Ihre aktuelle Position:
  1. wien.at
  2. Video

Mitschrift

Überprüfbare Mietobergrenzen, strikte Bestimmungen für befristete Mietverträge und Maklerprovisionen, die zukünftig zur Gänze von den Vermietern bezahlt werden sollen, und nicht von den Mietern: Die "rot-grüne" Stadtregierung fordert von der zukünftigen Bundesregierung ein neues Mietrechtsgesetz.

Bürgermeister Michael Häupl: "Das ist so üblich, dass man hergeht und sagt, was man will, was für uns wichtige Forderungen sind an die nächste Bundesregierung. Und das ist eine Forderung, dass wir ein neues Mietrecht wollen."

Fair und transparent sollen sie sein, die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen, die bundesweit gelten sollen. Ein Dorn im Auge von SPÖ und Grünen ist dabei die Tatsache, dass Mietverträge in den letzten Jahren vermehrt befristet abgeschlossen werden.

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou: "Worum es geht, ist dass Befristungen die Ausnahme werden und nicht die Regel, wie es derzeit ist. Denn das bedeutet, dass junge Menschen, die die Hauptbetroffenen sind, ungefähr alle drei Jahre sich schon wieder auf die Suche nach einer neuen Wohnung machen müssen, was natürlich mit sehr hohen Kosten verbunden ist, für Maklergebühren, für Provision und vieles andere mehr."

Dass die Mieten seit Jahren steigen, sei eine besorgniserregende Entwicklung. Daher soll das neue Mietrecht die Mietzinsbildung klar regeln und Zu- oder Abschläge, beispielsweise für die Lage oder die Ausstattung, sollen maximal 25 Prozent betragen.

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig: "Im geförderten Bereich - bei den Genossenschaften, bei den Gemeindewohnungen - sind die Mieten in den letzten zehn Jahren ziemlich entlang der Inflationsrate gestiegen. Dort wo wir starke Steigerungen haben ist im privaten Wohnungsmarkt. Und dort wollen wir entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen des Bundes, damit die Mieterinnen und Mieter auch in Zukunft nicht unter stark erhöhten Mieten leiden müssen."

Der "rot-grüne" Forderungskatalog enthält außerdem das Bekenntnis zur Wohnungsgemeinnützigkeit, zum Beispiel durch die Erleichterung der Bereitstellung von leistbarem Baugrund, die Schaffung von gesetzlichen Grundlagen für soziale Kriterien in der Raumordnung, und eine klare Regelung der Erhaltungspflicht.

Leistbare Mieten: Stadt Wien erhöht Druck auf Bund

B√ľrgermeister Michael H√§upl, Vizeb√ľrgermeisterin Maria Vassilakou und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig haben bei einem Pressegespr√§ch am 10. Oktober 2017 die Forderungen der Wiener Stadtregierung nach einem einheitlichen Mietgesetz wiederholt.

Länge: 2 Min. 11 Sek.
Produktionsdatum: 2017
Copyright: Stadt Wien

Aktuelle Videos

Neuer Bildungscampus f√ľr den 2. Bezirk

Neuer Bildungscampus f√ľr den 2. Bezirk

Am Gel√§nde des ehemaligen Nordbahnhofs im Bereich der Taborstra√üe entsteht ein weiterer Bildungscampus. Das Geb√§ude bietet Platz f√ľr einen 16-gruppigen Kindergarten, 22 Volksschulklassen und eine Neue Mittelschule mit 20 Klassen. Den Spatenstich erfolgte im Juni 2018 durch B√ľrgermeister Michael Ludwig, Bildungsstadtrat J√ľrgen Czernohorszky, Wohnbaustadtr√§tin Kathrin Gaal und Bezirksvorsteherin Ursula Lichtenegger.
Länge: 1 Min. 53 Sek.
Wiens gr√∂√ütes Bildungsgr√§tzl f√ľr 2.000 Kinder entsteht

Wiens gr√∂√ütes Bildungsgr√§tzl f√ľr 2.000 Kinder entsteht

Das ‚ÄěEbner-Inklusiv-Eschenbach" Bildungsgr√§tzl im 18. Bezirk ist so gro√ü wie keines bisher: Insgesamt werden nach seiner Fertigstellung 18 Bildungseinrichtungen in einem Gr√§tzl eng zusammenarbeiten, darunter √∂ffentliche und private Schulen, Kinderg√§rten sowie Sportvereine. Am 30. Mai 2018 besuchten Bildungsstadtrat J√ľrgen Czernohorszky und Bezirksvorsteherin Silvia Nossek das Vorzeigeprojekt.
Länge: 1 Min. 31 Sek. | © Stadt Wien
WIR SIND WIEN.FESTIVAL 2018: Programm steht fest

WIR SIND WIEN.FESTIVAL 2018: Programm steht fest

Das WIR SIND WIEN.FESTIVAL bringt jedes Jahr im Juni Kunst und Kultur in alle 23 Wiener Bezirke. Heuer finden von 1. bis 23. Juni 2018 jeden Tag in einem anderen Bezirk spannende Veranstaltungen statt. Die Bandbreite ist dabei gro√ü und reicht von Musik √ľber Literatur bis hin zu Theaterauff√ľhren. Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny und Landtagspr√§sident Harry Kopietz pr√§sentierten am 2. Mai 2018 das Festival-Programm.
Länge: 2 Min. 08 Sek. | © Stadt Wien

wien.at TV Kanäle