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David Settelmaier, wien.at-Nationalparkhaus Lobau bereits. Dort können die Wiener in die Welt der Donau-Auen eintauchen und die Flora und Fauna näher kennenlernen. Nach der Winterpause hat das Haus jetzt wieder seine Pforten geöffnet, und zwar mit einer Ausstellung über den Biber."

Am Eingang zur Lobau steht seit bereits vier Jahren das Nationalparkhaus. Besucher können hier den Wiener Teil des Nationalparks Donau-Auen näher kennenlernen.

Johann Berthold, nationalparkhaus wien-lobAU: "Das Nationalparkhaus steht hier am Rande des Nationalparks Donau-Auen als Eingang sozusagen in den Nationalpark. Man kann vorne ins Haus reinkommen, hier anschauen, hier herunten gibt’s die Ausstellung "Die Ton-Au", das ist die Au zum Hören. Man kann sich hier sehr gut damit einstimmen auf den Nationalpark."

Seit Anfang März hat das Haus wieder durchgehend geöffnet. Heuer gibt es eine Sonderausstellung über den Biber, der in der Lobau weit verbreitet ist.

Johann Berthold, nationalparkhaus wien-lobAU: "Wir haben heuer im Obergeschoss eine Ausstellung konzipiert, die hängt jetzt oben und zeigt sozusagen den Biber, wie er sich in den letzten Jahren entwickelt hat, wie er seinen Lebensraum wieder erobert hat."

Johann Berthold, nationalparkhaus wien-lobAU: "Der Biber ist in der Lobau sehr stark verbreitet. Man rechnet hier, dass alle Reviere besetzt sind und sie werden eigentlich nicht mehr mehr. Also junge Biber müssten jetzt abwandern."

Schulklassen aus ganz Wien kommen immer wieder ins Nationalparkhaus. Hier können sie mehr über die Flora und Fauna der Donau-Auen erfahren, etwa in der Waldschule oder bei Exkursionen in die Lobau.

Schüler: "Wir haben was über den Biber gelernt. Wie er die Bäume fällt und wie viel er wiegt."

Schüler: "30 Kilo, 30 Kilo."

Schüler: "Mir hat das Fell vom Biber gefallen."

wien.at-'Guter Grund' heißt sie - in einem orangen Sackerl, das ist die Erde, die wir aus der Biotonne der Stadt Wien machen. Und das heißt, für mich wirklich ein schönes Beispiel, dass die Kreislauf-Wirtschaft funktioniert und ich bin besonders stolz darauf, dass man sie heuer auch bei Billa und Merkur in Wien kaufen wird können."

Die Erde stammt zum Großteil aus der Biotonne. Sie besteht zu 60 Prozent aus Kompost, zu 35 Prozent aus Rindenhumus und zu fünf Prozent aus Sand. Das macht sie zu einem hochwertigen biologischen Produkt.

Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt: "Die Erde hat wirklich eine sehr gute A-Plus-Qualität. Das heißt, man kann sie auch im biologischen Landbau einsetzen. Es ist ein sehr hochwertiges Produkt. Wir haben vor ein paar Jahren angefangen das in so Erdensäcke zu verpacken und auf den Mistplätzen zu verkaufen, das hat schon gut funktioniert und jetzt freue ich mich, dass wir auch einen Handelspartner gefunden haben, dass man es wirklich an noch viel mehr Plätzen in der Stadt kaufen kann."

Die Erde gibt’s ab sofort nicht nur auf den 19 Wiener Mistplätzen, sondern auch in den Regalen von Billa und Merkur. Dort passt sie gut ins Sortiment.

Josef Siess, Billa: "Uns hat natürlich der Schritt mehr für Nachhaltigkeit zu sorgen dazu bewogen, auch die Blumenerde in Wien in unser Sortiment aufzunehmen. Und ich denke wir sind es unseren Kindern und der Umwelt schuldig, dass wir nachhaltiger agieren, dass wir mehr für die Umwelt machen und da war die Kooperation mit der Stadt Wien natürlich eine gelungene Möglichkeit diesen Beitrag zu leisten."

