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Mitschrift

In Wien gibt es viele Möglichkeiten, ohne Auto durch die Stadt zu kommen. Da gibt es etwa die Bim, den Bus und natürlich den guten alten Drahtesel. In der Mobilitätswoche sollen sie in den Mittelpunkt gerückt werden.

Kurt Wurscher, Brückenbau und Grundbau (MA 29): "Wir haben da nicht nur von der Stadt Wien Aktionen, sondern auch von externen Partnern. Es reicht aber, wie gesagt, von Fußgängern bis zu Radfahrern bis zum Öffi-Verkehr, den wir da eigentlich ein bisschen promoten wollen. Dass man zeigt, was man eigentlich in der Stadt alles machen kann."

Während der Mobilitätswoche werden in Wien zahlreiche Aktionen abgehalten. Da gibt es etwa die autofreie Josefstädter Straße, das Bicycle Film Festival und den Rasen am Ring.

Kurt Wurscher, Brückenbau und Grundbau (MA 29): "Wir haben in dieser Aktionswoche wirklich eine Vielzahl von Möglichkeiten. Das reicht von einer Aktion - zum Beispiel - für Fußgänger: Es wird virtuell Wien umrundet. Das heißt, man braucht ungefähr 199.000 Schritte, um Wien zu umrunden. Und das wollen wir versuchen. Dazu gibt es von einer externen Partnerfirma eine App für Android und für iPhone. Und für die, die solche Telefone nicht haben, gibt es auch einen Pedometer - da kann man eben diese Schritte messen und dann hochladen und dann kann man schauen, wie schnell oder wie weit man eigentlich rund um Wien kommt."

Im Zentrum steht natürlich immer eines: nämlich das Auto einmal stehen zu lassen, zumindest am 22. September. Denn dann findet der "Autofreie Tag" statt, der gleichzeitig das Finale der Mobilitätswoche ist. Kurt Wurscher, Brückenbau und Grundbau (MA 29): "Die Mobilität soll natürlich zeigen, dass man in sehr vielfältiger Weise in Wien unterwegs sein kann. Das heißt, man kann natürlich aufs Auto verzichten. Es gibt Möglichkeiten, dass man eben zu Fuß, mit dem Rad oder auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien sehr gut unterwegs ist. Am besten ist es natürlich, wenn man diese ganzen Möglichkeiten irgendwie mischt und mixt, dadurch kommt eigentlich am besten wahrscheinlich durch die Stadt."

Die Mobilitätswoche wird europaweit abgehalten. In Österreich beteiligen sich mehr als 400 Städte und Gemeinden. Wenn es um Alternativen zum Autoverkehr geht, ist Wien österreichweit federführend.

Kurt Wurscher, Brückenbau und Grundbau (MA 29): "Wien ist sicherlich Vorreiter in Sachen öffentlicher Verkehr. Die Wiener Linien haben natürlich einen sehr hohen Anteil an diesem 'Modal Split', wo diese ganzen Alternativen der der ganze Verkehrsstrom eigentlich gemixt wird. Über 33 Prozent hat da der öffentliche Verkehr Anteil, wo natürlich der Fokus auch hingeht, ist, dass man den Radverkehr ein bisschen noch hebt. Das heißt, da ist sicherlich noch einiges zu tun. Obwohl, wenn man so in der Stadt herumschaut, sieht man, dass sehr viele schon mit dem Rad unterwegs sind und dass diese Form der Mobilität auch in Wien schon sehr stark genutzt wird."

Archiv-Video vom 07.09.2011:
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Mobilitätswoche - Alternativen zum Autoverkehr

Vom 15. bis 23. September findet in Wien wieder die Mobilitätswoche statt. Sie soll Menschen dazu bewegen, das Auto einmal stehen zu lassen und entweder auf Öffis oder auf das Rad umzusteigen.

Länge: 2 Min. 54 Sek.
Produktionsdatum: 2011
Erstausstrahlung: 09.09.2011
Copyright: Stadt Wien

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