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Mitschrift

Der Wiener Krankenanstaltenverbund organisiert sich neu. Als Anstalt öffentlichen Rechts orientiert sich der KAV in Form eines Wiener Modells an internationalen Vorzeigebeispielen. Außerdem werden Erfahrungen aus den Bundesländern und bestehende gesetzliche Regelungen einbezogen.

Sandra Frauenberger, Gesundheitsstadträtin: "Alle MitarbeiterInnen bleiben im Dienst der Stadt und werden das auch zukünftig eben sein, durch eine Zuweisung. Die Finanzhoheit haben wir so geregelt, dass der KAV ein eigenständiges Budget durch eine mindestens fünfjährige Zuschussvereinbarung erhalten wird. Die neue Führungsstruktur wird sich zusammensetzen aus einem Aufsichtsrat und einem Vorstand."

Mit dem neuen rechtlichen Rahmen sollen zukünftige Entscheidungen leichter getroffen werden.

Sandra Frauenberger, Gesundheitsstadträtin: "Indem wir dem KAV mehr Verantwortung und Bewegungsspielraum eben so ermöglichen, setzen wir Ressourcen frei, die er ganz dringend benötigt, um sich voll und ganz auf seine eigentlichen Stärken und Aufgaben zu konzentrieren. Er brauch ja auch wirklich jeden Cent und jede Minute, damit es eben auf der einen Seite die zufriedenen MitarbeiterInnen gibt, die unser großes Ziel waren, aber auf der anderen Seite natürlich auch die zufriedenen Patientinnen und Patienten. Das ist uns besonders wertvoll."

Durch die Neuorganisation bekommt der KAV mehr Eigenverantwortung für Personal und Finanzen. Der KAV bleibt dabei zu 100 Prozent im Eigentum der Stadt. Die neue Organisation soll mit 1. Jänner 2019 in Kraft treten.

Der Wiener KAV organisiert sich neu

Wiens Spitäler bleiben zu 100 Prozent in öffentlichem Eigentum - der KAV bekommt als Anstalt öffentlichen Rechts aber künftig Finanz- und Personalhoheit. Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger präsentierte am 6. Juli 2017 die Programm-Details.

Länge: 1 Min. 34 Sek.
Produktionsdatum: 2017
Copyright: Stadt Wien

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Länge: 2 Min. 07 Sek. | © Stadt Wien

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