Herbert Fleischhacker, Merkur: "Der österreichische Konsument ist wirklich sehr auf Österreich bezogen, das sehe ich auch bei Obst und Gemüse. Also sobald es österreichische Produkte gibt, greift der Konsument sofort zu österreichischen Produkten und ich glaube, das wird auch hier der Fall sein, dass das sehr, sehr gut in unseren 30 Wiener Merkur-Filialen ankommen wird."

Die Stadt geht mit gutem Beispiel voran und verwendet die Erde bereits seit Jahren selbst. Dass sie auch in den Blumenbeeten der Wiener Haushalte landet, freut die Umweltstadträtin ganz besonders.

Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt: "Wir als Stadt Wien verwenden unsere eigene Erde natürlich schon seit vielen, vielen Jahren. Aber ich habe es immer persönlich sehr schade gefunden, dass wir das eben nicht an die Bürgerinnen und Bürger weitergeben können und das haben wir jetzt seit ein paar Jahren geschafft, eben mit dem 'Guten Grund', mit dem Sackerl und jetzt kann man es wirklich an vielen Punkten der Stadt kaufen, muss nicht extra zu den Mistplätzen fahren. Das heißt, wir werden eigentlich jedes Jahr professioneller, aber ich bin mit der Ausbaustufe jetzt schon sehr zufrieden. Jetzt brauchen wir nur noch den Frühling, das wäre wichtig."

Unterstützung der Unis

David Settelmaier, wien.at-Universitäts-Infrastrukturprogramms refundiert die Stadt nämlich jährlich die geleistete Grundsteuer.

Renate Brauner, Stadträtin für Finanzen und Wirtschaftspolitik: "Wir sind der Meinung, dass Forschung und Entwicklung für die Wiener Wirtschaft ganz besonders wichtig ist. Die Ideen von heute sind das Wirtschaftswachstum von morgen. Die Innovationen von heute sind die Arbeitsplätze von morgen. Deswegen investiert die Stadt Wien, obwohl wir eigentlich nicht dafür zuständig sind, doch beträchtliche Mittel in Forschung und Entwicklung. Ganz besonders haben wir uns schon vor einigen Jahren entschieden die Grundsteuer, die die Stadt Wien von den Universitäten einnimmt, wieder zurückzugeben in Form von Projektunterstützung - das sogenannte Universitäts-Infrastrukturprogramm, wo wir Infrastruktur unterstützen, damit die Universitäten besser arbeiten können."

Insgesamt wurden in den vergangenen Jahren dadurch über sieben Millionen Euro in 45 Infrastrukturprojekte investiert. Die Technische Universität darf sich so etwa über eine neue Röntgenanlage und einiges mehr freuen.

Sabine Seidler, Vizerektorin für Forschung, Tag der Wiener Bezirksmuseen statt. Zwischen 10 und 16 Uhr gibt es deshalb in allen 23 Museen Sonderausstellungen zum Thema "Kindsein" in Wien.

Archiv-Video vom 09.03.2011:
Bitte beachten Sie, dass die Inhalte (Termine, Kontaktmöglichkeiten,...) möglicherweise nicht mehr aktuell sind.

wien.at-TV - Aktuelle Sendung vom 11. März 2011

Folgende Themen erwarten Sie in dieser Sendung. Im Nationalparkhaus Lobau kann man die Donau-Auen entdecken. Guter Grund - torffreie Erde aus der Biotonne gibt es jetzt auch im Supermarkt und die Stadt Wien unterstützt die Universitäten auch finanziell.

Länge: 9 Min.
Produktionsdatum: 2011
Erstausstrahlung: 11.03.2011
Copyright: Stadt Wien

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