Ihre aktuelle Position:
  1. wien.at
  2. Video

Mitschrift

wien.at-TV aktuell: Mediengespräch des Bürgermeisters vom 15. Juni 2010: 24-Stunden-U-Bahnbetrieb ab 3. September

Mit 3. September legen die Wiener Linien am Wochenende mehr Kilometer zurück als bisher. Alle 15 Minuten können Fahrgäste in der Nacht auf Samstag und auf Sonntag sowie vor Feiertagen das gesamte U-Bahnnetz nutzen. Für diesen Ausbau sind Anpassungen nötig.
Renate Brauner, Stadträtin für Finanzen und Wirtschaftspolitik: ""Wir brauchen natürlich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die in der Nacht arbeiten. Denn es müssen Aufzüge fahren, es müssen Rolltreppen fahren, es müssen kleine Reparaturen gemacht werden - das alles auch mitten in der Nacht. Da sind wir gut unterwegs. Besonderes Augenmerk und auch mir ein persönliches Anliegen gilt dem Thema Sicherheit.""
Mona Müller, wien.at-TV: ""Warum ist das Thema Sicherheit in diesem Zusammenhang jetzt so zentral?""
Michael Häupl, Wiener Bürgermeister: ""Es war im Vorfeld der ganzen Diskussion, die es vor der Volksbefragung dazu gegeben hat, eigentlich auch von relativ vielen jungen Leuten ein Thema. Denn wir alle sind ja nicht weltfremd. Natürlich ist jemand, der um drei Uhr früh nach Hause fährt, zumeist nicht im gleichen physischen Zustand, als wie das im Regelfall untertags ist und dem muss man Rechnung tragen. Also wir horchen sehr genau hin, nicht nur auf Ja-Nein-Entscheidungen, sondern auch auf die Zwischentöne.""
Renate Brauner, Stadträtin für Finanzen und Wirtschaftspolitik: ""Deswegen werden wir das System, das wir jetzt schon in den Nachtbussen haben, die sogenanntenNight Liner - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiener Linien, die mit den Nachtbussen mitfahren - auch auf die U-Bahn ausweiten. Und heute haben wir wirklich ein ganz, ganz tolles Programm vorgestellt, dass diese Mitarbeiter der Wiener Linien begleitet werden von Polizisten und Polizistinnen.""
Manuela Pernes, Night Linerin Wiener Linien: ""Ich werde eine von den Night Linern sein, die unterwegs sind in den U-Bahnen, wie schon besprochen wurde mit Polizei. Und eben für die Sicherheit und für die Einhaltung der Hausordnung in der U-Bahn sorgt.""
Zusätzlich zu den Teams soll Videoüberwachung für Sicherheit sorgen. Die Aufzeichnungen werden 48 Stunden aufbewahrt und können in dieser Zeit von der Polizei angefordert werden. Über diesen Weg konnte die Polizei schon zahlreiche Festnahmen verzeichnen.
Karl Mahrer, Landespolizeikommandant: ""Wir haben in dieser Zeit, in der Zeit seit September 2009, insgesamt, gestern aktualisiert, 1.111 Festnahmen durchgeführt. Bei den 1.111 Festnahmen finden wir 803 Straftäter, 107 Personen waren ausgeschrieben und mit Haftbefehl gesucht und 185 Personen wurden festgenommen, weil sie illegal im Bundesgebiet aufhältig waren.""
Von diesem Ausflug mit der Polizei noch ein paar Details zur NightLine: Das Nachtbusangebot bleibt bestehen, abgesehen von den Linien, die parallel zur U-Bahn verlaufen. Insgesamt 70 Kreuzungspunkte zwischen U-Bahn und Bus wird es geben, die bestmöglich aufeinander abgestimmt sind. Die Wiener Linien rechnen durch den Ausbau mit einer Verdopplung der Fahrgastzahlen auf 32.000 Menschen pro Nacht.
Mona Müller, wien.at-TV: ""Werden Sie die 24-Stunden-U-Bahn in der Nacht nutzen?""
Michael Häupl, Wiener Bürgermeister: ""Das glaube ich nicht, sage ich ganz ehrlich, weil - mein Gott - man wird ja auch nicht jünger und um halb drei in der Nacht pflege ich zu schlafen.""

