Ihre aktuelle Position:
  1. wien.at
  2. Video

Mitschrift

Mona Müller, wien.at-Frischgemüse ist essbereit."

"Hervorragend."

wien.at-TV: "Ja? Sehr gut. Wie kann man das beschreiben, geschmacklich?"

"Es ist frisch, es ist knackig und hat etwas leicht pfeffrig, rettichartiges. Sehr gut."

Dieses Radieschen war eine echte Wienerin, die erste "Riesin von Aspern" - eine alte Radieschensorte, die jetzt die Supermarktregale bevölkert.

Gerald König, LGV Frischgemüse: "Das ist eine Radieschensorte, die seit über 100 Jahren traditionell von den Wiener Gärtnern gezogen wird. Und das Besondere an diesen Radieschen ist eben, dass die Gärtner die Samen selber ziehen."

Johann Ableidinger, Gemüsegärtner: "Die Radieschen werden von uns selektiert und werden ausgepflanzt. Wir ziehen den Samen selbst, der ist im August, September dann zu ernten. Da werden die Körner dann raus gedroschen und eben wieder selektiert, gereinigt, dass nur die besten genommen werden, damit wir so ein schönes Radieschen zusammen bringen."

Dass ein Produkt aus Wien kommt, erkennen KonsumentInnen an der Kennzeichnung LGV.

Ulli Sima, Umweltstadträtin: "Das ist unsere Wiener Gemüsegenossenschaft. Das heißt, wer gute Radieschen aus Wien kaufen will, kann das ab heute tun. Und die wachsen hier wirklich ganz frisch und schauen ziemlich knackig und lecker aus."

wien.at-TV: "Wie sind sie heuer geraten, diese schönen Radieschen?"

Johann Ableidinger, Gemüsegärtner: "Heuer war im Frühjahr viel Sonne und dadurch sind sie eigentlich schön geraten, sind schön geworden."

wien.at-TV: "Haben Sie schon gekostet?"

Johann Ableidinger, Gemüsegärtner: "Freilich, natürlich. Sehr gut, sehr lecker."

Zu den ersten Radieschen gesellen sich auch erste Salate und Gurken. Fast ein Fünftel von Wien wird für Landwirtschaft genutzt, da ist Platz für Millionen von Paradeisern, Gurken, Salaten und eben Radieschen. So viele, dass alle Menschen in Wien ausreichend versorgt sein können - zumindest im Sommer.

Ulli Sima, Umweltstadträtin: "Das heißt, man kann eigentlich bei allen großen Handelsketten in Österreich eben Radieschen aus Wien kaufen. Es liegt jetzt am Konsumenten oder an der Konsumentin, die Entscheidung zu treffen. Ich finde, die fällt ganz leicht, weil die Qualität ist gut, sie schmecken gut, sie kommen aus der Nähe, man tut was für den Klimaschutz und für die Wiener Gemüsebauern."

wien.at-TV: "Wie viel haben Sie denn jetzt schon geerntet?"

Johann Ableidinger, Gemüsegärtner: "Dieses Gewächshaus hier haben wir schon geerntet und das sind circa 100.000 Bund von den Radieschen."

wien.at-TV: "Wie lange braucht man da?"

Johann Ableidinger, Gemüsegärtner: "Wir haben am 8. Februar mit der Ernte begonnen, also vier bis fünf Wochen haben wir schon geerntet."

1,1 Millionen Bund Radieschen werden hier in Simmering insgesamt geerntet werden, dann ist zumindest in Wien, Schluss mit den kleinen roten Bällen. Weiter geht es dennoch. Das ist nämlich eine Gurke, zumindest bald. Derzeitiger Wohnort: Wien Simmering.

Ulli Sima, Umweltstadträtin: "Natürlich muss man die Transportwege bedenken, die natürlich aus Italien eine ganz andere Distanz sind als wenn sie hier aus Simmering in den Supermarkt kommen. Und natürlich bekommt man auch viel frischere Ware, weil die ist in der Früh am Feld und am Vormittag kann man sie dann in irgendeinem Geschäft kaufen. Das ist schon ein großer Unterschied. Und mir schmecken sie sehr gut. Ich habe schon Ausschau gehalten, da oder dort habe ich schon einen Bund aus Wien gesehen, aber jetzt kommt wirklich die Großproduktion."

wien.at-TV: "Heute auch schon reingebissen?"

Ulli Sima, Umweltstadträtin: "Nein, noch nicht. Aber gleich."

