieten hat, das zeigen nicht nur die zwei Golden Globes und die Auszeichnungen beim Europäischen Filmpreis. Zur Preisverleihung konnte die geballte Ladung an österreichischen Produktionen bestaunt werden."

Rupert Henning, Moderation: "In zwei Minuten geht es los meine sehr verehrten Damen und Herren. Bitte nehmen Sie Ihre Plätze ein."

Und 1.000 Menschen sind gekommen, um der dritten österreichischen Filmpreisverleihung beizuwohnen. 14 Mal wurde der Preis übergeben.

Ursula Strauss, Schauspielerin: "Und der Filmpreis 2013 für den besten Schnitt geht an: Monika Willi für 'Die Lebenden'."

Mona Müller, wien.at-TV: "Was wäre ein Beitrag über den Österreichischen Filmpreis, wo Sie dranbleiben und sagen: 'Ah, das ist ein guter Schnitt'?"

Monika Willi, Beste Schnitt "Die Lebenden": "Das ist eine zu theoretische Frage. Der Rupert Henning macht das großartig, der wird natürlich durchgezogen im Off. Und im On. Mein Gott, immer wieder das gleiche: sichten, sichten, sichten und schauen, wo sind die Geschichten und wo sind vielleicht andere Verknüpfungen als die, die offensichtlich sind."

Stefano Bernardin, Schauspieler: "Meine Mutter war in Mailand und hat sich mit einer Freundin gedacht: 'So, jetzt schauen wir uns eine nette, leichte amerikanische Romantikkomödie an' und sie haben sich angeschaut 'Paradies:Liebe'. Dann plötzlich saßen sie in Mailand mit einem wienerischen Film mit italienischem Untertitel und dann ist sie zurückgekommen und hat gesagt: 'Stefano, was ist das für ein Film von diesem Seidl? Was ist das für ein Film?'"

Ulrich Seidl, Bester Film & Beste Regie: "Beschreiben würde ich es als ein Film…"

Margarethe Tiesel, Beste Darstellerin: "…von einer Frau, die enttäuscht ist, keinen Mann mehr findet…"

Ulrich Seidl, Bester Film & Beste Regie: "…die die Liebe sucht…"

Margarethe Tiesel, Beste Darstellerin: "… und die Liebe sucht in Afrika."

Ulrich Seidl, Bester Film & Beste Regie: "Sexualität, Aufmerksamkeit, Wertschätzung..."

Margarethe Tiesel, Beste Darstellerin: "… Aufmerksamkeit und Anerkennung."

Filmausschnitt "Paradies:Liebe" Bester Spielfilm: "You look to my eyes. Yes? You look to my eyes. You look into my heart, you understand? In mein Herz schauen."

Vom besten Spielfilm zum besten Dokumentarfilm. "Der Prozess" hat auch eine Spirale bekommen.

Filmausschnitt "Der Prozess", Bester Dokumentarfilm: "Ich hab den Gang runtergeschaut und dort ist mein Bruder gestanden ebenso an der Wand mit der Pistole im Genick daneben seine kleine Tochter und seine Frau."

Eines ist der österreichische Film sicher nicht: Mainstream.

Karl Merkatz, Bester Darsteller "Anfang 80": "Unser Land ist zwar nicht sehr groß, aber der Film ist ein bisschen groß geworden."

So könnte man es auch sagen.

Filmausschnitt "Grenzgänger" - Beste Kamera - Beste Musik - Bestes Drehbuch: "Ich hab in da ausgesetzt und hab ihm ein paar geflaschelt. Das hat auch mal sein müssen."

Rupert Henning, Moderation: "Ich finde, an einem Abend wie diesem sind wir - ohne allzu romantisch oder sentimental werden zu wollen - ein großes Filmteam."

Monika Willi, Beste Schnitt "Die Lebenden": "Es gibt keine Regeln, es gibt keine Prinzipien. Es gibt natürlich Dinge, die gut funktionieren."

Filmausschnitt "Paradies:Liebe" - Bester Spielfilm: "Wie viele waren schon in diesem Bett? How many white woman?"

Margarethe Tiesel, Beste Darstellerin: "Ich habe einen jungen Freund, der hat nach dem Film - er hat ihn gesehen - gesagt: 'Jessas, meine zwei alten Tanten fahren dreimal im Jahr nach Kenia. Jetzt weiß ich, warum.'"

Rupert Henning, Moderation: "Nominiert für den Österreichischen Filmpreis in der Kategorie 'Bestes Kostümbild': Cinzia Cioffi für 'Kuma', Birgit Hutter für 'Tabu - Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden' und Thomas Olàh für 'Die Vermessung der Welt'."

Die stufenförmige Spirale und gleichzeitig Preistrophäe ist von Valie Export gestaltet und lässt sich anscheinend auch nachbauen.

