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Seit 2006 unterstützt auch die Stadt Wien die Universitäten finanziell - und das, obwohl dafür eigentlich der Bund zuständig ist. Im Rahmen des Universitäts-Infrastrukturprogramms refundiert die Stadt nämlich jährlich die geleistete Grundsteuer.

Renate Brauner, Stadträtin für Finanzen und Wirtschaftspolitik: "Wir sind der Meinung, dass Forschung und Entwicklung für die Wiener Wirtschaft ganz besonders wichtig ist. Die Ideen von heute sind das Wirtschaftswachstum von morgen. Die Innovationen von heute sind die Arbeitsplätze von morgen. Deswegen investiert die Stadt Wien, obwohl wir eigentlich nicht dafür zuständig sind, doch beträchtliche Mittel in Forschung und Entwicklung. Ganz besonders haben wir uns schon vor einigen Jahren entschieden die Grundsteuer, die die Stadt Wien von den Universitäten einnimmt, wieder zurückzugeben in Form von Projektunterstützung - das sogenannte Universitäts-Infrastrukturprogramm, wo wir Infrastruktur unterstützen, damit die Universitäten besser arbeiten können."

Insgesamt wurden in den vergangenen Jahren dadurch über sieben Millionen Euro in 45 Infrastrukturprojekte investiert. Die Technische Universität darf sich so etwa über eine neue Röntgenanlage und einiges mehr freuen.

Sabine Seidler, Vizerektorin für Forschung, TU Wien: "Wir haben bisher im Wesentlichen im Bereich Materialwissenschaften investiert in den letzten Jahren. Und gerade im aktuellen Projekt beschäftigen wir uns mit Infrastrukturen, die helfen im Bereich Robotik, letztendlich im Bereich Mechatronik, Forschungsarbeiten zu erledigen."

Für Wiens Universitäten ist das Programm besonders wichtig, vor allem, wenn es immer schwieriger wird, neue Infrastruktur anzuschaffen. Die Forschungsgeräte können so immer auf dem neuesten Stand der Technik sein.

Sabine Seidler, Vizerektorin für Forschung, TU Wien: "Für die TU Wien hat sich das positiv ausgewirkt, weil wir dadurch in die Lage versetzt wurden zusätzliche Infrastrukturen den Wissenschaftlern zur Verfügung zu stellen, die wir ohne dieses Programm nicht hätten zur Verfügung stellen können. Außerdem haben wir diese Infrastrukturen in Einheiten zusammengefasst und dadurch wird natürlich der Mehrwert noch wesentlich gesteigert."

Jedes Jahr findet im Rahmen des Programms eine Ausschreibung statt. Für heuer stehen die geförderten Projekte bereits fest. Insgesamt werden rund 1,4 Millionen Euro investiert.

Renate Brauner, Stadträtin für Finanzen und Wirtschaftspolitik: "Das funktioniert so, dass wir eine Ausschreibung machen. Die Universitäten können sich mit ganz konkreten Projekten bewerben und wir zahlen dann einen Beitrag, einen Zuschuss. Es gibt viele Projekte, da fehlt noch ein gewisses Geld, um sie wirklich umsetzen zu können. Und solche Projekte unterstützen wir besonders gerne, denn damit kann man Dinge ermöglichen, die sonst nicht passieren würden. Das dient den Universitäten, dient den Studierenden und dient der Wiener Wirtschaft."

Archiv-Video vom 08.03.2011:
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Mediengespräch des Bürgermeisters: Stadt Wien unterstützt Universitäten

Seit 2006 unterstützt die Stadt Wien die Universitäten auch finanziell – und das, obwohl dafür eigentlich der Bund zuständig ist. Im Rahmen des Universitätsinfrastrukturprogramms refundiert die Stadt jährlich die geleistete Grundsteuer.

Länge: 2 Min. 41 Sek.
Produktionsdatum: 2011
Erstausstrahlung: 09.03.2011
Copyright: Stadt Wien

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