Mona Müller, wien.at-TV: "Wer jetzt keinen Appetit auf Radieschen hat, der mag wahrscheinlich einfach keine Radieschen. Glücklicherweise kann man ja selbst erschaffen, jetzt wäre eine gute Jahreszeit, den einen oder anderen Samen zu säen. Alle Fragen zum Anbau oder zur Schädlingsbekämpfung beantwortet das Pflanzenschutztelefon."

Archiv-Video vom 14.03.2012:
Bitte beachten Sie, dass die Inhalte (Termine, Kontaktmöglichkeiten,...) möglicherweise nicht mehr aktuell sind.

Wiener Gemüse

Wiens erstes Frischgemüse, unter anderem das Radieschen "Riesin von Aspern", ist essbereit und kommt jetzt in den Einzelhandel.

Länge: 3 Min. 37 Sek.
Produktionsdatum: 2012
Erstausstrahlung: 16.03.2012
Copyright: Stadt Wien

Aktuelle Videos

Tiefengeothermie Aspern

Tiefengeothermie Aspern

Seit Dezember 2024 wird für die neue Tiefengeothermie-Anlage in Aspern mehr als 3.000 Meter in die Tiefe gebohrt. Die 1. Tiefengeothermie-Anlage der Stadt ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung Wiens. Die Anlage im 22. Bezirk soll nach ihrer Fertigstellung in das Fernwärmenetz einspeisen und dann den Bedarf von 20.000 Wiener Haushalten emissionsfrei decken. Gebaut wird die Anlage von deeep, einem Joint Venture von OMV und Wien Energie.
Länge: 1 Min. | © Stadt Wien / KOM
Dr. Georg Psota im Gespräch mit Gesundheitsstadtrat Peter Hacker

Dr. Georg Psota im Gespräch mit Gesundheitsstadtrat Peter Hacker

Mit der Pensionierung von Dr. Georg Psota geht eine Ära bei unseren Psychosozialen Diensten zu Ende. Gesundheitsstadtrat Peter Hacker hat Georg Psota zu diesem Anlass interviewt. Georg Psota war 40 Jahre beim PSD, davon 15 Jahre als Chefarzt. Im Interview spricht er über die Meilensteine seiner beeindruckenden Laufbahn gesprochen, über Entwicklungen in der Psychiatrie allgemein – und auch darüber, was ihm dabei hilft, mit einem fordernden Arbeitsalltag und den andauernden Krisen umzugehen.
Länge: 27 Min. 57 Sek. | © Stadt Wien / KOM
Wiener Frauenwoche in Liesing

Wiener Frauenwoche in Liesing

Von 3. - 8. März findet heuer bereits zum 2. Mal die Wiener Frauenwoche statt. Dabei gibt es auch wieder einige Angebote in Liesing: eine Impfaktion bei uns in der Bezirksvorstehung, eine Ausstellung im Kunstsalon 23, eine Filmvorführung im Haus der Begegnung, eine Diskussionsveranstaltung oder auch Workshops für Mädchen von Wien Kanal und Wiener Wohnen. Alle Infos zu unseren aber auch den wienweiten Aktionen gibt es unter wienerfrauenwoche.at Darüber hinaus gib es am 20. März um 19 Uhr im Festsaal der Bezirksvorstehung eine Lesung "Lass das, das schickt sich nicht oder jetzt erst recht!". Alle Aktionen sind kostenlos!
Länge: 3 Min. 15 Sek. | © Donaukanal TV
ÖBB Doppelstockzüge werden im Eiskanal getestet

ÖBB Doppelstockzüge werden im Eiskanal getestet

Tests bei extremen Wetterbedingungen im weltweit größten Klima-Wind-Kanal, neuer Cityjet Doppelstock ab 2026 in der Ostregion auf Schiene Der neue ÖBB Cityjet Doppelstock wird derzeit in einer der weltweit größten Wettermaschinen auf Herz und Nieren geprüft. Im Klima-Wind-Kanal des Rail Tec Arsenals werden aktuell an den Fahrzeugen Tests bei extremen Wetterbedingungen, wie Temperaturen von - 25 Grad bis + 40 Grad oder Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h, durchgeführt. Der Zug muss den höchsten Ansprüchen in Bezug auf Sicherheit, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit sowie Komfort und Umweltfreundlichkeit gerecht werden - und das bei jeder Witterung.
Länge: 41 Sek. | © Stadt Wien / KOM

wien.at TV Kanäle