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Stadt Wien, Arbeiterkammer Wien und der Österreichische Gewerkschaftsbund haben am Mittwoch, dem 20. März 2019, ein "Bündnis für das wachsende Wien" unterzeichnet. Die Eckpunkte der Vereinbarung erläuterten Bürgermeister Michael Ludwig, die Präsidentin der Arbeiterkammer Renate Anderl und der Präsident des ÖGB, Wolfgang Katzian, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz.

Michael Ludwig, Bürgermeister: "Und es ist mir deshalb wichtig, weil Sie wissen, dass ich ein großer Verfechter der Sozialpartnerschaft bin und aus diesem Grund heraus möchte ich auch Initiativen setzen, die mit den Sozialpartnern akkordiert ist."

Stadt Wien, Arbeiterkammer und Gewerkschaft wollen gemeinsam Rahmenbedingungen schaffen, damit Wien weiterhin erfolgreich bleibt.

Michael Ludwig, Bürgermeister: "Das bedeutet, dass wir uns gemeinsam mit der Struktur des Arbeitsmarktes beschäftigen. Mit der Frage, wie wir gerechten Lohn für entsprechende Arbeit sicherstellen können. Das heißt, drauf achten, dass es möglichst viele reguläre Beschäftigungsverhältnisse gibt und keine prekären Arbeitsverhältnisse, die die Menschen in die Situation bringen, mehrere Jobs beispielsweise annehmen zu müssen oder auch in einer sehr unsicheren Arbeits- und Lebenssituation zu leben. Dagegen wollen wir auftreten, gemeinsam."  

Eine klare Absage an den Billiglohn-Sektor, Sozialdumping und prekäre Arbeitsverhältnisse gab es auch von Seiten der Sozialpartner.

Wolfgang Katzian, Präsident des ÖGB: "Dafür braucht es Rahmenbedingungen für die Infrastruktur. Das bezieht sich zum einen auf die Möglichkeit zur Arbeit zu kommen, in der entsprechenden Flexibilität, das heißt mit tollen, weiter auszubauenden öffentlichen Verkehrsmitteln, und das bezieht sich zum anderen auch darauf, dass es möglich sein muss, auch Familie und Leben unter einen Hut zu bekommen. Also Kinderbildung, Kinderbetreuung ist ein ganz zentrales Thema. Da passiert in Wien vieles, wo sich andere eine Scheibe abschneiden könnten. Und das wollen wir, dass das ausgebaut wird, auch in der wachsenden Stadt genauso einen hohen Stellenwert hat wie das in der Vergangenheit der Fall war."

Weitere Eckpunkte des 32-seitigen Abkommen sind neben Arbeit und Wirtschaft auch die Themen Lernen, also Bildung und Ausbildung, sowie leistbares Wohnen und vor allem Digitalisierung.

Renate Anderl, Arbeiterkammer-Präsidentin: "Dass die Beschäftigten auf die Veränderungen, wie heute schon angesprochen, auf die Veränderungen in der Arbeitswelt auch vorbereitet sind. Der "Digi-Winner", den wir gerade vorhin schon erwähnt haben, den wir in Kooperation mit der Stadt Wien gemeinsam mit dem Wiener ArbeiternehmerInnen-Förderungsfond ja umsetzen, ist glaub ich ein Stück, ein Schritt in die richtige Richtung, dass wir eine ganze tolle Unterstützung unseren Mitgliedern in dieser Stadt auch bieten können."   

Bereits im Vorjahr hat die Stadt Wien ein Standortabkommen mit der Industriellenvereinigung und der Wirtschaftskammer abgeschlossen.

Archiv-Video vom 20.03.2019:
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Wien schließt Bündnis mit AK und ÖGB

Um Wiens Erfolg zu sichern, schließt die Stadt mit AK und ÖGB ein "Bündnis für das wachsende Wien". Ziel sind leistbare Wohnungen, faire Arbeit und Digitalisierung, die allen nützt. Bürgermeister Michael Ludwig stellte den Pakt Mitte März 2019 vor.

Länge: 2 Min. 54 Sek.
Copyright: Stadt Wien / W24

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