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"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Windmühlen und die anderen Mauern" - das sagt ein chinesisches Sprichwort. In Wien werden eindeutig Windmühlen gebaut, denn in jeder Organisation, in jeder Dienststelle der Stadt Wien, gibt es Innovationen. Es werden neue Produkte oder Dienstleistungen angeboten, Prozesse neu aufgesetzt oder grundlegend verändert. Sie verbessern die Leistungen der Stadt Wien und haben intern und extern klaren Nutzen für BürgerInnen, MitarbeiterInnen, UnternehmerInnen, TouristInnen und vielen mehr. Und Diese Innovationen werden mit dem "Goldenen Staffelholz für Innovation" ausgezeichnet.

Erich Hechtner, Magistratsdirektor: "Das Staffelholz ist eine Sache, die sozusagen darauf zurückgeht: 'Wie kommunizieren wir besser? ' und ist ein Preis, sozusagen, der über die gesamte Stadt Wien geht. Und mit dem Preis versucht man bestimmte Projekte vor den Vorhang zu bitten, um zu zeigen, welche Kraft, sozusagen, es innerhalb der Stadt gibt, welche Kraft vorhanden ist."

Und wie kam es zu der Idee?

Andreas Januskovecz, Leiter interne Kommunikation und Forstdirektor: "Wir sind eine Gruppe, die sich um die interne Kommunikation kümmert im Magistrat. Das tun wir, glaub ich, ganz erfolgreich seit mehreren Jahren und voriges Jahr hat es das erste Goldene Staffelholz gegeben mit dem Thema 'Interne Kommunikation'. Und beflügelt von dem Erfolg vom Vorjahr haben wir uns heuer über die 'Innovation' getraut und haben ein tolles Ergebnis erreicht."

Innovationen verstehen sich als neue Ideen und Erfindungen, die vor allem in der Wirtschaft ihre Umsetzung finden. Und die Abteilungen waren mehr als innovativ, denn 163 Projekte zum Thema Innovation wurden von 58 Dienststellen, Institutionen und Unternehmen  eingereicht. Nicht nur die Anzahl ist beeindruckend, auch die Vielfalt der eingereichten Einheiten und die Themenbreite der vorliegenden Projekte.

Harry Kopietz, Landtagspräsident: "Es ist faszinierend: 163 Einreichungen - jedes einzelne Projekt eigentlich umsetzbar, notwendig, wichtig - Innovation. Ganz einfach stolz: Die Stadt ist stolz auf seine MitarbeiterInnen."

Und die Mühe hat sich gelohnt, denn am 27. September hat im Festsaal des Wiener Rathauses eine Jury elf Siegerprojekte gekürt. Von Ideen für ein besseres Zusammenleben in der Stadt bis Erfindungen für den Straßenverkehr ist alles mit dabei. Die Sieger sind mehr als nur stolz.

Stephan Lewisch, Wiener Linien Projekt "Tram-in-Takt II": "Es fühlt sich sehr gut an. Es ist eine Anerkennung, dass man einen Preis gewinnt und das ist immer gut. In dem Projekt geht es darum: Wir haben circa 3.000 Fälle im Jahr, wo die Straßenbahn behindert ist durch Falschparker, manchmal kleinere Fälle, manchmal größere Fälle - also manchmal stehen wir nur eine Minute und manchmal stehen wir halt zehn Minuten oder 20 Minuten bis die Feuerwehr kommt - und das Projekt soll den Autofahrer beim Einparkvorgang praktisch informieren, falls er schlecht steht und die Straßenbahn behindert."

Harald Bekehrti, MA 33 Projekt "Optische Detektion": "Ja, wenn man gewonnen hat fühlt man sich immer gut. Das Projekt bietet in Zukunft für die Fußgänger einfach die Möglichkeit, erkannt zu werden, ohne dass sie selbst dazu etwas beitragen und wir versuchen auch die Richtung zu erkennen, um die Fußgänger einerseits vor Gefahren auf überfüllten Gehsteigen zu schützen, auf der anderen Seite ihnen das möglichst schnelle Überqueren der Straße zu ermöglichen."

Claudia Sallagar, MA 13 Projekt "Musik berührt Herzen": "Ich bin sehr sehr stolz auf dieses wirklich sehr berührende Projekt der Musikschule Ottakring.“

Brigitte Bauer-Sebek, MA 13 Projekt "Musik berührt Herzen": "Wir berühren die Patienten mit unserer Musik und unsere Musikschüler haben für ihr Leben etwas gelernt."

Die stolzen PreisträgerInnen des Goldenen Staffelholzes scheinen ganz der Weisheit von Albert Einstein zu folgen "Was vorstellbar ist, ist auch machbar".

"Goldenes Staffelholz" für die besten Ideen

Am 27. September wurde im Wiener Rathaus das "Goldene Staffelholz für Innovation" verliehen. Insgesamt 11 aus 163 Projekten wurden feierlich gekürt.

Länge: 3 Min. 32 Sek.
Produktionsdatum: 2016
Copyright: Stadt Wien

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