Karl Merkatz, Bester Darsteller "Anfang 80": "Ich habe sie schon gebaut, die habe ich daheim. So eine Wendeltreppe. Ich bin ja nicht blöd. Ich weiß schon, was ich mache."

Monika Willi, Beste Schnitt "Die Lebenden": "Ganz wichtig ist einfach die Offenheit. Das Material an sich heranzulassen und zu empfinden, was man empfindet. Das muss man natürlich immer wieder und immer wieder neu machen. Wenn ich den zwölften Take einer Szene sehe, ist es oft schwierig, sich berühren zu lassen."

Filmausschnitt "Die Lebenden":

Mädchen: "Der Opa war bei der SS?"

Vater: "Geh Zitta, das weißt du doch. Das hat der Vater doch nie bestritten. Ein niedriger Dienstgrad - nichts Wichtiges."

Mädchen: "Aber ich dachte, er war an der Front in Russland?"

Vater: "Ja eh, das war am Anfang und später irgendwo in einem Ausbildungslager."

Mädchen: "Was für ein Ausbildungslager?"

Vater: "Das musst du ihn schon selber fragen."

Stefano Bernardin, Schauspieler: "Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe mir noch, glaube ich, weder den Seidl noch den Flicker noch 'Die Wand' angeschaut. Aber das werde ich jetzt alles noch machen."

Mona, Müller, wien.at-TV: "Der Winter dauert noch und Filme gibt es viele. Da könnte noch der eine oder andere österreichische Filmabend über die Bühne gehen."

20 Jahre FEM - Frauen-Eltern-Mädchen

Mona, Müller, wien.at-TV: "FEM bedeutet 'Frauen-Eltern-Mädchen' und ist eine Gesundheitseinrichtung der Stadt Wien, die Frauen erreichen möchte, die am Thema Gesundheit interessiert sind, insbesondere Frauen, denen der Zugang zur medizinischen Versorgung erschwert ist. Kürzlich hat FEM sein 20-jähriges Bestehen gefeiert und als Bonus gibt es jetzt das FEM-Labor."

Daniela Kern-Stoiber, Frauengesundheitszentrum FEM: "FEM ist ein Frauengesundheitszentrum, steht für 'Frauen-Eltern-Mädchen', ist Österreichs erstes Frauengesundheitszentrum. Inzwischen sind wir schon über fünf Standorte in Wien verteilt. Inzwischen sind wir auch ein Institut für Frauen- und Männergesundheit mit einem Standort eigens für Männer."

FEM und MEN bilden seit 1999 das Institut für Frauen- und Männergesundheit. Begonnen hat das Projekt allerdings schon etwas früher. Als Frauengesundheitszentrum hat FEM kürzlich sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert.

Daniela Kern-Stoiber, Frauengesundheitszentrum FEM: "Wir wollen Wien weit alle Frauen erreichen, die etwas für ihre Gesundheit tun wollen:"

Besonderes möchte FEM Frauen erreichen, deren Zugang zum Gesundheitssystem erschwert ist.

Daniela Kern-Stoiber, Frauengesundheitszentrum FEM: "Das heißt: Frauen mit Migrationshintergrund, Frauen mit Behinderungen, Frauen, die aufgrund unterschiedlicher Barrieren Schwierigkeiten haben, medizinische oder gesundheitliche Versorgung in Anspruch zu nehmen, sie zu erreichen."

Das bedeutet auch, dass FEM aktiv auf Frauen zugeht.

Daniela Kern-Stoiber, Frauengesundheitszentrum FEM: "Beispiele sind Projekte, wo wir in Parks gehen, wo wir in Moscheen gehen, wo wir in Mutter-Kind-Einrichtungen gehen, Frauenhäuser, Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe, und dort mit einem interdisziplinären Team, das heißt mit Psychologinnen, Ärztinnen, also vor allem Gynäkologinnen, Angebote setzen in enger Kooperation mit den Professionistinnen vor Ort."

Anlässlich 20 Jahre FEM gibt es jetzt unter anderem das FEM-Labor. Dabei geht es um ein Fortbildungsprogramm mit 20 Seminaren, sozusagen für jedes erlebte Jahr ein Kurs.

Daniela Kern-Stoiber, Frauengesundheitszentrum FEM: "Wo wir unsere Kolleginnen, also auch Expertinnen, Professionistinnen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, hinter den Vorhang schauen lassen möchten, unser Know how weitergeben möchten, diese 20 Jahre Erfahrung in Frauengesundheitsförderung, in Maßnahmen, wo wir viele Methoden anbieten, einfach zum Weitergeben, zum Mitmachen und einfach zu ganz unterschiedlichen Themen der Frauengesundheit Fortbildungen anbieten für unsere Kolleginnen."

Die Reihe richtet sich vor allem an Menschen, die im Gesundheitsbereich arbeiten.

