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Mona Müller, wien.at- 42 kontrollieren und behandeln die Bäume im urbanen Raum pflichtbewusst."

Mehr als die Hälfte von Wiens Fläche ist Grünraum, fast ein großer Garten, der auch permanenter Pflege bedarf. Neben Blumenbepflanzung muss auch der Baumbestand regelmäßig von der Wiener Baumkataster, ein Computerprogramm, in dem bislang rund 100.000 Bäume von den so genannten Baumkontrolloren erfasst und aufgenommen wurden.

Bianca Taufenecker, Wiener Stadtgärten (MA 42): "Das kann man sich circa vorstellen wie ein Tagebuch. Bei uns ist es so: die werden einmal im Jahr kontrolliert. Da steht drinnen, in welcher Straße der Baum steht, diverse Schäden, was er hat oder das, was mir als Baumkontrollor auffällt, das trage ich dann dementsprechend ein. Die Kollegen von der Baumpflege - die Maßnahmen, die ich vergebe, die werden dann rausgefiltert und dementsprechend arbeiten dann die Kollegen die Sachen ab, die Maßnahmen."

Täglich stehen hier andere Herausforderungen und andere Bäume auf dem Programm. Bäumeklettern oder Baumrodungen gehören auch immer wieder dazu.

Clemens Pistracher, Wiener Stadtgärten (MA 42): "Es ist etwas anderes, ob ich jetzt einen Baum im Park schneiden muss oder im Straßenbereich, wo ich auf Fußgänger, Radfahrer, Autos achtgeben muss – da ist der Arbeitsaufwand einfach ein ganz anderer. Natürlich kommt es auch auf die Maßnahme an, also was genau wir auf diesem Baum machen. Wenn wir die Krone insgesamt zum Beispiel um 20 Prozent einkürzen müssen aus statischen Gründen, dann ist das natürlich ein erheblicher Mehraufwand, als wenn wir das Lichtraumprofil herstellen müssen, also den Kronenansatz nach oben versetzen."

Wer die Bäume in seinem Wohnumfeld genauer erkunden möchte, kann dies online tun.

Bianca Taufenecker, Wiener Stadtgärten (MA 42): "Da braucht man nur auf die Stadt Wien-Seite gehen, auf die MA 42, jeder Bürger kann dann in seine Adresse reinklicken und sieht dann, welcher Baum vor seinem Fenster steht, was das für ein Baum ist, wie alt er ist, wie breit und wann der gesetzt worden ist.


Seit einem Jahr gibt es den Kataster, bislang sind alle Straßen- und Alleebäume darin erfasst. Bäume in Wohnanlagen werden derzeit laufend ergänzt.
Rund 30 Baumsorten sind im Straßenbild Wiens zu finden, aber auch die robustesten werden irgendwann einmal krank und sterben.

Bianca Taufenecker, Wiener Stadtgärten (MA 42): "Ich habe einen Baum gehabt, da war ich im Vorjahr dort kontrollieren - wunderschön grün. Im nächsten Jahr bin ich dann hingekommen und er war abgestorben, kein grünes Blatt mehr. Das tut einem in der Seele weh, wenn man sieht, dass er im Vorjahr noch so schön war. Warum? Hauptsächlich durch die Trockenschäden, durch die Straßenbelastung, durch die Witterung unter anderem ist er dann leider eingegangen und dementsprechend haben wir dann handeln müssen - roden und anschließend einen neuen Baum setzen."

wien.at-TV: "Was war deine letzte Rodung? Wo war da ein Baum, den du gerodet hast?"

Clemens Pistracher, Wiener Stadtgärten (MA 42): "Da, vor der Universität. Vor der Universität haben wir einen komplett toten Baum gerodet - das war vorige Woche.

Baumpflege durch die Wiener StadtgärtnerInnen

Mehr als die Hälfte von Wiens Fläche ist Grünraum, fast ein großer Garten, der auch permanenter Pflege bedarf. Neben Blumenbepflanzung muss auch der Baumbestand regelmäßig von der MA 42 kontrolliert und behandelt werden.

Länge: 3 Min. 32 Sek.
Produktionsdatum: 2012
Erstausstrahlung: 07.09.2012
Copyright: Stadt Wien

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Länge: 2 Min. 03 Sek. | © Stadt Wien/W24

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