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Mitschrift

Die vergangenen Wochen standen ganz im Zeichen von Frauen. In Wien sind der "Women's World Congress" und der "Internationale Frauentag" über die Bühne gegangen. Insgesamt zwölf Frauen aus der ganzen Welt haben hier den "Women's World Award" verliehen bekommen.
Esther Mujawayo-Keiner, World Social Award: "Es ist nicht für mich, sondern für die Waisenkinder in Ruanda, die versuchen, am Leben zu bleiben. Eine Million Menschen wurde beim Massaker 1994 umgebracht."
Anastacia, World Artist Award: "Zuerst dachte ich - warum ich - dann, als man mir erklärte warum, dachte ich - ich mache wirklich viel."
Marianne Faithful, Lifetime Achievement Award: "Mein Leben, meine Arbeit. Ich interessiere mich für viele humanitäre Angelegenheiten. Und weil ich am Leben bleibe."
Beim zweitägigen "Women's World Congress" im Rathaus haben Experten und Interessierte das mitunter verstaubte Thema Feminismus neu aufgerollt.
Sandra Frauenberger, Wiener Frauen- und Integrationsstadträtin: "Ich verwehre mich ein bisschen gegen dieses Alt gegen Neu und Modern. Ich denke mir, es ist durch den Feminismus sehr viel erreicht worden. Und alle Frauen, die es heute zum Beispiel geschafft haben, ja, die dürfen auch nicht vergessen, dass das sozusagen auch die wirkliche Arbeit und der Kampf von Frauen waren. Also Feminismus alt oder neu, es gilt immer noch im feministischen Sinne für die Gleichstellung zu kämpfen."
Christina Zappela-Kindel, Women's World Forum: "Vor ungefähr 20 Jahren hat mich das Thema Feminismus, das war so festgefahren, das war Alice Schwarzer. Hut ab, sie hat sehr viel für uns gemacht. Aber ich fand als junge Frau es nicht nötig, mich zu emanzipieren. Ich dachte mir, ich bin emanzipiert, ja. Und im Laufe des Lebens kommt man dann leider drauf, was Bezahlung anbelangt, Berufsleben und vor allem als Mutter muss man dann bestimmte Dinge in Kauf nehmen, die einfach passieren."
Der Frauentag am 8. März hat dann das Frauenprogramm in Wien besiegelt, mit dem Thema:
Sandra Frauenberger, Wiener Frauen- und Integrationsstadträtin: "Bestimme deine Rolle selbst!"
So viele internationale Frauenthemen in einer Stadt.
Sandra Frauenberger, Wiener Frauen- und Integrationsstadträtin: "Ja, ich glaube, dass Wien schon auch eine besondere Ausstrahlung hat. Ja, man muss sich anschauen, wir haben zum Beispiel in dieser Stadt eine überwiegend weibliche Landesregierung. Wir haben in dieser Stadt sehr gute Bedingungen. Ich denke mir, dass das schon auch international eine Beachtung findet und dass man gerne gerade mit solchen Themen nach Wien geht, in eine Stadt, wo viel Dynamik ist in der Gleichstellungspolitik."

Women's World Congress

Die vergangenen Wochen standen ganz im Zeichen von Frauen. In Wien sind der "Women's World Congress" und der "Internationale Frauentag" über die Bühne gegangen.

Länge: 2 Min. 45 Sek.
Produktionsdatum: 2009
Erstausstrahlung: 13.03.2009
Copyright: Stadt Wien

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Länge: 2 Min. 03 Sek. | © Stadt Wien/W24

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