Daniela Kern-Stoiber, Frauengesundheitszentrum FEM: "Für Psychologinnen, Psychotherapeutinnen, Gesundheits- und Krankenschwestern, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, aber auch für Jugendbetreuerinnen, für Mädchenbetreuerinnen in Jugendzentren. Für Lehrerinnen haben wir ein großes Angebot."

Bei FEM und MEN arbeiten Teams, die sich interdisziplinär zusammensetzen. Der Verein besteht derzeit aus 40 fix angestellten Mitarbeiterinnen und aus etwa 50 Mitarbeiterinnen aus den unterschiedlichsten gesundheitsrelevanten Bereichen.

Wintersport in Wien

Mona, Müller, wien.at-TV: "Von der Frauen und Männergesundheit geht es jetzt zum Thema Sport. Wien hat in Sachen Winter ja so einiges zu bieten und wenn der Schnee dann endlich die Stadt überzuckert hat, steht dem Wintersportvergnügen eigentlich nichts mehr im Wege.

Ganz neu hat jetzt der Rathausplatz seine Eisfläche freigegeben. Im vergangenen Jahr haben hier 570.000 Menschen den Park rutschenderweise durchquert. Heuer warten über 7.000 Quadratmeter Eisfläche, eine neue Route, Eisstockbahnen und eine Gastronomie mit Fokus auf Bio und Regionalität auf die BesucherInnen. Mit dem Eistraum aber natürlich nicht genug."

Mona Müller, wien.at-TV: "Sehen Sie jetzt, wie der Winter zu einer schönen Jahreszeit werden kann."

Kinder: "Rodeln."

Ja, oder Skifahren oder Langlaufen, alles möglich in Wien.

15 Parkanlagen bieten geprüfte Rodelstrecken an. Allen voran die Jesuitenwiese im Prater, wo viele Kinder und Erwachsene die Rutschmöglichkeit nutzen.

Im Wintersportort Wien darf natürlich die Skipiste nicht fehlen. Die Hohe Wand Wiese bietet AnfängerInnen und Fortgeschrittenen eine leicht erreichbare Möglichkeit zum Ski-oder Snowboard fahren an - und zwar bei Tag und bei Nacht.

Alexandra Reichel, Hohe Wand Wiese: "Es gibt einen öffentlichen Bus. Man kann von der U4 Endstation in Hütteldorf in den Bus einsteigen. Man ist in 15 Minuten hier, genau vor der Türe, der bleibt gleich hier unten stehen. Man geht herein, in den Skiverleih, nimmt sich Ski und Schuhe, zieht sich um und fertig."

Gerald Eder, Schischule Wien: "Der Hang ist eigentlich sehr, sehr gut zum Anfangen. Jeder, der auf diesem Hang lernt und da herunter kommt, kann eigentlich in jedem Schigebiet dann auch fahren. Deswegen wird es auch bei den Kindern sehr, sehr gut angenommen und alle Kinder, die bei uns einen Schikurs machen, kriegen bei anderen Schischulen erstaunlich gute Rückmeldungen."

Ab 16 Uhr beginnt die Flutlichtanlage, bis 21 Uhr steht dem Fahren auf der Piste eigentlich nichts mehr im Wege. Die Schneelage können Sie telefonisch erfahren.

Wer Langlaufen bevorzugt, findet in Wien insgesamt sieben Loipen. Sobald die Schneedecke mehr als 20 Zentimeter beträgt, wird mit dem Spuren ziehen begonnen.

Bei der Donauinsel können Langläufer etwa eine Strecke von zwölf Kilometern bezwingen, die Hauptallee bietet eine acht Kilometer lange Strecke. Über den Zustand der Loipenspuren informiert ein Tonbanddienst.

Mona, Müller, wien.at-TV: "Die Semesterferien stehen ja auch vor der Tür. Mit den Semesterferienspielpässen von wienXtra finden auch alle daheimgebliebenen Kinder ein buntes Winterprogramm. Mit diesen erfreulichen Aussichten wünsche ich Ihnen jetzt noch eine angenehme Woche. Bis zum nächsten Mal bei wien.at-TV."

wien.at-TV Sendung vom 25. Jänner 2013

Folgende Themen erwarten Sie in dieser Sendung: Die Wiener Linien verzeichnen einen neuen Fahrgastrekord. Im Rathaus wurde der Österreichische Filmpreis 2013 verliehen. Das Frauengesundheitszentrum FEM bietet seit 20 Jahren Beratung und Kurse an. Eine Vielzahl von Möglichkeiten gibt es jetzt im Winter für Sportliche.

Länge: 14 Min. 20 Sek.
Produktionsdatum: 2013
Erstausstrahlung: 25.01.2013
Copyright: Stadt Wien

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Länge: 2 Min. 03 Sek. | © Stadt Wien/W24

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