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Mona Müller, wien.at-Major Cities of Europe Conference' berichtet. Anfang Juni-Woche war es dann soweit und die Städte Europas sind zusammengetroffen, um gemeinsam die Stadt der Zukunft zu diskutieren."

Große, mittlere und kleine Städte, sie alle haben mit denselben Herausforderungen zu tun: straffe Budgets, BürgerInnen, die sich an Entscheidungsprozessen beteiligen möchten oder auch der Wunsch nach Verbesserung im alltäglichen und beruflichen Leben. Im gemeinsamen Ideenaustausch hat auch Wien seine Erfahrungen mit anderen Städten geteilt.

Sandra Frauenberger, Stadträtin für Integration, Frauenfragen und KonsumentInnenschutz: "Wir haben einen tollen Beitrag zu leisten, weil wir auf ein Jahr erfolgreiche Open Data Government-Politik zurückblicken können. Eine Politik, die sich auszahlt. Gerade wenn man sich anschaut, dass mittlerweile der IT-Bereich neben dem Tourismusbereich eines unsere ganz großen, wesentlichen Standbeine in Wien ist."

Giorgio Prister, Major Cities of Europe: "Glauben Sie mir, es ist gar nicht so einfach, so viele fähige Menschen aus unterschiedlichen Städten an einen Ort zu bringen, auch wenn natürlich alle gerne nach Wien reisen, so kommen sie auch, weil sie wissen, dass sie etwas lernen und ihre eigenen Erfahrungen erzählen werden."

Norbert Weidinger, Magistratsdirektion der Stadt Wien: "Major Cities of Europe sind für uns eine ausgezeichnete Möglichkeit des Erfahrungsaustausches, des Erfahrungsaustausches mit anderen Städten, über relevante IT-Themen, über Themen, die gut bewältigt wurden, aber auch über Themen, wo es Probleme gegeben hat, um gegenseitig von einander lernen zu können."

Seit 30 Jahren lädt jedes Jahr eine andere Stadt zur Konferenz ein und jedes Jahr stehen andere Themen auf dem Programm. Heuer war das etwa das Thema "Social Media in Städten". Das heißt: Welche Auswirkungen hat der gegenseitige Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen auf eine Stadtverwaltung?

Giorgio Prister, Major Cities of Europe: "Hätten sie mich vor zwei Jahren gefragt, ich hätte gesagt: 'Soziale Netzwerke in Städten? - Nein, ich glaube nicht, dass es das geben wird.' Hätten Sie aber die Diskussion gerade eben gehört, wir haben zwei Stunden über soziale Netzwerke in Städten gesprochen, wie Bürgermeister und Angestellte ihre Arbeit machen, wie sie sich mit den Bürgern vernetzen und auch wie Bürger Entscheidungen beeinflussen können. In zwei Jahren hat sich alles verändert."

Sandra Frauenberger, Stadträtin für Integration, Frauenfragen und KonsumentInnenschutz: "Wenn ich jetzt auf die nächsten fünf Jahre schaue, dann ist unser Ziel natürlich, dass wir Wien zur absoluten Open Government-Data-City gemacht haben. Dass wir ein Hotspot sind für den gesamten IT-Bereich und dass wir im Bereich der Innovation, der Entwicklung auch wirklich federführend sind. Das ist gut für den Wirtschaftsstandort, das ist aber auch gut für die Partizipation und für die Demokratisierung einer Stadt."

Wolfgang Müller, stellvertretender Magistratsdirektor: "Es gibt keine Stadtverwaltung ohne IT. Aber es gibt umgekehrt auch wenig IT ohne die Gedanken, die Überlegungen und die Innovationskraft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."

In der Gegenwart ist die Stadt der Zukunft neu vernetzt. Der Austausch und das Gemeinsame stehen, zumindest in der gewünschten Stadt von morgen, im Zentrum.

Giorgio Prister, Major Cities of Europe: "Die Stadt ist in Wahrheit nicht eine Gemeinschaft von Menschen, die nur leben, arbeiten, abends heimgehen und das Wochenende genießen. Jetzt haben Menschen wirklich die Chance eine richtige Gemeinschaft zu leben."

Rückblick auf die heurige Major Cities of Europe Conference

Straffe Budgets, BürgerInnen, die sich an Entscheidungsprozessen beteiligen möchten oder auch der Wunsch nach Verbesserung im alltäglichen und beruflichen Leben. Im gemeinsamen Ideenaustausch hat auch Wien seine Erfahrungen mit anderen Städten geteilt.

Länge: 3 Min. 34 Sek.
Produktionsdatum: 2012
Erstausstrahlung: 15.06.2012
Copyright: Stadt Wien

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