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Mitschrift

BIO-GIPS IM WILHELMINENSPITAL
Nachhaltig abbaubare Schienen

Franz Kralinger, Vorstand der Unfallchirurgie, Wilhelminenspital: "Dieser Gips wird im Grunde aus Espenholz und einem Milchsäurepolymer gemacht. Das Milchsäurepolymer ist der Kleber. Das Ganze ist bei ungefähr 65 Grad formbar.

Wir haben im Grunde einen Ofen oder ein Wasserbad, in dem wir das durchführen können. Und dann wird dem Patienten der Gips anmodeliert. Was sehr erfreulich ist an dem Produkt, dass wir einen gesamten Behandlungszyklus damit durchführen können, weil das Ganze immer wieder neu geformt werden kann.

Das Ganze ist nicht toxisch. Unsere Gipser können das Ganze ohne Handschuhe anwenden. Das Material ist extrem leicht, es hat die ausreichende Stabilität. Und was jetzt neu dazugekommen ist, wir können das Ganze im Sommer mit ganz viel Perforationen anwenden. Das heißt, es ist viel luftiger als ein geschlossener, durchgängiger Plastikgips, wie man es sonst kennt.

Wenn der Patient dann im Rahmen der Behandlung abschwillt und der Gips nicht mehr so passt, wird er wiederrum im Ofen erwärmt und kann neu anmodeliert werden."

Holzplatten mit unterschiedlicher Stärke, je nach Körperregion

Bio-Gips im Wilhelminenspital

Nachhaltigkeit ist auch bei der gesundheitlichen Versorgung wichtig. Deswegen setzt das Wilhelminenspital auf biologisch abbaubare Materialien in der Unfallchirurgie.

Länge: 1 Min. 28 Sek.
Produktionsdatum: 2017
Copyright: Stadt Wien/Bohmann Verlag

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Länge: 2 Min. 07 Sek. | © Stadt Wien

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