2.4 Beteiligunsprozesse

Eine nachhaltige Stadterneuerung gelingt nur im Dialog mit den Menschen, die in den Grätzln ihren Lebensmittelpunkt haben. Aus diesem Grund setzt WieNeu+ auf vielfältige Beteiligungsformate, die die Bewohner*innen aktiv einbinden, ihre Ideen sichtbar machen und ein gemeinschaftliches Handeln fördern. Oftmals steht auch im Zentrum, die Menschen mit auf die Reise zu nehmen und ihnen die Themen und Anliegen von WieNeu+ niederschwellig näherzubringen. Auf diese Art und Weise entstehen interessante Projekte, die nicht nur baulich innovativ sind, sondern die auch soziale und kulturelle Wirkung entfalten und die damit die Identifikation der Menschen mit ihrem Lebensumfeld stärken.
Die Bürgerbeteiligung wird durch Ideenwerkstätten, Zukunftsworkshops und weitere Beteiligungsformate gefördert. Vor Ort im Grätzl ist die Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*) die zentrale Kommunikationsplattform und Ansprechpartnerin für die Bewohner*innen.
„Stadterneuerung bedeutet für uns: gemeinsam anpacken, Bestehendes weiterentwickeln und lebendige Nachbarschaften gestalten.“ (Susanne Lins, Projektleitung der GB* für die Bezirke 1, 2 und 20)


Internationaler Austausch

WieNeu+ ist zudem auch ein internationales Aushängeschild der Stadt Wien. Zahlreiche Innovationen die im Rahmen von WieNeu+ als beispielhafte Beiträge für eine nachhaltige und sozial gerechte Stadterneuerung konkret entwickelt und umgesetzt werden, bereichern den europäischen Diskurs. Fachbesuche aus aller Welt bieten die Gelegenheit zu einem ausführlichen persönlichen Austausch, um den Wiener Weg auch auf internationaler Ebene bekannt zu machen.
„Der Austausch mit internationalen Fachbesucher*innen und Studierenden aus aller Welt bestätigt vielfach, dass unser Wiener Bestreben, nachhaltige Entwicklung und Lebensqualität bzw. Leistbarkeit des Wohnens im Rahmen der Stadterneuerung zu sichern, der richtige Ansatz ist. Zudem fließen dadurch auch internationale Best Practices in unsere Arbeit ein.“ (Bojan Schnabl, WieNeu+ - Strategische Projekte, Wohnbauforschung und Internationales, MA 50/MA 25)
