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Mediengespräch des Bürgermeisters: Spatenstich für neue Hauptwerkstätte der Wiener Linien
35 Jahre hat die Hauptwerkstätte der Wiener Linien in Simmering auf dem Buckel. Jetzt ist der Zeitpunkt für eine neue, moderne Stätte gekommen, die 2013 fertig sein soll.
Renate Brauner, Stadträtin für Finanzen und Wirtschaftspolitik: "Die Hauptwerkstätte ist ein Kernstück der Wiener Linien. Hier wird für die Qualität gesorgt, hier wird repariert, hier wird wieder hergerichtet. Hier wird die tolle Qualität produziert, die die Wiener und Wienerinnen dann beim gut funktionierenden öffentlichen Verkehr genießen."
Günter Steinbauer, Wiener Linien: "Wenn wir die Fahrzeuge hier nicht richtig warten können, dann spürt das ganz Wien. Es sind über 700 Beschäftigte hier in den Werkstätten und praktisch jeder Straßenbahnzug wird hier gewartet und durchgeschleust."
Sabrina Nimmervoll, Wiener Linien: "Also meine Tätigkeit ist Kfz-Technikerin und Elektrikerin. Wir kommen in die einzelnen Abteilungen, beim Bus: Motor auseinandernehmen, zusammenbauen, Getriebe wechseln, alles Mögliche, was halt gerade gebraucht wird und beim Bus nicht funktioniert."
Umwelt, Mitarbeiter und Fahrzeuge sollen von der neuen Stätte profitieren. Eine energiesparende Außenhülle soll jährlich rund 270.000 Euro Betriebskosten sparen.
Thomas Breindl, Wiener Linien: "Also, ich denke einmal, es wird alles größer sein. Eine bessere Anordnung von Abteilungen wird kommen, neue Maschinen."
Renate Brauner, Stadträtin für Finanzen und Wirtschaftspolitik: "Aber natürlich ist es auch - gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten - eine wichtige Investition in die Wiener Wirtschaft. Es sind 160 Millionen Euro, die hier investiert werden."
Michael Häupl, Wiener Bürgermeister: "Wir lindern damit die Arbeitslosigkeit, die aus einer von uns nicht verschuldeten Krise heraus entstanden ist. Und ich denke, das ist auch gut und wichtig."
200 ULFs sind derzeit auf Wiens Straßen unterwegs. Sie brauchen eine andere Art der Wartung als die alten Straßenbahnen, die jetzt in Osteuropa unterwegs sind.
wien.at-TV: "Und wie lange halten die dann dort noch?"
Günter Steinbauer, Wiener Linien: "Ich denke, sie würden auch bei uns noch einige Zeit halten, aber sie sind eben keine Niederflurtechnik vom Fahrgastkomfort, daher vollkommen veraltet und daher leisten wir uns diese Niederflurtechnik für unsere Fahrgäste. Aber rein technisch können sie sicher noch acht oder 16 Jahre fahren."
Michael Häupl, Wiener Bürgermeister: "Es ist ja ein unglaubliches Asset für eine Millionenstadt, dass mehr Menschen öffentliche Verkehrsmittel für ihre Mobilität in der Stadt benutzen als das Auto. Das kann man nicht oft genug in Erinnerung rufen und daher ist eine Hauptwerkstätte, eine Zentralwerkstätte, für das Funktionieren der Wiener Linien, von entsprechender Bedeutung."
Michael Häupl, Wiener Bürgermeister: "War gut fürs Kreuz. Nein, aber ich glaube, man kann sich dann ein bisschen vorstellen, wie anstrengend so eine Arbeit dann in der Tat ist und dann wird man für die vielen Bauarbeiter, die hier dann auch tätig sind, ein höheres Ausmaß an Verständnis aufbringen, was ihre Arbeit eigentlich bedeutet."

Archiv-Video vom 23.12.2009:
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Mediengespräch des Bürgermeisters: Spatenstich für neue Hauptwerkstätte der Wiener Linien

35 Jahre hat die Hauptwerkstätte der Wiener Linien in Simmering auf dem Buckel. Jetzt ist der Zeitpunkt für eine neue, moderne Stätte gekommen, die 2013 fertig sein soll.

Länge: 2 Min. 06 Sek.
Produktionsdatum: 2009
Erstausstrahlung: 09.10.2009
Copyright: Stadt Wien

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