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Falcogasse feierlich eröffnet
"Du kummst a no in mei Gossn."
Das könnte Falco alias Johann Hölzel, wäre er noch am Leben, ab sofort sagen und tatsächlich auch so meinen. Zur Eröffnung der Falcogasse im 22. Bezirk musste er gar nichts sagen, trotzdem haben sich Falco-Fans hier versammelt und gefeiert.
Was der große Falke zu all dem wohl gesagt hätte.
Constantin "Conny" de Beauclair, U4: "Hob i net mehr verdient?"
Michael Patrick Simoner, A Tribute to F@lco: "Es ist schön eine Gasse zu haben. Besser als nix."
Constantin "Conny" de Beauclair, U4: "Ich weiß nicht, ob er hier wirklich gelebt hat. Glaube ich nicht."
Norbert Scheed, Bezirksvorsteher Donaustadt: "Na ja, Falco hat seine Kinderjahre als Hansi Hölzel hier verbracht und ist, jetzt könnte man sagen, hier so sozialisiert worden, dass dieser große Künstler aus ihm werden konnte."
Gemeldet war Falco hier jedenfalls, von 1975 bis 1996. Ob er auch tatsächlich hier gelebt hat? Der Falcogasse ist das egal.
Nina, Schülerin: "Der hat schwarze Haare gehabt, hat sie zurückgehabt, die haben geglänzt. Und ich glaube, er hatte braune Augen und hatte fast immer eine Lederjacke an und Lederschuhe mit so einem Stöckel, so einem kleinen oben."
Michael Patrick Simoner, A Tribute to F@lco: "Ich stehe ja quasi wie eine Comicfigur auf der Bühne, so sehe ich mich auch, mit seinem Image. Habe auch natürlich die Originalsachen von der Mama bekommen, da bekommt das natürlich diesen gewissen Reiz. Und dann fragen die Kinder dann: 'Du, Falco, mein Papa hat deine Musik schon gerne gekannt.' Und da stellt es mir die Haare auf."
Eine Gasse zu benennen ist gar nicht so einfach.
Norbert Scheed, Bezirksvorsteher Donaustadt: "Also Straßenbenennungen erfolgen über Vorschläge der Kulturkommission des jeweiligen Bezirks und gehen an den zuständigen Gemeindratsausschuss und müssen vom Gemeinderat beschlossen werden."
In der Ziegelofengasse etwa hat Familie Hölzel mit Sicherheit gewohnt. Eine Umbenennung hier würde allerdings so manchen gegen den Strich gehen.
Constantin "Conny" de Beauclair, U4: "Ziegelofengasse halt nicht, aber dort wo sie zur Margaretenstraße führt, dort ist dieser Margaretenplatz. Das wäre vielleicht leichter möglich. Aber da hat es eben auch geheißen: ‚Nein, das geht nicht. Weil die Firmen, die dort wohnen, und aus, leben, die haben alle die Adresse Margaretenplatz,."
Bleibt die kleine, aber dafür feine Falcogasse im 22. Bezirk. Gemeinsam mit der Falcostiege beim Naschmarkt steht sie als Erinnerung für die Nachwelt da. Und ein Teil von Falco war bei der Eröffnung definitiv in seiner Gasse.
Michael Patrick Simoner, A Tribute to F@lco: "Dieses Hemd hat er getragen, wenn du genau schaust,  beim Video Titanic. Aber die Originalhemden oder so, die mir die Mama eben vererbt hat oder gegeben hat, die trage ich nur bei besonderen Anlässen. Das Hemd ist nie gewaschen worden, das heißt, das wird auch nie gewaschen, das wird ausgelüftet. Aber da muss schon er da sein."

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"Du kummst a no in mei Gossn." Das könnte Falco alias Johann Hölzel, wäre er noch am Leben, ab sofort sagen und tatsächlich auch so meinen. Zur Eröffnung der Falcogasse im 22. Bezirk musste er gar nichts sagen, trotzdem haben sich Falco-Fans hier versammelt und gefeiert.

Länge: 2 Min. 59 Sek.
Produktionsdatum: 2009
Erstausstrahlung: 12.06.2009
Copyright: Stadt Wien

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