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Georg Widerin, wien.at-TV: "Zentralfriedhof, Kläranlage und Müllverbrennung. Dafür ist der Bezirk Simmering bekannt. Ein neues Projekt soll nun dem 11. Bezirk eine Image-Korrektur verpassen. Und nicht irgendeine - denn dort wo einst der Simmeringer Markt war, steht jetzt ein Bildungszentrum mit Leuchtturmfunktion." Nach einer Bauzeit von knapp zwei Jahren hat Simmering ein neues Bildungszentrum. Das auf dem Areal des ehemaligen Simmeringer Marktes errichtete Gebäude ist in mehrerlei Hinsicht ein Vorzeigeprojekt. Renate Angerer, Bezirksvorsteherin Simmering: "Es ist so auch ein Signalzeichen. Man verbindet mit Simmering immer in Wien: der Zentralfriedhof, die Müllverbrennung, ein Bezirk mit sehr viel Industrie. Aber gerade diese Bildungseinrichtung hier ist auch jetzt das symbolische Zeichen, wie sich dieser Bezirk verändert hat." Hier sind Volkshochschule, Musikschule und Bücherei unter einem Dach vereint. Die offene Bauweise entspricht dem interdisziplinären Grundgedanken des Hauses. Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport: "Es ist ein Zeichen in der Bildungspolitik, ein bisschen weg vom Kastl-Denken: es gibt Institutionen. Sondern es geht um Kooperation in der Bildungspolitik, und die wird hier verwirklicht."

Michael Ludwig, Wohnbaustadtrat: "Ja, also das Bildungszentrum hier in Simmering ist sicher eines der modernsten Bildungshäuser in ganz Österreich. Denn die Philosophie, die dahinter steht ist, dass der Kunde, die Kundin im Zentrum des Interesses stehen. Es sind nicht die Grenzen der einzelnen Einrichtungen wie Bücherei, Musikschule, Volkshochschule, sondern es ist das Interesse der Kunden und Kundinnen."

Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport: "Schulkinder, die in die Bücherei mit der Volksschulklasse kommen lernen auch schon die Volkshochschulen kennen, lernen die Musikschulen kennen. Die Musikschulen bieten sich an in einem Rahmen wo viele, auch ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, immer wieder die Angebote der Volksbildung in Anspruch nehmen, aber auch junge Gruppen immer wieder kommen. Es gibt diesen gegenseitigen Austausch und damit auch dieses Zeichen: wir sind offen für alle Wienerinnen und Wiener - nicht nur für Simmering sondern für ganz Wien."

Auch vom Architektonischen her ist das Gebäude bemerkenswert, weil ökologisch nachhaltig.

Michael Ludwig, Wohnbaustadtrat: "Zum Beispiel mit Solartechnologie, aber auch mit Geothermie, mit Erdwärme. Wir haben Erdkollektoren beispielsweise ausgerichtet, eine Tiefenbohrung durchgeführt. Also es ist hier der Beweis, dass auch ein Amtsgebäude, ein Bildungshaus auch mit dem ökologischen Gedanken sehr gut in Einklang zu bringen ist." Nicht nur die ökologische Nachhaltigkeit hat hier eine Vorbildfunktion. Auch das Konzept für ein lebenslanges Lernen steht für einen neuen Kurs in der Bildungspolitik und ist ein Signal über die Grenzen der Stadt hinaus

Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport: "Und wenn es gelingt einfach diesen Veränderungswillen in diesem Bereich auch auf die österreichische Bildungslandschaft zu übertragen, dann ist viel erreicht. Wir brauchen Veränderung und vielleicht steht für diese notwendige Veränderung der Bildungslandschaft dieses Bildungszentrum Simmering. Dann hätten wir viel erreicht."

Neues Bildungszentrum in Simmering eröffnet

Zentralfriedhof, Kläranlage und Müllverbrennung. Dafür ist der Bezirk Simmering bekannt. Ein neues Projekt soll nun dem 11. Bezirk eine Image-Korrektur verpassen. Und nicht irgendeine - denn dort wo einst der Simmeringer Markt war, steht jetzt ein Bildungszentrum mit Leuchtturmfunktion.

Länge: 3 Min. 10 Sek.
Produktionsdatum: 2011
Erstausstrahlung: 08.04.2011
Copyright: Stadt Wien

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Länge: 2 Min. 03 Sek. | © Stadt Wien/W24

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