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Mitschrift

Seilbahnen in der Stadt, Strampler, die die Vitalwerte eines Säuglings messen, oder menschenähnliche Roboter. Damit beschäftigt sich die neue Ausstellung "Die Zukunft der Stadt" im Technischen Museum.

Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin Technisches Museum: "Die Städte werden in der nächsten Zeit wichtiger werden als Nationen. Im asiatischen Raum ist das schon passiert. Bei uns wird das auch in den nächsten Jahren verstärkt passieren. Und da zeigen wir die Stadt der Zukunft. Ob das jetzt eine mitdenkende Babywindel ist oder das Urban Gardening, wo wir Salatpflanzen zeigen, die vertikal angebaut sind. Ob sie sich für städtischen Verkehr oder für einen Müllraum, den sie mit einem Chip öffnen können, interessieren. Also für jeden ist etwas dabei."

70 Prozent der Menschen leben bereits in Städten. Wien wappnet sich mit verschiedenen Projekten für den steten Zuwachs. Unter anderem erwartet die Besucherinnen und Besucher ein interaktives Modell von aspern, der Seestadt Wiens.  

Gerhard Schuster, aspern 3420: "Es sind die verschiedensten Funktionen hier dargestellt und dann im Detail auch erklärt. Von einem Schulgebäude über ein Wohnhaus über ein Bürohaus, wie die Parks ausgestattet sind. Und man kann dann zu den einzelnen Objekten, den einzelnen Flächen sich zusätzliche Information holen. Wie schaut's drinnen aus, wie groß ist es, wofür wird's genützt."

Die Stadt der Zukunft präsentiert sich mit neuem Konzept. Statt Entmischung - reine Wohngebiete, Arbeitsflächen oder Freizeitorte - nähert man sich historischen Konzepten.

Gerhard Schuster, aspern 3420: "Diese Stadt des Mittelalters oder der Renaissance, die ist bunt gemischt. Man wohnt und arbeitet nebeneinander, übereinander. Und genau dieses Konzept soll man in der Seestadt aspern natürlich mit modernen Technologien wiederfinden."

Forschung, Innovation, Alltag, Mobilität oder die Energiewende. Auf rund 1.000 Quadratmetern präsentiert sich die Ausstellung im neuen Stahleinbau. Erstmals entstand auch eine interaktive Außenstelle in Kooperation mit dem Tiergarten Schönbrunn.

Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin Technisches Museum: "Dort stimmen die Menschen ab, wenn sie die Energieversorgung steuern könnten, welche Bereiche der Stadt würden sie mit mehr Energie versorgen, welche mit weniger. Und diese Ergebnisse spielen wir hier ein. Das heißt, das ist eine interaktive Station und wir können so mit einem anderen Stadtteil kommunizieren."

Mit "Die Zukunft der Stadt" startet die dreiteilige Serie "weiter gedacht": In zwei Jahren  dreht sich das nächste visionäre Thema um "Die Zukunft der Arbeit".

Archiv-Video vom 09.06.2016:
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Ausstellung "Zukunft der Stadt" im Technischen Museum

Das Technische Museum Wien widmet sich mit der Ausstellung "Die Zukunft der Stadt" einem visionärem Thema. Besucherinnen und Besucher erwartet unter anderem ein interaktives Modell von aspern, der Seestadt Wiens.

Länge: 2 Min. 54 Sek.
Produktionsdatum: 2016
Erstausstrahlung: 10.06.2016
Copyright: Stadt Wien/Bohmann Verlag

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