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Mitschrift

Die Weichen für den "Campus der Religionen" in der Seestadt Aspern wurden gestellt. Bürgermeister Michael Ludwig und Kardinal Christoph Schönborn präsentierten am Dienstag, den 26. Februar 2019, die weiteren Schritte bei einem Mediengespräch im Rathaus. Ein Projekt mit hoher Symbolkraft.

Michael Ludwig, Bürgermeister: "In Wien leben die Religionsgemeinschaften nicht nur im Frieden nebeneinander, nein. Sie wollen miteinander leben, sie wollen sich auch austauschen im Dialog, über die Religionsgrenzen hinweg das Gespräch führen und damit auch beitragen, dass ausgeschlossen wird, dass radikale Elemente auch in unserer Gesellschaft, in unserer Stadt Platz greifen"

Auf 10.000 Quadratmetern soll eine interreligiöse Begegnungs- und auch Ausbildungsstätte entstehen.  So wird etwa die kirchlich-pädagogische Hochschule ihren neuen Standort in der Seestadt Aspern haben.

Christoph Schönborn, Kardinal: "Damit in der Seestadt auch das Hochschulelement, das universitäre Element, präsent ist."

Vertreter verschiedener Glaubensrichtungen unterstützten das Projekt.

Christoph Schönborn, Kardinal: "Es geht nicht um eine Festung der Religionen, die sich verschanzen gegen die anderen, die ihre Anliegen nicht teilen. Sondern es ist ein Campus, das ist ein offenes Feld."

Michael Ludwig, Bürgermeister: "Und ich denke, dass das Miteinander von Religionsgemeinschaften einen wesentlichen Beitrag leisten kann, auch unsere Gesellschaft voranzutreiben."

Der Spatenstich ist für 2020 geplant. Die Fertigstellung des "Campus der Religionen" soll 2022 erfolgen.

Das wird der "Campus der Religionen" in der Seestadt

Der "Campus der Religionen" wird ein Ort des friedlichen Miteinanders und Dialogs aller Glaubensrichtungen in Wien. Auf 10.000 Quadratmetern entsteht in der Seestadt Aspern eine interreligiöse Begegnungs- und Ausbildungsstätte. Die Details präsentierten Bürgermeister Michael Ludwig und Kardinal Christoph Schönborn am 26. Februar 2019 bei einem Mediengespräch im Rathaus.

Länge: 1 Min. 44 Sek.

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