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Stadtentwicklungsgebiet "aspern Die Seestadt Wiens"

Wien wächst - wohin, das zeigt derzeit die Planungswerkstatt im ersten Bezirk. Insgesamt 13 Zielgebiete hat die Stadt 2005 definiert. Wo was passiert können Interessierte bis März erkunden.
Gaby Berauschek, MA 18 - Stadtentwicklung und Stadtplanung: "Die Zielgebiete haben ja unterschiedliche Intentionen. Vom Donaukanal, wo es darum, geht einen Freizeitraum zu schaffen, über die City, wo es darum geht, das historische Erbe mit neuen Entwicklungen in Einklang zu bringen, bis hin eben zu den Stadtentwicklungsgebieten wie Seestadt Aspern oder auch dem Hauptbahnhof Wien als das Infrastrukturprojekt in Wien, wo auch ein großer Stadtteil entstehen soll."
Jeden Donnerstag gehen in der Planungswerkstatt Führungen und Präsentationen zu einem der Zielgebiete über die Bühne.
Gaby Berauschek, MA 18 - Stadtentwicklung und Stadtplanung: "Heute ist die U2 Donaustadt, Seestadt Aspern an der Reihe."
Kurt Hofstetter, MA 18 - Zielgebietskoordinator: "In Aspern werden die Vorbereitungen getroffen für eine Entwicklung, einen Stadtteil von etwa 20.000 Einwohnern und auch Arbeitsplätze im etwa selben Ausmaß, 20.000 Arbeitsplätze. Wir wollen versuchen, dort neues Mobilitätsverhalten zu fördern und den Menschen die Möglichkeit zu geben, auf ihr Auto nach Möglichkeit zu verzichten. Einfach, dass man die Infrastruktur dort hat, die man braucht, dass man die Erholungsgebiete vor Ort hat."
Der Name Seestadt Aspern kommt nicht von irgendwo her, denn...
Kurt Hofstetter, MA 18 - Zielgebietskoordinator: "Die zentrale Fläche von dem ganzen Gebiet ist ein fünf Hektar großer See, der in einen zusätzlich neun Hektar großen Park eingebettet ist. Und das wird das Herz dieser Entwicklung sein und deswegen heißt es Seestadt."
wien.at-TV: "Wird das ein Badesee sein?"
Kurt Hofstetter, MA 18 - Zielgebietskoordinator: "Es wird kein Badesee sein. Man wird die Ufer benutzen können, natürlich betreten können. Aber es wird kein Badesee sein, dafür ist er wiederum zu klein."
Ein Stadtteil, der bislang nur in Form eines Flugfeldes besteht, erfordert eine Vielzahl an Schritten. Spannend wird es spätestens bei den Aushebungen.
Kurt Hofstetter, MA 18 - Zielgebietskoordinator: "Naja, wir rechnen natürlich, wenn es dort in die Bautätigkeit geht, mit Relikten aus Krieg, aus dem Napoleon-Krieg zum Beispiel, aus dem Zweiten Weltkrieg, wo der Flughafen, der ja ein Flughafen der Deutschen Wehrmacht war, massiv bombardiert wurde."
wien.at-TV: "Wie schaut es mit Straßennamen aus, stehen die schon fest?"
Kurt Hofstetter, MA 18 - Zielgebietskoordinator: "Straßennamen stehen noch nicht fest. Wir sind auch mit der Geschäftsgruppe Kultur schon im Kontakt und möchten da gemeinsam mit dem Bezirk und mit allen Beteiligten zu Straßennamen und -bezeichnungen kommen, die nachvollziehbar sind, die verständlich sind und auch den Zusammenhang irgendwie erklären."
In etwa 3.000 Metern Tiefe hat man in den 70er-Jahren Thermalquellen in diesem Gebiet gefunden. Sie sollen dem entstehenden Stadtteil nutzen.
Kurt Hofstetter, MA 18 - Zielgebietskoordinator: "Man versucht einfach, rauszufinden, eine Möglichkeit zu finden, diese Quellen nutzbar zu machen für die Wärmeerzeugung, aber auch für die Stromerzeugung."
Wer Interesse hat, auf dem jetzigen Flugfeld zu wohnen, kann mit seiner Anmeldung noch ein wenig zuwarten.
Kurt Hofstetter, MA 18 - Zielgebietskoordinator: "Es ist noch ein bisschen zu früh, um sich anzumelden für Wohnungen. Die Bauträgerwettbewerbe werden etwa 2010, Mitte 2010 statt finden, und dann kennt man Bauträger und dann ist es aber an der Zeit, sich zu melden."

Stadtentwicklungsgebiet "aspern Die Seestadt Wiens"

Wien wächst - wohin, das zeigt derzeit die Planungswerkstatt im ersten Bezirk. Insgesamt 13 Zielgebiete hat die Stadt 2005 definiert. Wo was passiert können Interessierte bis März erkunden.

Länge: 2 Min. 48 Sek.
Produktionsdatum: 2009
Erstausstrahlung: 13.02.2009
Copyright: Stadt Wien

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