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Mitschrift

Mona Müller, wien.at-WienWiki zu gründen, ganz einfach von Wienern, für Wiener über Wien. wien.at-TV hat sich die kleine Schwester von Wikipedia angesehen."

Echte Wienspezialisten sind jetzt aufgerufen, ihr Wissen dem neuen WienWiki und damit einer breiten Öffentlichkeit zu schenken. Die neue Internetplattform, von der Wiener Zeitung ins Leben gerufen, soll Platz für alle Themen mit Bezug zu Wien schaffen und dabei Tatsachen abbilden.

Lydia Platzer, Wiener Zeitung: "Die Wiener Zeitung gehört ja der Republik Österreich und ist ja neutral ausgerichtet und das Wiki funktioniert im Grunde gleich. Artikel sind neutral formuliert, also es geht nicht darum, Werbeberichte auf die Seite zu bringen, sondern es soll dort wirklich über Fakten berichtet werden."

Da finden sich etwa Rubriken wie Geschichte, Personen oder auch "Wien entdecken". Und wer nicht weiß was eine Fratschlerin ist, der kann das hier nachlesen - oder dran bleiben.

Lydia Platzer, Wiener Zeitung: "Fratschlerinnen habe ich selber jetzt noch nicht gekannt. Da hat es Hinrichtungen bei der Spinnerin am Kreuz gegeben und da haben die Fratschlerinnen diese sogenannten Galgengäste bewirtet. Vielleicht etwas Netteres, was jetzt auch zur Zeit passt: Es gibt ein Wiener Schneekugelmuseum. Das ist im 17. Bezirk und dort wurden Schneekugeln hergestellt für das Weiße Haus. So hat zum Beispiel auch der Präsident Obama für seine Tochter eine solche Schneekugel bestellt."

Wer solche und ganz andere Dinge über Wien zu berichten hat, kann jetzt aktiv werden und selbst einen Artikel verfassen. Hilfe dazu finden Sie auch online im neuen WienWiki.

Lydia Platzer, Wiener Zeitung: "Wo man selber nachschauen kann, wie so ein Artikel verfasst wird, auf was man achten soll, man kann sich natürlich auch andere Artikel anschauen, weil es eben schon genug Artikel als Vorlage gibt. Wenn es Fragen gibt, gibt es Diskussionsseiten, wo man sich mit anderen aktiven Teilnehmern einfach austauschen kann."

1.000 Seiten gibt es bereits zum stöbern und es sollen jeden Tag mehr werden. Wer herausfindet, dass es einen bestimmten Begriff noch nicht gibt, der kann sofort zur Tat schreiten.

Lydia Platzer, Wiener Zeitung: "Jeder kann alle Artikel lesen, da gibt es keine Einschränkungen. Damit man aber selber teilnehmen kann oder aktiv mitschreiben kann, muss man sich registrieren auf der Seite, also da gibt es einen Login. Grundsätzlich ist das auch mit keiner Gefahr verbunden, man muss keine Angst haben, weil im Wiki immer alles nachvollziehbar ist. Es wird jede Änderung vermerkt, also man kann alles rückgängig machen und es gibt natürlich auch die Hilfestellung, wenn man sich nicht mehr auskennt oder nicht mehr weiter kommt. Es ist im Grunde für jeden eigentlich zu schaffen."

Und damit keine Unwahrheiten verbreitet werden, wird die Seite von der Wiener Zeitung betreut werden. Sie soll sich künftig aber auch ganz von alleine erhalten.

Lydia Platzer, Wiener Zeitung: "Grundsätzlich ist dann natürlich in jedem Wiki so, dass alle Leute, die aktiv teilnehmen, auch Inhalte kontrollieren - wie es auch bei der Wikipedia passiert. Jeder schaut sich Artikel an oder wenn man zufällig auf einen Artikel kommt, wo man denkt, das stimmt nicht oder da gibt es einen Fehler, dann korrigiert den eigentlich jeder selber."

Mona Müller, wien.at-TV: "Karlsruhe hat derzeit übrigens das größte Wiki seiner Art mit 23.555 Artikeln, gleich gefolgt von Salzburg und vielleicht demnächst ja auch von Wien."

Neues WienWiki bietet Informationen rund um die Stadt

Echte Wienspezialisten sind jetzt aufgerufen, ihr Wissen dem neuen WienWiki und damit einer breiten Öffentlichkeit zu schenken. Die neue Internetplattform soll Platz für alle Themen mit Bezug zu Wien schaffen und dabei Tatsachen abbilden.

Länge: 3 Min. 22 Sek.
Produktionsdatum: 2012
Erstausstrahlung: 02.11.2012
Copyright: Stadt Wien

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Länge: 2 Min. 03 Sek. | © Stadt Wien/W24

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