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David Settelmaier, wien.at-Hauptkläranlage in Simmering zu verdanken. Für die Reinigung der Abwässer ist aber ganz schön viel Strom notwendig. Energie, die jetzt auch aus einer alternativen Quelle kommt."

Die Abwasserreinigung in der Hauptkläranlage in Simmering braucht viel Energie - etwa ein Prozent des jährlichen Wiener Strombedarfs. 13 Prozent davon sollen künftig von erneuerbaren Energien kommen.

Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt: "Da ist schon einiges passiert. Es gibt da drüben zum Beispiel eine Turbine, die aus dem Abwasser noch Strom macht. Es gibt Solaranlagen, es gibt auch eine Solartankstelle übrigens und jetzt neu dazu gekommen ist das Windrad. Das Endausbauziel ist, wie gesagt, 13 Prozent des Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien abzudecken."

Christian Gantner, ebswien hauptkläranlage: "Das ist 23 Meter hoch, hat 8,4 Meter Rotordurchmesser und kann ab einer Windgeschwindigkeit von drei Metern pro Sekunde Strom erzeugen. Und zwar 14.500 Kilowattstunden pro Jahr."

Das neue Windrad ist ein zuverlässiger Stromerzeuger. In der Hauptkläranlage wird die Energie für die Beleuchtung der unterirdischen Gänge verwendet.

Christian Gantner, ebswien hauptkläranlage: "Die ganze Kläranlage ist von unterirdischen Gängen mehr oder weniger durchschnitten, wo man Kollektoreinbau-Trassen et cetera hat, die kann man begehen, die muss man beleuchten, die verbrauchen sehr viel Energie. Und dieses Windrad wird diese Gänge mit Energie versorgen."

In Sachen Klimaschutz geht die Hauptkläranlage mit gutem Beispiel voran. Durch die Steigerung der Energieeffizienz und den Einsatz von erneuerbaren Energien werden jährlich rund 2.000 Tonnen CO2 gespart.

Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt: "Wir sind gerade dabei zu versuchen, auch andere Projekte umzusetzen - eventuell ein größeres Windrad, das wird man sehen. Es ist genehmigungstechnisch alles nicht so leicht, aber das Ziel ist es jetzt einmal 13 Prozent zu erreichen. Was bei dem enormen Stromverbrauch, den eine Kläranlage hat, schon ein sehr gutes Zwischenziel ist."

Neues Windrad für die Hauptkläranlage

Die Donau verlässt Wien genauso sauber wie sie in Wien ankommt. Das ist der Hauptkläranlage in Simmering zu verdanken. Für die Reinigung der Abwässer ist aber ganz schön viel Strom notwendig. Energie, die jetzt auch aus einer alternativen Quelle kommt.

Länge: 1 Min. 49 Sek.
Produktionsdatum: 2011
Erstausstrahlung: 17.06.2011
Copyright: Stadt Wien

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Länge: 2 Min. 03 Sek. | © Stadt Wien/W24

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