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Mitschrift

Hier im 21. Bezirk, befindet sich der Praxiskindergarten der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik, kurz BAFEP 21.

NICOLE KALTEIS; Teamleiterin BAFEP 21
Ja an der BAFEP bilden wir Kindergarten Pädagoginnen aus. Ganz wesentlich sind psychologische, pädagogische Grundlagen, didaktische Grundlagen, die sie hier erwerben, neben Handlungskompetenz in praktischen Gegenständen, damit sie dieses Berufsfeld gut erfüllen können, weil es geht darum erste Bildungsarbeit im Kindergarten zu leisten.

An diesem Standort studieren derzeit rund 800 Studentinnen und Studenten in vier unterschiedliche Ausbildungsmodellen.

NICOLE KALTEIS; Teamleiterin BAFEP 21
Wir haben zum einen, die Ausbildung ab 14, wo die 14- bis 19- jährigen Matura machen und gelichzeitig das Diplom abschließen. Wir haben das College Change, das ist eine spezielle College Form, die es nur bei uns hier am Standort gibt. Wir haben die Schule für Assistenzpädagoginnen und wir haben für ausgebildete Kindergarten Pädagoginnen auch noch den Lehrgang für inklusive Elementarpädagogik.

Unter anderen wird hier die Ausbildung zur Kindergartenpädagogin oder zum Kindergartenpädagogen angeboten – zum Anderen kann man hier auch  Assistenzpädagogin oder Assistenzpädagoge werden.

NICOLE KALTEIS; Teamleiterin BAFEP 21
Die Ausbildung zur Assistenzpädagogin, zum Assistenzpädagogen, gibt es bei uns hier jetzt das vierte Jahr, das richtet sich an Menschen die keine Matura haben, es ist damit erstmals möglich geworden, dass jemand ohne Matura oder Studienberechtigungsprüfung oder Berufsreifeprüfung eine pädagogische Ausbildung machen kann. Das Berufsfeld wird so sein, für unsere Studierenden, dass sie danach in einer Kindergartengruppe, Pädagogisch wirken und unterstützen die Kindergartenpädagogen in ihrer Bildungsarbeit.

Das Interesse an einer Ausbildung an der BAFEP 21 ist groß.

NICOLE KALTEIS; Teamleiterin BAFEP 21
Wir brauchen einfach sehr, sehr viele Kindergartenpädagoginnen in den Kindergärten. Wien ist eine wachsende Stadt. Wir werden laufend Kinder zusätzlich in den Kindergärten bekommen und daher brachen wir auch ganz, ganz viel Personal.

Um zum Studium hier zugelassen zu werden muss man eine Eignungsprüfung in verschiedenen Bereichen absolvieren. Es geht kommunikative Fähigkeiten, körperliche Fitness, Ausdrucks- und Gestaltungsfähigkeiten sowie Musikalität. Über allem aber steht.

NICOLE KALTEIS; Teamleiterin BAFEP 21
Was unsere Aufgabe ist, so eine professionelle Haltung bei unseren Schülerinnen und Studierenden, das heißt auf der einen Seite brauchen sie ganz viel Fachwissen, das sie in den Theoriefächern bekommen und auch der anderen Seite müssen sie da auch in der Lage sein dieses Fachwissen in eine Handlungskompetenz zu bringen, das heißt sie müssen natürlich das auch im Kindergarten anwenden können.

18 Prozent der Studierenden sind übrigens Männer. Tendenz steigend

NICOLE KALTEIS; Teamleiterin BAFEP 21
Was wir beobachten ist, das gerade in der Erwachsenenbildung, das es viele Männer gibt, die aus anderen Berufen kommen und nach einer Karenzzeit oder nach dem Zivildienst merken, das ist eigentlich ein Feld, das ich mir so für mich ursprünglich überhaupt nicht überlegt habe, aber das mich sehr, sehr interessiert.

Ein Beispiel dafür ist Marvin, der die Ausbildung zum Assistenzpädagogen gewählt hat.

MARVIN AMMER, Ausbildung  zum Assistenzpädagogen
Ich bin ausgelernter Koch und Kellner und habe da schon gerne als Kellner Familien bedient und im Zuge meiner Ausbildung hatte ich die Möglichkeit mit Kindern zu kochen und das war dann der Beweggrund für den neuen beruflichen Werdegang.

Erst mit 38 Jahren hat sich etwa Erwin für das Kolleg in der BAFEP21 entschieden.

ERWIN SCHOBER, Studierender
Ich war davor als Musiker tätig und bin dann irgendwann an einem Punkt angekommen wo das klar war für mich, dass dieses Leben nicht mehr meines sein wird.

Auch für Tina war der Einstieg zur Ausbildung zur Assistenzpädagogin eine richtige aber auch späte Entscheidung.

TINA MAYR, Ausbildung zur Assistenzpädagogin
Jetzt als Erwachsene wirklich bewusst zu sagen: „das will ich!“, ist eine ganz andere Motivation und die Rahmenbedingungen passen für mich und die Arbeit im Kindergarten. Ich schlafe sehr gut nach den Kinderdiensten. Also es schlaucht schon auf eine angenehme Art und Weise aber die Tätigkeit an sich, ist Energie bringend für mich.

Alle Studierenden nehmen viel mit für ihren Beruf und ihr Privatleben.

ERWIN SCHOBER
Ich finde es prinzipiell sehr faszinierend, das man eigentlich sehr viel über das Leben lernt und gerade wenn man dann mit einem Wissen, das man sich im Zuge der Ausbildung erworben hat, die Kinder ganz bewusst begleiten kann. Das ist schon was ganz Besonderes.

LISA SCHERIAU, Kolleg Studierende
Man kann einfach in den Gruppenraum hinein und die Kinder freuen sich, dass man da ist. Man geht nach Hause, auch wenn es mal anstrengend war, und man hat trotzdem das Gefühl, es war ein guter Tag.

Was alle gemeinsam haben: Begeisterung und Zufriedenheit mit ihrer Berufswahl

LISA SCHERIAU, Kolleg Studierende
Also es war auf jeden Fall, die richtige Wahl. Ich bereue es gar nicht.

MARVIN AMMER, Ausbildung zum Assistenzpädagogen
Bin aber jetzt auch sehr glücklich darüber den Weg gegangen zu sein.

ERWIN SCHOBER
Ich bin ein Kindermagnet, ich glaube, weil ich es ausstrahle, weil ich es möchte.

TINA MAYR
Ich habe nicht vor wieder abzuspringen.

Ausbildung für Elementarpädgogik

In der Bildungsanstalt für Elementarpädgogik im 21. Bezirk gibt es verschiedene Ausbildungsvarianten, der Beitrag zeigt welche Möglichkeiten es im Rahmen des Studiums an der BAFEP 21 gibt. Studierende erzählen ihre Erfahrungen während des Studiums.

Länge: 5 Min. 17 Sek.
Produktionsdatum: 2018
Copyright: Popup TV und Film Produktion GmbH

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Länge: 2 Min. 03 Sek. | © Stadt Wien/W24

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