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Mona Müller, wien.at-TV: "Bereits zum elften Mal geht in Wien der Töchtertag über die Bühne. Mädchen zwischen elf und 16 Jahren sind am 26. April dazu aufgerufen, ein Unternehmen zu besuchen und statt Schule einmal so richtig zu arbeiten."

Passantin: "Mein Traumberuf wäre Biologin. Irgendwo auf einer Insel wie Madagaskar."

Passantin: "Mein Traumberuf ist Supervisor."

Passantin: "Eigentlich habe ich meinen Traumberuf. Ich bin Lehrerin."

Jedes Jahr am vierten Donnerstag im April können Mädchen zwischen elf und 16 Jahren unterschiedliche Berufsbilder kennen lernen. 128 Unternehmen, darunter etwa eine Tierarztpraxis, die Sternwarte oder die Wiener Feuerwehr, laden Mädchen ein, in ihr Arbeitsfeld zu blicken und dadurch Horizont erweiternd zu wirken.

wien.at-TV: "Ist das Ihre Frau?"

Passant: "Ja, das ist meine Frau."

wien.at-TV: "Und was ist ihr Traumberuf, was glauben Sie?"

Passant: "Na ja, ich weiß nicht. Was glaubst du?"

Passantin: "Ich würde lieber was studieren. Ärztin."

Passant: "Businessfrau soll sie sein. Ja, Businessfrau ist gut."

Passantin: "Als Kind wollte ich Trapezkünstlerin werden und zum Zirkus."

Passant: "Ich muss gehen."

Einzelhandel, Bürokauffrau und Friseurin: Das sind nach wie vor die drei Klassiker, wenn es um Lehrberufe bei Mädchen geht.

Passantin: "Kameramann, Moderatorin - sag ich jetzt einmal, auch typisch besetzt. Sie betreibt die Kommunikation, der Mann an der Technik."

Der Wiener Töchtertag hat es sich zur Aufgabe gemacht, Mädchen auch die technische Seite des Berufslebens näher zu bringen.

Passantin: "Mein Eindruck ist schon, dass es ein bisschen aufbricht. Ich war mit den Schülern bei der Berufsinformation und da wurden die technischen Berufe schon auch sehr attraktiv dargestellt. Da habe ich das Gefühl, dass es schon mehr ein bisschen weggeht von diesen klassischen Rollenverhältnissen, auch was die Berufswahl betrifft."

Passantin: "Ich finde es gut, wenn die Leute das machen, was sie machen wollen und sich nicht in ein Wirtschaftsstudium drängen lassen, weil das halt toll ist und weil man viel verdient oder weil es der Vater will."

Das Einstiegsgehalt der Automechanikerin liegt bei 1.610 Euro, während das der Friseurin bei 1.100 Euro liegt.

Passantin: "Ich denke, umgekehrt müsste es auch eine Kampagne geben, dass Männer sagen: 'So, es ist auch männlich: Ich bin Kindergartenpädagoge oder ich bin Volksschullehrer.' "

wien.at-TV: "He, Burschen, wir sind auf der Suche nach Traumberufen. Was ist dein Traumberuf?"

Passant: "Ingenieur."

wien.at-TV: "Ingenieur? Was ist, glaubst du, der Traumberuf von Mädchen?"

Passant: "Model. Aber das schaffen die wenigsten."

Am Töchtertag können Mädchen etwa Computer programmieren, Bühnenluft schnuppern, schweißen und löten oder Wasserrohre streichen.

Passant: "Auf meine Tochter aufpassen."

wien.at-TV: "Das ist Ihr Traumberuf?"

Passant: "Ja."

wien.at-TV: "Stimmt das?"

Passantin: "Das stimmt."

Passantin: "Jede Arbeit ist gut, wenn sie mit Herz gemacht wird."

wien.at-TV: "Was interessiert Sie denn?"

Passantin: "Schneiderin oder so…"

Mehr als 23.000 Mädchen und über 400 Unternehmen haben in den vergangenen Jahren beim Töchtertag mitgemacht. Auch Eltern und Schulen sind eingeladen, sich zu informieren, und die abwechslungsreiche Berufswelt zu erahnen. Und was sagst du dazu?

Mona Müller, wien.at-TV: "Anmeldungen laufen bereits über ein Online-Anmeldeformular unter www.toechtertag.at, bei allen Fragen rund ums Thema steht Ihnen auch das Wiener Töchtertagbüro zur Verfügung."

Wiener Töchtertag 2012

Bereits zum elften Mal geht in Wien der Töchtertag über die Bühne, Mädchen zwischen elf und 16 Jahren sind am 26. April eingeladen eines von 128 Unternehmen zu besuchen und statt Schule einmal so richtig zu arbeiten.

Länge: 3 Min. 28 Sek.
Produktionsdatum: 2012
Erstausstrahlung: 09.03.2012
Copyright: Stadt Wien

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