Archiv-Video vom 15.06.2010:
Bitte beachten Sie, dass die Inhalte (Termine, Kontaktmöglichkeiten,...) möglicherweise nicht mehr aktuell sind.

Mediengespräch des Bürgermeisters: Sicherheit bei 24h-U-Bahn durch Kooperation mit Polizei

Im September ist es soweit. Die U-Bahn wird am Wochenende und an Feiertagen 24-Stunden in Betrieb sein. Sicherheit ist in diesem Zusammenhang ein zentrales Thema und dafür soll eine Kooperation zwischen Stadt Wien und der Polizei sorgen.

Länge: 3 Min. 09 Sek.
Produktionsdatum: 2010
Erstausstrahlung: 16.06.2010
Copyright: Stadt Wien

Aktuelle Videos

Tiefengeothermie Aspern

Tiefengeothermie Aspern

Seit Dezember 2024 wird für die neue Tiefengeothermie-Anlage in Aspern mehr als 3.000 Meter in die Tiefe gebohrt. Die 1. Tiefengeothermie-Anlage der Stadt ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung Wiens. Die Anlage im 22. Bezirk soll nach ihrer Fertigstellung in das Fernwärmenetz einspeisen und dann den Bedarf von 20.000 Wiener Haushalten emissionsfrei decken. Gebaut wird die Anlage von deeep, einem Joint Venture von OMV und Wien Energie.
Länge: 1 Min. | © Stadt Wien / KOM
Dr. Georg Psota im Gespräch mit Gesundheitsstadtrat Peter Hacker

Dr. Georg Psota im Gespräch mit Gesundheitsstadtrat Peter Hacker

Mit der Pensionierung von Dr. Georg Psota geht eine Ära bei unseren Psychosozialen Diensten zu Ende. Gesundheitsstadtrat Peter Hacker hat Georg Psota zu diesem Anlass interviewt. Georg Psota war 40 Jahre beim PSD, davon 15 Jahre als Chefarzt. Im Interview spricht er über die Meilensteine seiner beeindruckenden Laufbahn gesprochen, über Entwicklungen in der Psychiatrie allgemein – und auch darüber, was ihm dabei hilft, mit einem fordernden Arbeitsalltag und den andauernden Krisen umzugehen.
Länge: 27 Min. 57 Sek. | © Stadt Wien / KOM
Wiener Frauenwoche in Liesing

Wiener Frauenwoche in Liesing

Von 3. - 8. März findet heuer bereits zum 2. Mal die Wiener Frauenwoche statt. Dabei gibt es auch wieder einige Angebote in Liesing: eine Impfaktion bei uns in der Bezirksvorstehung, eine Ausstellung im Kunstsalon 23, eine Filmvorführung im Haus der Begegnung, eine Diskussionsveranstaltung oder auch Workshops für Mädchen von Wien Kanal und Wiener Wohnen. Alle Infos zu unseren aber auch den wienweiten Aktionen gibt es unter wienerfrauenwoche.at Darüber hinaus gib es am 20. März um 19 Uhr im Festsaal der Bezirksvorstehung eine Lesung "Lass das, das schickt sich nicht oder jetzt erst recht!". Alle Aktionen sind kostenlos!
Länge: 3 Min. 15 Sek. | © Donaukanal TV
ÖBB Doppelstockzüge werden im Eiskanal getestet

ÖBB Doppelstockzüge werden im Eiskanal getestet

Tests bei extremen Wetterbedingungen im weltweit größten Klima-Wind-Kanal, neuer Cityjet Doppelstock ab 2026 in der Ostregion auf Schiene Der neue ÖBB Cityjet Doppelstock wird derzeit in einer der weltweit größten Wettermaschinen auf Herz und Nieren geprüft. Im Klima-Wind-Kanal des Rail Tec Arsenals werden aktuell an den Fahrzeugen Tests bei extremen Wetterbedingungen, wie Temperaturen von - 25 Grad bis + 40 Grad oder Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h, durchgeführt. Der Zug muss den höchsten Ansprüchen in Bezug auf Sicherheit, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit sowie Komfort und Umweltfreundlichkeit gerecht werden - und das bei jeder Witterung.
Länge: 41 Sek. | © Stadt Wien / KOM

wien.at TV Kanäle